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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


VFB STUTTGART
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.







60.
75.
90.








Didavi zurück - VfB bleibt bei einem Heimsieg

Brückner hat die beste Stuttgarter Chance

Seit September 2013 nicht mehr zwei Spiele am Stück gewonnen - diese Serie nimmt der VfB Stuttgart mit ins neue Jahr. Gegen den SC Paderborn verpasste die Stevens-Elf vor 55.000 Zuschauern einen Befreiungsschlag im Keller, kam nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt in der Tabelle hinter dem Aufsteiger. Nach ordentlicher erster Hälfte, in der der SCP in vielen Belangen besser war, der VfB aber die klareren Chancen hatte, verflachte die Partie extrem.

Didavi gegen Ziegler
Comeback: Erstmals seit dem 6. Spieltag trug Daniel Didavi (r., gegen Patrick Ziegler) wieder das VfB-Trikot.
© Getty ImagesZoomansicht

Niedermeier hatte beim 1:0-Auswärtserfolg beim Hamburger SV unter der Woche Rot gesehen - VfB-Coach Huub Stevens nutzte diese "Gelegenheit", um gegen Paderborn zumindest personell offensiver aufzustellen: Klein rückte nach hinten rechts zurück, Werner sollte davor Druck machen. Und: Spielmacher Didavi, erstmals seit dem 6. Spieltag wieder im Einsatz nach Muskelbündelriss und Oberschenkelproblemen, ersetzte Maxim (muskuläre Probleme) als hängende Spitze.

Paderborns Übungsleiter André Breitenreiter nahm nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schalke 04 drei personelle Wechsel vor: Ziegler, Stoppelkamp und Brückner verdrängen Strohdiek, Meha und Saglik auf die Bank und reihten sich in ein 4-1-4-1-System ein.

Lag es an Paderborn oder Stevens? Vielleicht an beidem, jedenfalls war es der Aufsteiger, der in der ersten Hälfte lange mit über 60 Prozent Ballbesitz aufwartete. Der SCP war zweikampfstärker, passsicherer, aggressiver und machte rund 30 Minuten lang ein gutes Auswärtsspiel.

So konnte der VfB nur selten den Vorwärtsgang einlegen - wurde dann aber stets brandgefährlich. Didavi prüfte Kruse zweimal per direktem Freistoß (17., 34.), Werner verzog nach Kleins durchsetzungsstarker Vorarbeit in guter Position (14.), Hlousek köpfte eine Gentner-Flanke aus kurzer Distanz vorbei (30.). Am nächsten war aber ein Paderborner an der VfB-Führung dran: Brückner köpfte einen weiten Ball von Sakai vor Werner an Kruse vorbei an den Innenpfosten des eigenen Tores (42.).

Die Breitenreiter-Elf, der eine erste Großchance zu Unrecht wegen Abseits genommen worden war (Brückner, 9.), wurde in Durchgang eins nur einmal richtig gefährlich: Stoppelkamp schob nach Doppelpass mit Vrancic im Eins-gegen-eins Ulreich den Ball durch die Beine - ans Außennetz (20.). Stuttgart vorne schnörkellos, hinten fehlerhaft, Paderborn vorne handlungsschnell, hinten anfällig: Das 0:0 zur Pause ging in Ordnung.

Falls der VfB den Schwung aus den letzten Minuten der ersten Hälfte mit in die zweite nehmen wollte, dann war es nicht zu erkennen. Wieder erwischte der forsche SCP den besseren Start; Hünemeier zwang Ulreich, der in dieser Phase bei zwei Hereingaben nicht gut aussah, nach einem Freistoß per Kopf zu einer formidablen Parade (55.). Stevens brachte Ginczek und Leitner für Harnik und Didavi, später noch Kostic für den vor allem defensiv schwachen Werner.

Wirkung? Fehlanzeige. Das VfB-Offensivspiel lahmte dagegen immer mehr, Paderborn drosselte das Risiko im Spiel nach vorne. Und so sank das Niveau der Partie rapide, Fehlpässe statt Torchancen war das inoffizielle Motto. Das Bemühen war dem VfB zwar nicht abzusprechen, die Mittel waren aber derart limitiert, dass der SCP ohne Mühe die Null halten konnte und damit vor Stuttgart überwintern darf.

Nur ein Heimsieg und mittendrin im Abstiegskampf: Mit diesen Erkenntnissen müssen die Schwaben ins neue Jahr gehen, das am Samstag, 31. Januar (15.30), zuhause gegen Borussia Mönchengladbach beginnt. Paderborn will gleichzeitig beim 1. FSV Mainz 05 seine Serie von sieben sieglosen Spielen am Stück beenden - gute Ansätze waren da in Stuttgart.

Bundesliga, 2014/15, 17. Spieltag
VfB Stuttgart - SC Paderborn 07 0:0
VfB Stuttgart - SC Paderborn 07 0:0
Siegforderung

Verlangt von seinem Team stets alles: VfB-Trainer Huub Stevens.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Klein (4) , 
Baumgartl (4) , 
Schwaab (4) , 
G. Sakai (4) - 
Oriol Romeu (4) - 
Gentner (3,5)    
Ti. Werner (5)    
Hlousek (4,5) - 
Didavi (4)        
Harnik (5)    

Einwechslungen:
61. Ginczek für Harnik
65. Leitner für Didavi
76. Kostic für Ti. Werner

Trainer:
Stevens
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (2,5) - 
Wemmer (3,5) , 
Rafa Lopez (4) , 
Hünemeier (4)    
Brückner (4) - 
Ziegler (4) - 
Bakalorz (4) , 
Vrancic (3,5)        
Rupp (4,5)        
Stoppelkamp (3,5)        

Einwechslungen:
71. Meha für Vrancic
79. Kachunga für Stoppelkamp
90. Saglik für Rupp

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Stuttgart:
Didavi
(1. Gelbe Karte)
Paderborn:
Vrancic
(3. Gelbe Karte)
,
Stoppelkamp
(3.)
,
Rupp
(2.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       SC Paderborn 07
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 323 : 473 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 195 : 353 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 128 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
Ecken 5 : 5 Ecken
 
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26
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Bayer 04 Leverkusen
27
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Spielinfo

Anstoß:
20.12.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
55000
Spielnote:  5
wenig Tempo und Spannung, dafür viele Fehler auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 4
ohne dicke Patzer, aber dem mageren Niveau der Spieler angepasst, z. B. mit Fehlern in der Beurteilung von Zweikämpfen und beim Abseits.
Spieler des Spiels:
Lukas Kruse
Beide Torhüter waren dominant, doch Lukas Kruse hatte keinen Wackler, spielte gut mit und brachte all seine Abschläge an den Mann.

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