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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


EINTRACHT FRANKFURT
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.






60.
75.
90.















5. Gelbe Karte für Rudy - Nagelsmann im Joker-Glück

Amiri nutzt Stenderas Ballverlust und Ayhans Zögern

Im umkämpften Abstiegsduell machte Hoffenheim in Frankfurt mit einem glücklichen 2:0-Sieg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt und stürzt den Kontrahenten tiefer in den Abstiegsstrudel. Die Eintracht investierte mehr, hatte im ersten Durchgang wie die kompakte und lauernde TSG zwei gute Chancen zur Führung, die für die Hessen auch bald nach Wiederanpfiff drin war. Stattdessen führte eine Verkettung von Fehlern zum vorentscheidenden Treffer durch einen Joker.

Kittel vs. Strobl
Enges Duell: Tobias Strobl hat hier gegen Frankfurts Sonny Kittel (l.) alles im Griff.
© Getty ImagesZoomansicht

Eintracht-Trainer Niko Kovac hatte nach der 0:1-Niederlage beim FC Bayern München drei Neue an Bord: Für Oczipka sowie Huszti (Oberschenkelprobleme) und Seferovic kamen Stendera, Kittel und Castaignos zum Zug.

Auch Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann rotierte gegenüber dem 1:1 gegen den 1. FC Köln dreimal: Schär, Ochs und Vargas fanden für Bicakcic, Amiri und Uth den Weg in die Startelf.

Die TSG überstand Frankfurts wuchtige Angriffswellen in den Anfangsminuten genau wie die ersten Chancen durch Castaignos Kopfball (9.) und Abrahams Freistoß aus aussichtsreicher Position (14.). Zwischenzeitlich meldete sich 1899 mit Kramarics Fernschuss im Spiel an (12.).

Dieses war wie erwartet intensiv, präsentierte viele Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld und hatte seltene spielerische Momente, weil beide Teams in Nähe des ballführenden Akteurs sofort Überzahl schafften - so gelang es keinem der Kontrahenten, sich strukturiert an und in den gegnerischen Strafraum zu kombinieren.

Doppelchance Kramaric - Doppelparade Hradecky

Zwingende Möglichkeiten blieben zunächst Mangelware, die beste hatte für aktivere Frankfurter Kittel, dessen Schuss aus elf Metern Schär im letzten Moment noch zur Ecke abfälschte (28.). 1899 legte sein Hauptaugenmerk auf die Defensive, zeigte nach über einer halben Stunde erstmals zielgerichtetes und gefährliches Umschaltspiel: Nach Kaderabeks Flanke hatte Kramaric die Doppelchance, doch Hradecky zeigte sich bei Volleyabnahme und Nachschuss als Meister seines Fachs (34.).

Auch Baumann auf dem Posten

Die Partie blieb umkämpft, die Einstellung stimmte auf beiden Seiten. Etwas mehr Risiko und das Lösen von strikten taktischen Fesseln führte in der Folge zu etwas mehr Raum bei den jeweiligen Angriffsbemühungen, was sich vor allem die Gastgeber zunutze machten. Aber Ben-Hatira scheiterte bei einem Konter von halblinks bei der letzten Gelegenheit vor dem Wechsel an Baumann (39.).

Bei den Kraichgauern kam mit Wiederanpfiff Uth für Vargas zum Zug. Das Bild auf dem Rasen ähnelte dem des ersten Durchgangs, die SGE blieb überlegen. Aus dem Spiel heraus prallten die unermüdlichen Bemühungen der Hessen immer wieder an der Deckung ab, nach einer Ecke jedoch kam Zambrano der Führung ganz nah - aber Toljan rettete beim Kopfball des Ersatz-Kapitäns auf der Linie (53.).

Amiri schließt fulminantes Solo perfekt ab

Für den angeschlagenen Peruaner war das Spiel dann vorbei - Ayhan kam zu seinem zweiten Einsatz für Frankfurt (57.). Und auch die TSG tauschte noch einmal, Amiri kam für Ochs (61.). Zwei Personalwechsel mit Folgen, denn kurz darauf stand es 0:1: Amiri luchste Stendera den Ball in der eigenen Hälfte ab und jagte los Richtung Eintracht-Tor. Ayhan wich zurück, statt entschlossen zu attackieren, und der Youngster nutzte die Gunst der Stunde und traf aus 18 Metern flach ins linke Eck (64.).

Kittel zu unentschlossen

Wie reagierte die SGE? Mit einer guten Kopfballmöglichkeit für Kittel am rechten Fünfereck (66.) und danach mit wütenden Attacken. Allerdings suchte die Kovac-Elf in einer nun immer hektischer und giftiger werdenden Partie vergeblich nach dem Schlüssel, um den Abwehrriegel von 1899 zu knacken.

Auch der zweite Joker trifft

Trotz klarer Überlegenheit fehlte es an einer Idee, am Überraschungsmoment, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Zwar gab es in der Endphase kaum noch Entlastung für die Gäste, aber Süle & Co. stemmten sich erfolgreich den Angriffsbemühungen der Eintracht entgegen. Den so wichtigen Dreier machte dann mit Uth der zweite Joker dingfest, als er nach Kramarics Vorbereitung und Hradeckys Patzer aus kürzester Distanz abstaubte (89.).

Die Eintracht gastiert am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Leverkusen. Zeitgleich empfängt 1899 die Berliner Hertha.

Bundesliga, 2015/16, 29. Spieltag
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 0:2
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 0:2
Abstiegskampf

Am 29. Spieltag der Bundesliga war Existenzkampf angesagt - auch in Frankfurt, wo die Eintracht Hoffenheim erwartete.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (4) - 
Chandler (4) , 
Abraham (4)    
Zambrano (3)        
Djakpa (5) - 
M. Stendera (5) , 
Hasebe (4,5) - 
S. Aigner (4,5) , 
Kittel (4)    
Ben-Hatira (4,5) - 
Castaignos (4,5)    

Einwechslungen:
57. Ayhan (5)     für Zambrano
65. Seferovic     für Castaignos
76. Fabian für Kittel

Trainer:
Kovac
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Kaderabek (3,5) , 
Schär (4) , 
Süle (3)    
Toljan (3) - 
Strobl (4)    
Rudy (4)        
Ochs (4,5)    
E. Vargas (4,5)    
Kramaric (3) , 
Volland (4)    

Einwechslungen:
46. Uth (3)         für E. Vargas
61. Amiri (2)     für Ochs
86. Polanski für Volland

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Amiri (62., Rechtsschuss)
0:2
Uth (89., Rechtsschuss, Kramaric)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Seferovic
(8. Gelbe Karte)
,
Abraham
(8.)
,
Ayhan
(1.)
Hoffenheim:
Süle
(4. Gelbe Karte)
,
Uth
(2.)
,
Rudy
(5., gesperrt)
,
Strobl
(4.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       TSG Hoffenheim
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 11 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 352 : 335 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 244 : 225 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 22 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 22 Gefoult worden
 
Abseits 11 : 1 Abseits
 
Ecken 8 : 4 Ecken
 
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1.
Gulacsi, Peter
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2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
09.04.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51000
Spielnote:  4,5
viel Kampf, viele Fehler, schwaches Niveau.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
8:4
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
hatte die Partie über weite Strecken gut im Griff, Abraham war nach dem Foul an Volland mit Gelb gut bedient.
Spieler des Spiels:
Nadiem Amiri
Mit einer starken Balleroberung gegen Stendera, gefolgt von einem Solo mit präzisem Abschluss, entschied der agile Joker Nadiem Amiri die Partie.

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