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Hannover 96

Hannover 96

0
:
3

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


HANNOVER 96
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.





60.
75.
90.











96 fehlen die Ideen - Frankfurt stellt Vereinsrekord auf

Rebic bricht den Bann, Jovic glänzt nach der Pause

Eintracht Frankfurt hat den Schwung aus dem Europapokal genutzt und in der Bundesliga den nächsten Sieg gelandet. Bei einem bemühten, letztlich aber harmlosen Hannover 96 feierten die Hessen ein 3:0 und bleiben damit weiter aussichtsreich im Rennen um die internationalen Ränge. Für die SGE war es der sechste Sieg in Folge gegen die 96er - neuer Vereinsrekord.

Topchancen vergeben, ein Tor gemacht, zwei vorbereitet: Luka Jovic.
Topchancen vergeben, ein Tor gemacht, zwei vorbereitet: Luka Jovic.
© imagoZoomansicht

Hannovers Coach Thomas Doll musste gegenüber dem 0:3 in Hoffenheim auf Walace (Gelb-Sperre) verzichten und beorderte zudem Korb und Jonathas auf die Bank. Schwegler, Weydandt und Asano waren neu dabei.

Auf der Gegenseite wechselte Frankfurts Coach Adi Hütter nach dem famosen 4:1 gegen Schachtar Donezk in der Europa League zweimal: Touré, der sein Bundesliga-Debüt gab, und Rebic ersetzten Abraham und Gacinovic (beide Bank).

Beinahe wäre der Eintracht ein Traumstart geglückt: Nach Felipes Fauxpas liefen Jovic und Rebic alleine auf 96-Schlussmann Esser zu, der dann großes Glück hatte, dass Jovic sein Glück überstrapazierte und per Lupfer treffen wollte. Esser pflückte die Kugel locker aus der Luft und bestrafte so die kleine Überheblichkeit des Angreifers (4.).

Kurz darauf gab es den nächsten Aussetzer eines Hannoveraners: Diesmal verließ Esser ohne Not seinen Sechzehner und wurde von Haller prompt überspielt. Der Schlussmann dürfte anschließend heilfroh gewesen sein, dass Bakalorz Hallers Flanke von rechts in letzter Sekunde vor dem nachsetzenden Jovic klärte (8.). Frankfurt war die bessere Mannschaft, hatte die reifere Spielanlage, nutzte jedoch die Chancen nicht - so köpfte da Costa nach Eckball knapp vorbei (14.).

Und Hannover? Die Niedersachsen waren primär darauf bedacht, hinten dichtzuhalten und stellten sich diesbezüglich durchaus geschickt an. Die Roten hielten sich dabei in den Zweikämpfen nicht wirklich zurück. Nach vorne lief bei den Hausherren allerdings nicht viel zusammen: Entweder fehlte das letzte Quäntchen Genauigkeit im finalen Drittel oder es wurde die falsche Entscheidung getroffen.

Rebic und Jovic bremsen schwungvolle 96er aus

Umjubelt: Ante Rebic (Mi.) wird zu seinem 1:0 beglückwünscht.
Umjubelt: Ante Rebic (Mi.) wird zu seinem 1:0 beglückwünscht.
© imagoZoomansicht

Zweimal kamen die 96er in Hälfte eins aber doch zu vielversprechenden Möglichkeiten: Weil Schwegler per Seitfallzieher das Leder verpasste (15.) und Ostrzolek den am Boden liegenden Touré anschoss (30.), blieb Doll & Co. der Torschrei verwehrt. Das letzte Wort in Durchgang eins hatte wieder Jovic, der, wunderbar von Rebic in Szene gesetzt, aus schwierigem Winkel Esser per Schrägschuss nicht bezwingen konnte (41.).

Die Doll-Elf kam etwas schwungvoller aus der Kabine und verbuchte rasch über Weydandt die erste nennenswerte Chance (46.), mehr aber auch nicht. In der 54. Minute schlug dann die größere individuelle Klasse der Hessen durch: Rebic ließ zunächst gut durch für Jovic, der dann wiederum das Auge für den Kroaten hatte. Der Vize-Weltmeister bedankte sich und traf gekonnt aus 13 Metern ins lange Eck.

Der Bann war gebrochen, der Wille der Niedersachsen allerdings noch nicht. Die 96er bemühten sich um den Ausgleich, konnten Trapp im Kasten der SGE aber nicht wirklich prüfen. Die Vorentscheidung fiel schließlich nach 63 Minuten: Kostic durfte binnen weniger Augenblicke gleich zweimal flanken und fand mit seinem zweiten Versuch den sträflich freistehenden Jovic. Dieser nickte aus sieben Metern locker zum 2:0 ein - ganz schwaches Abwehrverhalten der Niedersachsen.

Danach plätscherte die Partie relativ ereignislos vor sich hin. Bei den Gastgebern war kein Aufbäumen mehr zu erkennen, während die Eintracht verwaltete. Das letzte Wort hatte übrigens Kostic, der in der Schlussminute von Jovic auf die Reise geschickt wurde und sehenswert den Schlusspunkt setzte - 3:0.

Hannover steht am kommenden Sonntag der Keller-Kracher in Stuttgart bevor (18.30 Uhr). Frankfurt empfängt bereits tags zuvor Hoffenheim (15.30 Uhr).

Bundesliga, 2018/19, 23. Spieltag
Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 0:3
Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 0:3
Schauplatz HDI-Arena

Hannover gegen Frankfurt - und damit: Abstiegsangst im Kontrast zu Europa-Hoffnungen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Esser (2,5) - 
Anton (5)    
Felipe (4)    
Wimmer (4,5) - 
Haraguchi (5) , 
Schwegler (5) , 
Bakalorz (4)    
Ostrzolek (4) - 
Asano (5)    
N. Müller (5)    
Weydandt (4,5)

Einwechslungen:
65. Wood für Bakalorz
65. Muslija für N. Müller
75. Jonathas für Asano

Trainer:
Doll
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
Touré (3) , 
Hinteregger (2,5) , 
Ndicka (3) - 
da Costa (3,5)    
Hasebe (3)    
Rode (3)    
Kostic (2)    
Rebic (2,5)        
Haller (3)    
Jovic (2)    

Einwechslungen:
75. Willems für Rode
86. Paciencia für Haller
90. + 1 Gacinovic für Rebic

Trainer:
Hütter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rebic (54., Linksschuss, Jovic)
0:2
Jovic (63., Kopfball, Kostic)
0:3
Kostic (90., Linksschuss, Jovic)
Gelbe Karten
Hannover:
Felipe
(4. Gelbe Karte)
Frankfurt:
da Costa
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hannover 96       Eintracht Frankfurt
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 9 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 380 : 381 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 287 : 291 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 93 : 90 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 5 Ecken
 
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2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
34
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
24.02.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
39100
Spielnote:  4
mäßiges Tempo, lediglich Frankfurt sorgte phasenweise für etwas spielerische Klasse.
Chancenverhältnis:
1:9
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 3
souveräne Spielleitung, sicher in der Zweikampfbewertung; Ausnahme: Hätte Felipe beim Einsteigen gegen Haller (32.) Gelb zeigen müssen; korrekt, vor dem 1:0 den Zweikampf zwischen da Costa und Wimmer nicht abzupfeifen.
Spieler des Spiels:
Luka Jovic
In Halbzeit eins scheiterte er noch frei vor Esser (4.), nach der Pause aber legte Luka Jovic zuerst für Rebic auf, traf kurz darauf selbst zum 2:0 und bediente Kostic vor dem 3:0.

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