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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


TSG HOFFENHEIM
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.



60.
75.
90.













Die Serie der Kraichgauer hält

Nur Volland trifft beim Pfostenfestival

In einer temporeichen Partie siegte Hoffenheim gegen das starke Paderborn nicht unverdient mit 1:0. Rudy hätte das Spiel für sein Team früh in die richtige Bahn lenken können, verschoss aber einen Elfmeter. Gegen den mutigen SCP führte die beste Phase vor der Pause nicht zur fälligen Führung. Kurz vor Beginn der Schlussphase aber münzte die Gisdol-Elf ihr Plus an Ballbesitz um, hätte sich über einen Elfmeterpfiff beim Schlussspurt der Ostwestfalen aber nicht beschweren können.

Elyounoussi stürzt über SCP-Keeper Kruse
Packender Zweikampf: Tarik Elyounoussi stürzt über SCP-Keeper Lukas Kruse. Links Daniel Brückner.
© Getty ImagesZoomansicht

TSG-Trainer Markus Gisdol nahm gegenüber dem 1:1 beim Hamburger SV einen Wechsel vor: Szalai verdrängte Modeste auf die Bank.

Paderborns Coach André Breitenreiter vertraute exakt auf die Startformation, die zuletzt 3:1 gegen Frankfurt gewonnen hatte.

Anlaufzeit brauchten die Kontrahenten in Sinsheim nicht. Noch in der ersten Minute lenkte Baumann Rupps Bogenlampe mit Mühe über den Balken, auf der anderen Seite riskierte Pendant Kruse gegen Elyounoussi Kopf und Kragen (3.). Wenig später mündete der nächste Angriff der Kraichgauer in einem Elfmeterpfiff: Referee Hartmann zeigte nach Brückners Zweikampf mit Volland auf den Punkt - eine harte Entscheidung. Rudy trat an, vom Pfosten prallte die Kugel an Kruses Arm, im Nachfassen packte der Keeper zu (5.).

Furios war der Beginn der Partie, schwungvoll ging es weiter. Wer defensive Ostwestfalen erwartet hatte, sah sich getäuscht. Hin und her wogte das Spiel zwischen den Rivalen, die sich zunächst auf Augenhöhe begegneten und nach Ballgewinn schnurstracks den Weg an den gegnerischen Strafraum suchten.

Unter dem hohen Tempo litten allerdings Struktur und Präzision, vor allem im letzten Drittel. Die aufmerksamen Abwehrreihen hatten zwar viel zu tun, die Angelegenheit aber weitgehend im Griff - von Szalai hüben sowie Kachunga drüben war wenig zu sehen. Mehr als Halbchancen (Ziegler, 18., Volland, 25.) gab es so nicht zu verzeichnen, auch weil die leicht optisch überlegene Gisdol-Elf den Weg meist zu sehr durchs Zentrum suchte.

Fast hätte ein Lapsus von Kruse die Führung von 1899 bedeutet, Polanski aber verzog klar (30.). Nun wurden die Gegenangriffe des SCP seltener (Kachunga, 40.), Hoffenheims Aktionen zielstrebiger. Nachdem Volland verzogen hatte (41.), setzte sich Firmino zweimal gut in Szene: Bei beiden Abschlüssen fehlte nicht viel zur verdienten Führung der Sinsheimer (44., 45.).

Mutig der bisherige Auftritt des Aufsteigers, mutig Breitenreiters Einwechslung mit Wiederanpfiff: Stürmer Ducksch ersetzte Mittelfeldmann Vrancic, der mit Schwindelgefühlen zu kämpfen hatte. Und die besseren Ansätze hatten die zweikampfstarken Gäste: Der sichtlich auftauende Kachunga forderte nach Strafraumduell mit Süle vergeblich Elfmeter (52.), Süle musste nach Kachungas Vorarbeit und Kocs Hereingabe im Fünfer klären (53.).

Und 1899? Biss sich trotz mehr Ballbesitz immer wieder an der aufmerksamen Deckung der Gäste fest. Firminos Knaller direkt auf Kruse war der erste Abschluss der Gastgeber im zweiten Durchgang (57.), danach reagierte Gisdol mit einem Doppelwechsel und brachte Zuber und Schipplock für Elyounoussi und Szalai (58.).

Pfosten Stoppelkamp - Pfosten Volland!

Strohdiek grätschte Zuber in letzter Sekunde den Ball vom Fuß (60.), beim unmittelbaren Konter traf Stoppelkamp bei den seltener werdenden Kontern nur den Innenpfosten (61.) und verpasste die Führung. Auf der Gegenseite setzte Volland seine Jagd nach dem ersten Saisontor fort, sein Freistoß landete ebenfalls nur am Innenpfosten (66.).

Nicht viel später jubelte der Kapitän der U 21 aber doch: Zuber wühlte am Strafraum, Hünemeier brachte den Ball nicht weg. Das Leder sprang nach halblinks zu Beck, dessen Querpass Volland mit dem Rücken zum Tor annahm und das Rund aus der Drehung aus acht Metern ins linke Eck knallte (73.).

Kutschke kam beim SCP für Rupp (76.), Breitenreiters Zeichen für die Schlussoffensive. Zunächst aber verpasste Schwegler das 2:0 hauchdünn (77.). Hoffenheim hatte nun viel Platz, wusste diesen aber nicht zur Entscheidung zu nutzen. Und hatte Glück, dass Hartmann ein Foul des eingewechselten Vestergaard an Kachunga nicht mit Strafstoß ahndete (85.).

Auf der anderen Seite scheiterte auch noch Schipplock am Pfosten (88.), aber es reichte auch so zum Sieg der Kraichgauer, die ihre Serie ungeschlagener Spiele (4/5/0) weiter fortsetzten und ganz oben dabei bleiben.

Hoffenheim trifft am Mittwoch im DFB-Pokal auf Zweitligist FSV Frankfurt (20.30 Uhr), Paderborn ist erst wieder am am 10. Bundesliga-Spieltag am Sonntag gegen Hertha BSC (17.30 Uhr) im Einsatz.

Bundesliga, 2014/15, 9. Spieltag
TSG Hoffenheim - SC Paderborn 07 1:0
TSG Hoffenheim - SC Paderborn 07 1:0
Elegant

Roberto Firmino zeigt seine Technik bei der Ballbehandlung.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Rudy (4,5) , 
Süle (3) , 
Strobl (2) , 
Beck (2,5)    
Polanski (3) , 
Schwegler (3,5)    
Volland (2)        
T. Elyounoussi (4)    
Szalai (4,5)    

Einwechslungen:
58. Schipplock (3,5)     für T. Elyounoussi
58. Zuber (4) für Szalai
84. Vestergaard für Schwegler

Trainer:
Gisdol
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (2) - 
Heinloth (3,5)    
Strohdiek (3,5) , 
Hünemeier (2,5)    
Brückner (3) - 
Ziegler (3) - 
Koc (3)    
Rupp (4)    
Vrancic (4)    
Stoppelkamp (3) - 
Kachunga (3,5)    

Einwechslungen:
46. Ducksch (3) für Vrancic
64. Ouali     für Koc
76. Kutschke für Rupp

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Volland (73., Linksschuss, Beck)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Schipplock
(3. Gelbe Karte)
,
Volland
(3.)
Paderborn:
Heinloth
(1. Gelbe Karte)
,
Ouali
(1.)
,
Kachunga
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Rudy schießt Foulelfmeter an den Pfosten (5.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       SC Paderborn 07
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 19 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 477 : 389 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 364 : 270 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 113 : 119 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 
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Spielinfo

Anstoß:
25.10.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
25712
Spielnote:  3
eine intensiv geführte, schnelle, aber auch teilweise zerfahrene Partie mit gutem Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 5
zeigte einige Unzulänglichkeiten, entschied beim Foul von Brückner an Volland (5.) zu Recht auf Elfmeter, hätte dies aber auch bei Vestergaard gegen Kachunga (85.) tun müssen.
Spieler des Spiels:
Kevin Volland
Mit seiner hohen Präsenz war Kevin Volland ein ständiger Störenfried. Er holte einen Strafstoß heraus, traf per Freistoß den Pfosten, und entschied das Spiel.

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