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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


EINTRACHT FRANKFURT
VFB STUTTGART
15.
30.
45.









60.
75.
90.











Eintracht Frankfurt springt auf Platz vier

Der doppelte Kostic: Frankfurt im Stile eines Spitzenteams

Eintracht Frankfurt besiegt den VfB Stuttgart mit 3:0 - und klettert damit auf den vierten Tabellenplatz. "Man kann uns mittlerweile als Spitzenteam bezeichnen", hatte Trainer Adi Hütter nach den jüngsten Leistungen zugegeben. Ganz in diesem Stile fuhren seine Spieler drei kaum gefährdete Punkte ein.

Sebastien Haller und Filip Kostic
Doppelpack gegen die ehemaligen Kollegen: Frankfurts Filip Kostic (r.) gegen den VfB.
© Getty ImagesZoomansicht

Frankfurts Trainer Adi Hütter nahm nach dem 1:0 gegen Nürnberg drei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Touré (nicht im Kader), Gacinovic (im Länderspiel gegen Portugal angeschlagen ausgewechselt) und Paciencia (Bank) wichen für Ndicka, Jovic und Haller.

Stuttgarts Coach Markus Weinzierl wechselte nach dem 1:1 gegen Hoffenheim dagegen zweimal Personal: Statt Ascacibar (Gelbsperre) und Gomez (Bank) standen Gentner und Gonzalez von Beginn an auf dem Rasen.

Im Hinrunden-Duell, als Hütter beim 3:0 in Stuttgart erstmals Rebic, Jovic und Haller gleichzeitig von Beginn an aufgeboten hatte, stellte die "Büffelherde" die Weichen früh auf Sieg. Auch vor heimischer Kulisse wäre dies möglich gewesen, doch Jovic schoss frei vor Zieler vorbei (3.). Daraufhin wären beinahe mutige und mitunter auch offensiv bemühte Gäste in Führung gegangen: Kempf enteilte nach einer Ecke Bewacher Haller und köpfte die Kugel an den Querbalken (6.). Zuber prüfte Trapp erneut (9.), Kabak kam nach einem Stuttgarter Konter sogar mit nach vorne und probierte es aus halbrechter Strafraumposition (13.).

Kostic aus spitzem Winkel

Durch konzentriertes Zweikampfverhalten dämmte der VfB die häufig zu unpräzisen (Konter-)Angriffe des Pokalsiegers effektiv ein. Nach 26 Minuten brach dann aber Jovic durch und erlebte aus nächster Nähe, wie Zieler seinen Kasten sauber hielt: Erst gegen den Serben selbst, dann reaktionsschnell zweimal gegen Rode. Wenig später musste Gäste-Kapitän Gentner das Spielfeld mit Verdacht auf eine muskuläre Verletzung im Wadenbereich verlassen, für ihn kam Didavi in die Partie. Sekunden vor dem Pausenpfiff ging die Eintracht schließlich in Führung, als Jovic nach einem Solo abzog und sein abgefälschter Schuss in den Laufweg des losgelaufenen Kostic fiel. Der Ex-VfBler beförderte das Kunstleder aus spitzem Winkel über Zieler in die Maschen - 1:0 (45.).

Ein Konter aus dem Bilderbuch

Den ersten Schuss nach dem Seitenwechsel gab Rebic aus der Distanz ab (48.) - leichte Beute für Stuttgarts Schlussmann. Dann vertändelten beide Teams in einer Phase, in der sie aus mehreren Standards keinen Profit schlugen, Kontergelegenheiten über Kostic (51.) und Esswein (53.). Immer selbstbewusstere Hausherren banden in der Folge auch mal die ein oder andere Finte in ihre Angriffe mit ein, den nächsten Aufschrei im Stadion gab es aber durch die Vollendung eines Konters: Nach einem Freistoß für den VfB spielte der an der Mittellinie lauernde Rebic das Spielgerät herrlich in den Lauf von Kostic. Dieser schüttelte Castro ab und schob Zieler die Kugel durch die Beine - 2:0, Doppelpack (64.).

Jovic mit dem Sahnehäubchen

Die Luft war bei den Stuttgartern daraufhin ein wenig raus, das Frankfurter Schaulaufen begann. Zuerst prüfte Rode Trapp unfreiwillig nach einer Insua-Flanke (69.), dann verpassten es Rebic (71.) und Jovic (73.), für die Eintracht zu erhöhen. Letzterer durfte sich gut zehn Minuten später doch noch feiern lassen, als er eine da-Costa-Hereingabe platziert im Eck zum 3:0 unterbrachte (84.). Ein selten gefährdeter und hochverdienter Heimsieg, der den Pokalsieger auf Champions-League-Platz vier katapultiert - der VfB bleibt mittendrin im Abstiegskampf.

Frankfurt gastiert am Samstag (15.30 Uhr) auf Schalke. Stuttgart empfängt zur gleichen Zeit Nürnberg.

Bundesliga, 2018/19, 27. Spieltag
Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart 3:0
Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart 3:0
Abgeschottet

Große Kopfhörer, große Ambitionen: Kevin Trapp und Eintracht Frankfurt wollten mit einem Erfolg über Stuttgart in die Top Vier springen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
Hinteregger (3) , 
Hasebe (3,5)    
Ndicka (3) - 
da Costa (3,5) , 
G. Fernandes (3)    
Rode (2,5) , 
Kostic (1,5)            
Rebic (2,5)    
Haller (4)        
Jovic (3)    

Einwechslungen:
75. de Guzman für Haller
85. Paciencia für Rebic
89. Willems für Kostic

Trainer:
Hütter
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (4) - 
Kabak (3) , 
Pavard (3,5) , 
Kempf (4) - 
Castro (3,5) - 
Beck (4,5) , 
Insua (4)    
Gentner (3)        
Zuber (4,5)    
Esswein (4) - 
Gonzalez (4)    

Einwechslungen:
34. Didavi (4) für Gentner
72. Aogo für Zuber
79. M. Gomez für Gonzalez

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kostic (45., Linksschuss, Jovic)
2:0
Kostic (64., Linksschuss, Rebic)
3:0
Jovic (84., Rechtsschuss, da Costa)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Haller
(3. Gelbe Karte)
,
Hasebe
(3.)
Stuttgart:
Insua
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       VfB Stuttgart
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 415 : 409 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 320 : 293 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 95 : 116 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 5 Ecken
 
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2.
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
31.03.2019 18:00 Uhr
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
technisch nicht hochwertig, aber eine sehr intensiv geführte Partie.
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
wenig Mühe mit einer fairen Partie. Gute Körpersprache, richtige persönliche Strafen.
Spieler des Spiels:
Filip Kostic
Mit seinen beiden Toren entschied der Ex-Stuttgarter filip kostic die Partie letztlich im Alleingang, obwohl er unter dem Strich nicht so durchschlagskräftig wie gewohnt agierte.

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