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FC Schalke 04

FC Schalke 04

1
:
2

Halbzeitstand
1:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


FC SCHALKE 04
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.












60.
75.
90.









Königsblau zieht Frankfurt lange den Zahn

90.+9! Jovic sorgt für hochdramatischen Sieg auf Schalke

Eintracht Frankfurt hat einen riesigen Schritt in Richtung Champions League getätigt und durch einen Treffer in der neunten (!) Minute der Nachspielzeit mit 2:1 beim FC Schalke 04 gewonnen. In den Anfangsminuten legte die SGE furios los, ging hochverdient in Führung, ließ sich nach dem überraschenden Ausgleich und einem nicht gegebenen Elfmeter aber den Zahn ziehen. In der Folge entwickelte sich ein harter Kampf, an dessen sowohl dramatischen wie kuriosen Ende Frankfurt zum glücklichen Sieger avancierte.

Eintracht Frankfurt
Gewannen durch einen Treffer in der neunten Minute der Nachspielzeit: Eintracht Frankfurt.
© imagoZoomansicht

Schalkes Coach Huub Stevens wechselte im Vergleich zum 0:2 gegen Bremen im DFB-Pokal auf zwei Positionen: Sané (muskuläre Probleme) und Rudy (Bank) wurden durch Caligiuri und Bruma ersetzt.

Frankfurts Trainer Adi Hütter brachte nach dem 3:0 gegen Stuttgart drei neue Spieler: Abraham, Willems und de Guzmann durften für Ndicka (Bank), Rode (Wadenprobleme) und Haller (Bauchmuskelprobleme) von Beginn an ran.

Vom Anpfiff weg brachte Schalke kaum ein Bein auf den Boden. Stattdessen legte Frankfurt los wie die Feuerwehr und spielte in den ersten Minuten Katz und Maus mit Königsblau: Jovic tauchte zweimal brandgefährlich vor Nübel auf, konnte den Schalker Keeper aber nicht überwinden (3./7.). Besser machte es Rebic: Von Kostic in Szene gesetzt, blieb der Kroate eiskalt und schob in der 13. Minute zur schon zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führung ein.

Hatte Hinteregger mit einem 50-Meter-Schuss noch die Chance auf den Doppelschlag, kam Schalke kurz darauf zurück - aus dem Nichts: Nach einem Caligiuri-Freistoß von rechts scheiterte Embolo zunächst noch an Trapp, den Abpraller drückte Serdar allerdings ohne Probleme über die Linie - 1:1 (21.). Der überraschende Ausgleich zeigte durchaus Wirkung: Schalke war nun wach, die SGE hingegen hatte ein wenig den Faden verloren.

Nach genau einer halben Stunde war es dann Schiedsrichter Sascha Stegemann, der in den Vordergrund trat: Nachdem Rebic im Strafraum von Bruma unfair gestoppt worden war, ließ der Unparteiische aus Niederkassel zunächst weiterspielen, sich nach anschließender Intervention des Video-Assistenten aber auch nicht umstimmen - eine fragwürdige Entscheidung (31.).

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Teams auf Augenhöhe und klappten die Visiere hoch: Während Burgstaller an Trapp scheiterte (47.), musste Nübel sowohl gegen den eingewechselten Paciencia (52.) als auch gegen Caligiuri, der eine Ecke auf das eigene Tor verlängerte (53.), retten.

In der Folge erhöhten beide Teams die Intensität - es wurde ein packender Kampf. Ohne spielerische Glanzlichter zu setzen, investierten sowohl Schalke als auch Frankfurt die letzten Körner. Während hüben wie drüben sowohl Da Costa (55.) als auch Serdar (67.) scheiterten, schien in den finalen Minuten alles auf ein Remis hinauszulaufen - bis zur fünften Minute der Nachspielzeit.

Kostic zog aus der zweiten Reihe ab, Caligiuri schmiss sich in die Schussbahn - und bekam den Ball an die Hand. Stegemann ging ein zweites Mal in dieser Partie in die Review Area und zeigte nach mehrminütiger Überlegung auf den Punkt. Jovic stellte sich der Verantwortung - und wurde dieser auch gerecht. In der neunten (!) Minute der Nachspielzeit bezwang der Serbe Nübel vom Punkt und sorgte somit für den im wahrsten Sinne des Wortes Last-Minute-Erfolg.

Für Schalke geht es am Freitag (20.30 Uhr) beim 1. FCN weiter. Frankfurt empfängt am Sonntag (18 Uhr) Augsburg.

Bundesliga, 2018/19, 28. Spieltag
FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:2
FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:2
Es ist angerichtet

Der FC Schalke 04, unter der Woche mit 0:2 im Viertelfinale des DFB-Pokals gescheitert, traf am 28. Bundesliga-Spieltag auf Eintracht Frankfurt.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Nübel (2) - 
J. Bruma (4) , 
Stambouli (4)    
Nastasic (4) - 
Mascarell (4) - 
D. Caligiuri (3)    
Oczipka (4) - 
S. Serdar (4)        
Boujellab (3)    
Burgstaller (4,5)    
Embolo (5)        

Einwechslungen:
66. Kutucu für Embolo
79. Rudy für Boujellab

Trainer:
Stevens
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3,5) - 
Abraham (2,5)    
Hasebe (2) , 
Hinteregger (2)    
G. Fernandes (2,5) - 
da Costa (4) , 
Kostic (3) - 
Willems (4) , 
de Guzman (4,5)        
Jovic (3)    
Rebic (2,5)    

Einwechslungen:
37. Ndicka (3) für Hinteregger
46. Paciencia (3) für de Guzman

Trainer:
Hütter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rebic (13., Rechtsschuss, Kostic)
1:1
S. Serdar (21., Rechtsschuss, Embolo)
1:2
Jovic (90. + 9, Handelfmeter, Rechtsschuss)
Gelb-Rote Karten
Schalke:
S. Serdar
(90. + 4)
Frankfurt:
-
Gelbe Karten
Schalke:
Embolo
(2. Gelbe Karte)
,
Burgstaller
(4.)
,
D. Caligiuri
(7.)
Frankfurt:
de Guzman
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

FC Schalke 04       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 6 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 274 : 480 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 164 : 367 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 113 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
06.04.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
61842 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
spannend und mit turbulenter Schlussphase, zuvor hart umkämpft, aber spielerisch nicht gerade hochwertig.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 5
mit vielen merkwürdigen Entscheidungen, ohne klare Linie. Gelb-Rot gegen Serdar sowie der späte Handelfmeter waren in Ordnung. Nicht nachvollziehbar, dass er bei Brumas Foul an Rebic nach Studium der Bilder nicht auf Elfmeter entschied (38.).
Spieler des Spiels:
Alexander Nübel
Sicher bei Flankenbällen, mit guter Ausstrahlung und feinen Paraden: Keeper Alexander Nübel hielt die Schalker lange im Spiel – bis auch er beim Jovic-Elfmeter machtlos war.

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