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SC Freiburg

SC Freiburg

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
FC Schalke 04

FC Schalke 04


SC FREIBURG
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.


60.
75.
90.













Joker Pukki trifft für Schalke - Papadopoulos sieht Ampelkarte

Freis & Caligiuri belohnen leidenschaftliche Freiburger

Der SC Freiburg hat beim 2:1-Heimsieg gegen Schalke 04 für eine große Überraschung gesorgt. Der Außenseiter lieferte einen spannenden und leidenschaftlichen Kampf über 90 Minuten und ging am Ende als verdienter Sieger vom Feld. Schalke muss sich nach der zweiten Niederlage in 14 Tagen zunächst vom Titelrennen verabschieden.

Christian Streich verzichtete nach der 1:4-Niederlage gegen Stuttgart auf sein Sturmduo Jendrisek/Santini und brachte dafür Hinkel und Freis.

Schalke-Trainer Huub Stevens änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage in München auf vier Positionen: Escudero, Jones, Obasi und Marica spielten für Fuchs (Adduktorenbeschwerden), Metzelder (Muskelfaserriss), Farfan (nicht berücksichtigt) und Huntelaar (Gehirnerschütterung).

Baumann hält hinten dicht - vorne trifft Freis

SC Freiburg
Freiburger Torjubel: Jonathan Schmid, Johannes Flum und Daniel Caligiuri gratulierem dem Torschützen Sebastian Freis (v.l.n.r.).
© getty imagesZoomansicht

Beide Mannschaften lieferten einen kurzweiligen Beginn. Schalke kam bevorzugt über die rechte Außenbahn und setzte durch Obasi immer wieder Akzente. Erst spielte der Nigerianer eine scharfe Flanke auf Marica, der diese frei vor dem Tor nur knapp verpasste (4.). Kurz darauf kam Obasis Zuspiel beim Rumänen an, der sofort von der Strafraumgrenze abzog. Baumann vereitelte den abgefälschten Schuss sehenswert (6.).

Die Hausherren begriffen das als Weckruf und nahmen das Heft fortan selbst in die Hand. Ohne Angst kombinierten die Breisgauer nach vorne und liefen den Knappen so immer mehr den Rang ab. Die Flügelspieler Caligiuri und Schmid wurden immer wieder gesucht und tauchten gefährlich in Strafraumnähe auf (12., 16.). In dieser Phase sorgten die Gäste nur noch wenig für Entlastung und die Strafe dafür folgte auf dem Fuße: Flum steckte den Ball für Freis durch. Der Stürmer lief mit Tempo aufs Tor zu und ließ Hildebrand aus spitzem Winkel keine Chance (18.).

Die Gelsenkirchener waren um eine sofortige Wiedergutmachung bemüht und kamen erneut über die rechte Außenbahn: Nach einer tollen Kombination über Obasi und Draxler kam Höwedes aus zwölf Metern zum Abschluss. Wieder rettete Baumann mit einer tollen Parade (21.).

Der Führungstreffer gab den Freiburgern aber das nötige Selbstvertrauen und so spielten die Rot-Schwarzen weiter mutig nach vorne. Das schien auch das richtige Rezept gegen durchaus beeindruckte Gäste zu sein. Schalke kam erst in der Schlussphase der ersten Hälfte wieder nennenswert nach vorne, als Sorg eine Obasi-Hereingabe in höchster Not klärte (44.). Die 1:0-Pausenführung war für den SCF daher nicht unverdient.

Caligiuri trifft vom Punkt - Pukki nach nur 30 Sekunden

Auch im zweiten Durchgang setzte sich eine spannende Partie fort. Die Freiburger suchten weiter den Weg nach vorne und erarbeiten sich Torchancen. Makiadi schoss kurz vor der Strafraumgrenze drüber (46.), Caligiuri traf nur das Außennetz (50.). Schalkes erste große Chance hatte Escudero (60.). Der Spanier zog bei seinem Sprint fast die komplette Freiburger Hintermannschaft auf sich und zielte schließlich haarschaft daneben.

Nun rückte Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) in den Fokus. Erst verwehrte der Unparteiische Caligiuri im Duell mit Höger zu Rechte einen Strafstoß (63.), dann lag der Referee erneut richtig und entscheid auf Elfmeter, als Papadopoulous Schmid zu Fall brachte (65.). Caligiuri übernahm die Verantwortung und traf mit einem Flachschuss ins linke Eck (66.).

Stevens reagierte und brachte Stürmer Pukki für Raul (71.). Eine halbe Minute später drehte der finnische Nationalspieler jubelnd ab, als er einen Pass von Holtby über das halbe Feld im Sprint annahm und zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte (72.).

In der Schlussviertelstunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und bekämpften sich mit offenem Visier. Freiburg verteidigte leidenschaftlich und setzte immer wieder Nadelstiche durch Konter. Die Gäste warfen alles nach vorne und hatten durch Holtby noch die große Chance zur Führung. Doch der Ball touchierte nur den Pfosten (84.). Kurz vor dem Ende sah auch noch Papadopoulos die Ampelkarte (87.).

Freiburg muss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nach Mönchengladbach reisen. Schalke tritt am kommenden Donnerstag (19 Uhr) im Europa League-Achtelfinale bei Twente Enschede an. In der Bundesliga geht es nächste Woche am Sonntag (17.30 Uhr) zu Hause gegen den Hamburger SV.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (2) - 
Sorg (3) , 
Diagne (3) , 
Höhn (3,5)    
Hinkel (5)    
Flum (2,5) , 
Makiadi (3)    
J. Schmid (3) , 
D. Caligiuri (3)        
Rosenthal (4)    
Freis (2,5)        

Einwechslungen:
46. Lumb (3) für Hinkel
79. Reisinger für Freis
87. Ginter für Rosenthal

Trainer:
Streich
FC Schalke 04
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Höwedes (4)        
K. Papadopoulos (5)    
J. Matip (4,5) , 
Escudero (4) - 
Höger (4) , 
J. Jones (4)    
Obasi (4,5) , 
Raul (4,5)    
Draxler (5)    
Marica (5)

Einwechslungen:
46. Jurado (5) für Draxler
53. Holtby (4) für Höwedes
71. Pukki     für Raul

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Freis (18., Rechtsschuss, Flum)
2:0
D. Caligiuri (66., Foulelfmeter, Rechtsschuss, J. Schmid)
2:1
Pukki (72., Rechtsschuss, J. Jones)
Gelb-Rote Karten
Freiburg:
-
Schalke:
K. Papadopoulos
(87.)

Gelbe Karten
Freiburg:
D. Caligiuri
(3. Gelbe Karte)
,
Höhn
(1.)
Schalke:
J. Jones
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
03.03.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
spielerisch auf dürftigem Niveau, aber spannend und unterhaltsam bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
lag bei drei kniffligen Zweikämpfen richtig: Papadopoulos' Körpereinsatz gegen Rosenthal war clever und im Rahmen des Erlaubten (28.). Bei Caligiuris Sturz lag nur eine leichte Berührung von Höger an der Schulter vor, die nicht strafstoßwürdig war (63.). Vertretbar hingegen, beim Kontakt zwischen Papadopoulos und Schmid auf Elfmeter zu entscheiden (65.). Aber: Gelb für Caligiuri wegen Schwalbe war übertrieben (63.).
Spieler des Spiels:
Oliver Baumann
Sehr guter Reflex des Keepers bei Maricas abgefälschtem Schuss, auch gegen Höwedes stark.

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