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SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
Bayern München

Bayern München


SC FREIBURG
BAYERN MÜNCHEN
15.
30.
45.










60.
75.
90.











Tapferes Freiburg wehrt sich erfolgreich

Lewandowskis Seitfallzieher reicht nicht - FCB nicht mehr Erster

Der FC Bayern ist beim SC Freiburg nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Nach kollektivem Tiefschlaf zu Beginn der Partie geriet der Rekordmeister früh ins Hintertreffen und tat sich gegen aufopferungsvoll kämpfende Breisgauer lange Zeit schwer. Mit fortschreitender Spielzeit wurde der FCB immer drückender, ließ aber ein ums andere Mal Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen und verlor durch das Remis auch die Tabellenführung an Borussia Dortmund.

Robert Lewandowski
Erzielte sein Bundesligator Nummer 199: Robert Lewandowski.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Coach Christian Streich musste im Vergleich zum 1:1 in Gladbach doppelt wechseln: Petersen fiel mit muskulären Problemen aus, Waldschmidt nahm zunächst auf der Bank Platz. Dafür durften Höler und Höfler von Beginn an ran.

Münchens Trainer Niko Kovac war nach dem 6:0 gegen Mainz ebenfalls zu Wechseln gezwungen: Neuer (muskuläre Probleme in der linken Wade) und Linksverteidiger Alaba (muskuläre Probleme im Oberschenkel) fehlten angeschlagen, Süle rotierte raus. Ersatzkeeper Ulreich, Hummels und Rafinha starteten.

Exakt 132 Sekunden waren in Freiburg gespielt, da rissen die Hausherren jubelnd die Arme in die Höhe: Linksverteidiger Günter durfte unbedrängt flanken, im Zentrum hatte Boateng Höler aus den Augen verloren. Der stieg hoch und köpfte aus sieben Metern vorbei am chancenlosen Ulreich ein. Bei den Gästen herrschte in den Anfangsminuten kollektiver Tiefschlaf, die Hausherren jedoch waren hellwach und setzten vor allem in Person von Frantz (9./18.) immer wieder gefährliche Nadelstiche.

Bayern findet langsam rein

Der FCB erarbeitete sich zunehmend mehr Ballbesitz, brauchte insgesamt aber sehr lange, um in die Partie hineinzufinden. Freiburg agierte aggressiv und fokussiert, hatte jedoch Glück, dass es Goretzka (4.) und Lewandowski (12.) zunächst an Präzision fehlte. Besser machte es Letztgenannter in der 22. Minute, als er im Anschluss an eine Ecke spektakulär per Seitfallzieher traf - es war das 199. Bundesligator des Polen.

Von da an übernahm der Rekordmeister zumindest optisch die Kontrolle, spielte auf das zweite Tor (27. Hummels, 31. Goretzka) und ließ sowohl Ball als auch Gegner laufen. Freiburg jedoch gefiel sich in der Rolle des Underdogs, wusste mit nur 35 Prozent Ballbesitz viel anzufangen und stellte die Münchner Defensive immer wieder vor Probleme (30. Günter, 36. Haberer, 39./45.+1 Höler).

FCB wird immer drückender

Nach dem Seitenwechsel agierte Bayern noch dominanter und hatte in Person von Kimmich (47.) und Lewandowski (50./57.) gute Chancen, die Partie zu drehen. Freiburg stand teilweise mit sieben Mann auf einer Linie, fuhr aber weiterhin den ein oder anderen vielversprechenden Konter (52. Grifo, 54. Haberer).

Die Münchner zogen die Schlinge mit zunehmender Spielzeit jedoch immer enger. Freiburg fand kaum noch statt, auch die zuvor in regelmäßiger Häufigkeit stattfindenden Entlastungsangriffe waren nun rar gesät. Stattdessen musste Schwolow immer häufiger eingreifen und seine Mannschaft mit starken Paraden gegen Boateng, James (jeweils 66. Minute), Coman (69.), Gnabry (71.) und auch Lewandowski (77.) im Spiel halten.

Letzte Aktion: Lewandowski scheitert am Pfosten

In den Schlussminuten spielte nur noch der FCB. Freiburg hatte mittlerweile auf Fünferkette umgestellt, ließ aber immer häufiger Lücken in der Defensive zu und hatte letztlich Glück, dass sowohl der eingewechselte Ribery (85.), Lewandowski, der in der ersten Minute der Nachspielzeit freistehend vorbei köpfte und allen voran Goretzka, der zwei Minuten später an den Pfosten köpfte (90.+3). So blieb es beim 1:1, durch das Bayern die Tabellenführung an Dortmund abgeben musste.

Freiburg gastiert am Freitag (20.30 Uhr) in Mainz. Der FC Bayern empfängt am Samstag (18.30 Uhr) Dortmund.

Bundesliga, 2018/19, 27. Spieltag
SC Freiburg - Bayern München 1:1
SC Freiburg - Bayern München 1:1
Schwere, schwere Aufgabe

Freiburgs Trainer Christian Streich macht sich auf das Heimspiel gegen Spitzenreiter Bayern München gefasst.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (1,5) - 
P. Stenzel (4,5) , 
Heintz (3)    
C. Günter (2)    
Abrashi (3,5)    
Höfler (3,5) - 
Frantz (3,5)        
Grifo (4)    
Haberer (3) - 
Höler (2)        

Einwechslungen:
70. Waldschmidt für Frantz
79. Gulde für Höler
90. Gondorf für Grifo

Trainer:
Streich
Bayern München
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Kimmich (4) , 
J. Boateng (4,5)    
Hummels (4)    
Rafinha (4,5) - 
Thiago (4,5) - 
James (2,5) , 
Goretzka (2,5) - 
T. Müller (4)        
Coman (2,5)    
Lewandowski (2,5)    

Einwechslungen:
55. Gnabry (2,5) für T. Müller
73. Süle für J. Boateng
73. F. Ribery für Coman

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Höler (3., Kopfball, C. Günter)
1:1
Lewandowski (22., Linksschuss, Goretzka)
Gelbe Karten
Freiburg:
C. Günter
(3. Gelbe Karte)
,
Abrashi
(3.)
,
Heintz
(2.)
Bayern:
Hummels
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

SC Freiburg       Bayern München
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 27 Torschüsse
 
gespielte Pässe 282 : 680 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 217 : 613 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 65 : 67 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 90% Passquote
 
Ballbesitz 29% : 71% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
ein forscher Freiburger Start sorgte zunächst für eine abwechslungsreiche Partie auf Augenhöhe mit vielen Torraumszenen, die nach der Pause aber zusehends einseitig wurde.
Chancenverhältnis:
5:12
Eckenverhältnis:
1:7
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 3,5
die Gesamtleitung litt unter Mängeln in der Zweikampfbewertung. Da keine eindeutige Torchance mangels Ballkontrolle vorlag, war es noch vertretbar, Hummels für sein Foul gegen Höler als letzter Mann nur Gelb zu geben. Hätte allerdings Lewandowski für sein Foul gegen Haberer verwarnen müssen (56.).
Spieler des Spiels:
Alexander Schwolow
Im Verlaufe der zweiten Hälfte sicherte Alexander Schwolow dem SC einen Punkt. Besonders stark: die Paraden im Eins-gegen-eins gegen Gnabry (71.) und Lewandowski (77.).

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