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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


EINTRACHT FRANKFURT
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.




60.
75.
90.











SGE baut Serie aus - FCN seit 20 BL-Spielen sieglos

Hinteregger verlängert Frankfurter Festtage

Die Frankfurter Festtage dauern an. Drei Tage nach dem Erreichen des Europa-League-Viertelfinales feierte die Eintracht vor heimischem Publikum in einem unterhaltsamen Spiel einen verdienten 1:0-Sieg gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg, der damit seit 20 Ligaspielen auf einen Sieg wartet. Dagegen blieb die SGE zum neunten Mal ungeschlagen und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf den Tabellenvierten Gladbach.

Huckepack: Martin Hinteregger und Mijat Gacinovic (oben) bejubeln das 1:0.
Huckepack: Martin Hinteregger und Mijat Gacinovic (oben) bejubeln das 1:0.
© imagoZoomansicht

Frankfurts Coach Adi Hütter tauschte nach dem 1:0 im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals bei Inter Mailand dreimal: Touré, Fernandes und Paciencia spielten für Ndicka (muskuläre Probleme), Willems und Haller (beide Bank).

Nürnbergs Interimstrainer Boris Schommers musste indes beim 1:2 in Hoffenheim auch noch zwei personelle Ausfälle verkraften. Valentini erlitt eine Sehnenverletzung im Oberschenkel und fällt für den Rest der Saison aus, Leibold sah zudem seine fünfte Gelbe Karte und fehlte folglich gesperrt: Das führte dazu, dass Talent Tillman sein Startelfdebüt beim FCN gab und Bauer erstmals in der Rückrunde beginnen durfte. Bemerkenswert: Kerk nahm die Position links hinten ein

Kerk als Linksverteidiger? Ein Schachzug, der beinahe sofort aufgegangen wäre. Der 24-Jährige flankte in der dritten Minute gut in den Fünfer zu Behrens, der jedoch freistehend am Kasten vorbeiköpfte. Der Nürnberger Paukenschlag blieb demnach aus, der Club verkaufte sich dennoch teuer. Die Franken waren lauffreudig, stellten die Räume immer wieder gut zu und hielten die Frankfurter so weitgehend im Zaum.

Eintracht ergreift die Initiative - Jovic hat die Idee

Die Eintracht wirkte etwas unkonzentriert, es fehlte die Spritzigkeit - und immer wieder schlichen sich Unsauberkeiten ins Passspiel ein. Die SGE hatte zwar mehr vom Spiel, war auch darum bemüht, in gewohnter Manier die gesamte Breite des Feldes zu nutzen, nur fanden die Gastgeber die Lücken zunächst nicht. Nach einer Viertelstunde meldete sich die Eintracht aber endgültig an - und ergriff das Kommando: Paciencia (13.) und da Costa (14.) näherten sich dem 1:0 an, ehe Kerk einen Jovic-Kopfball kurz vor der Linie noch klärte (18.).

Mit zunehmender Spieldauer kam die Eintracht zu einem deutlichen Plus an Ballbesitz, der sich nahe an der 70-Prozent-Marke bewegte. Frankfurt war drückend überlegen, tat sich im finalen Drittel aber lange schwer, weil die aufmerksamen Franken in diesem Bereich immer wieder eigene Überzahl schafften. Nach einer knappen halben Stunde hatte Jovic jedoch die zündende Idee. Der 21-Jährige zog im Zentrum drei Mann auf sich und spielte dann sehenswert nach links raus zu Kostic. Dieser überlief Bauer und legte quer zum mitgelaufenen Hinteregger - 1:0 (31.).

Kubo zu leichtfertig - Kostic im Pech

Vergaben vor der Halbzeit gute Chancen: Yuya Kubo und Frankfurts Filip Kostic (r.).
Vergaben vor der Halbzeit gute Chancen: Yuya Kubo und Frankfurts Filip Kostic (r.).
© imago

Die Führung war hochverdient und hätte zur Pause auch höher ausfallen können, hätte Kostic nicht nur die Latte getroffen (36.). Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass der Club nur Sekunden zuvor eine vielversprechende Chance zum Ausgleich liegen gelassen hatte, weil Kubo ein Fehlpass unterlaufen war. So blieb es also bei der knappen 1:0-Pausenführung der Hessen.

Frankfurts Chancenwucher beinahe bestraft

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Die Eintracht war besser und gab den Takt vor, während der Club auf Nadelstiche hoffte und wie schon in Hälfte eins die nennenswerte erste Möglichkeit verbuchte: Kubo verzog aus der zweiten Reihe nur knapp (53.). Danach waren aber wieder die Frankfurter dran, die abermals Alu-Pech hatten - Paciencia köpfte an die Latte (58.) - und im weiteren Verlauf so etwas wie Chancenwucher betrieben: Der eingewechselte Haller wurde von Ewerton geblockt (63.), da Costa scheiterte an Mathenia (64.), Jovic wurde nur Sekunden später geblockt, ehe Kostics Schrägschuss knapp rechts vorbeisauste (73.).

Die schwache Chancenverwertung hätte sich aus Frankfurter Sicht beinahe gerächt, denn in der Schlussphase erhöhte der Club das Risiko und kam durch den eingewechselten Knöll (79.) sowie Behrens (83.) zu zwei Riesenchancen, die jedoch Trapp mit zwei bärenstarken Paraden vereitelte. Letztlich brachten die Adler, denen auch noch ein Treffer des eingewechselten Rebic nach Sichtung der Fernsehbilder aufgrund einer Abseitsstellung wieder aberkannt wurde (90.), den knappen Erfolg über die Zeit und haben die Champions League vor Augen. Pech hatte jedoch Kostic, der kurz vor dem Schlusspfiff mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste.

Nach der Länderspielpause hat die Frankfurter Eintracht wieder ein Heimspiel gegen ein Team aus dem Keller: Am Sonntag, den 31. März (18 Uhr), geht es gegen den VfB Stuttgart. Nürnberg spielt tags zuvor gegen Augsburg (15.30 Uhr).

Bundesliga, 2018/19, 26. Spieltag
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:0
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:0
Trainer unter sich

Der 1. FC Nürnberg gastierte bei Eintracht Frankfurt. Club-Interimscoach Boris Schommers machte SGE-Trainer Adi Hütter seine Aufwartung.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
Touré (3) , 
Hasebe (2,5) , 
Hinteregger (2)    
G. Fernandes (3,5)    
da Costa (3) , 
Kostic (2)    
Rode (2,5) , 
Gacinovic (3) - 
Jovic (2,5)    
Paciencia (4)    

Einwechslungen:
63. Haller für Paciencia
76. Rebic für Jovic
86. Willems für Kostic

Trainer:
Hütter
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Ro. Bauer (5,5) , 
Mühl (4,5)    
Ewerton (4) , 
Kerk (4) - 
Erras (4,5) - 
Behrens (4)    
Löwen (4) - 
Kubo (5)    
Tillman (4,5)    
Ishak (5)    

Einwechslungen:
59. Salli (4)     für Tillman
68. Knöll für Ishak
83. Margreitter für Kubo

Trainer:
Schommers

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hinteregger (31., Rechtsschuss, Kostic)
Gelbe Karten
Frankfurt:
-
Nürnberg:
Salli
(1. Gelbe Karte)
,
Mühl
(4.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       1. FC Nürnberg
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 24 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 526 : 296 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 412 : 185 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 114 : 111 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 62% Passquote
 
Ballbesitz 64% : 36% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 6 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 4 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 
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3.
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26
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4.
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28
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5.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
29
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Spielinfo

Anstoß:
17.03.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
51000
Spielnote:  3
es spielte mit Frankfurt nur eine Mannschaft, diese aber relativ attraktiv.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 2,5
wohltuend großzügige Linie, ließ sich auch nicht von gelegentlicher Theatralik beeinflussen, nur mit kleineren Fehlern.
Spieler des Spiels:
Martin Hinteregger
Mit seinem mutigen Vorstoß entschied Verteidiger Martin Hinteregger die Partie im Stile eines Torjägers. Defensiv zudem gewohnt stabil und mit gutem Aufbauspiel.

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