Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Köln

1. FC Köln


1. FSV MAINZ 05
1. FC KÖLN
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Mainz bleibt ganz oben - Jajalo trifft nur die Latte

Diesmal ist Holtby der Joker

In einer intensiven Partie holte sich Mainz gegen Köln verdient erneut alle drei Zähler. Bis der fünfte Sieg im fünften Spiel feststand, hatten die über weite Strecken dominanten Rheinhessen gegen die Defensivkünstler vom Rhein aber ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Coach Thomas Tuchel wechselte erneut den Sieg ein.

Lukas Podolski (li.) gegen Marcel Risse
Umkämpft war's am Bruchweg: Marcel Risse grätscht gegen Lukas Podolski.
© picture-allianceZoomansicht

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel veränderte seine Elf im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg in Bremen auf nicht weniger als fünf Positionen: Für Bungert, Zabavnik, Caligiuri, Karhan und Holtby liefen Heller, Fuchs, Ivanschitz, Soto und Schürrle auf.

Kölns Trainer Zvonimir Soldo tauschte nach dem torlosen Unentschieden bei Bayern München einmal Personal aus und brachte Mohamad nach dessen abgelaufener Rotsperre für Pezzoni.

Mainz hielt von Beginn an das Tempo hoch und versuchte, erwartet tiefstehende Kölner schon in der Anfangsphase zu überraschen. Die Abwehr der "Geißböcke" um Geromel, der seinen 25. Geburtstag feierte, geriet gleich mächtig unter Druck. Erstmals richtig gefährlich wurde es bei zwei Hereingaben Risses binnen weniger Sekunden (9.).

Die Rheinhessen kombinierten im Mittelfeld schnell und flüssig, auf den Außenpositionen schoben die beiden Pärchen - Fuchs und Schürrle sowie Heller und Risse - immer wieder kräftig an. Am Strafraum aber waren die leidenschaftlich attackiernden 05er gegen den clever und kompromisslos verteidigenden FC mit ihrem Latein zunächst am Ende.

Distanzschüsse waren so ein Mittel, doch weder Szalai (17.) noch Svensson (20.) hatten in der intensiven, körperbetonten Partie Zielwasser getrunken. Die Rheinländer konnten sich immer wieder sporadisch befreien, blieben aber bei ihren Offensivaktionen vorerst harmlos. Bis zur 26. Minute, als Podolskis Freistoßhammer nur Zentimeter über den Balken strich.

Die bis dahin beste Gelegenheit konnte nicht über die Dominanz der Mainzer hinwegtäuschen, die nach einer halben Stunde den Druck wieder erhöhten: Szalai zweimal binnen Sekunden per Kopf (31.), kurze Zeit später aus der Distanz (34.) und zwischenzeitlich der emsige Risse (33.) waren dicht dran an der überfälligen Führung der in den direkten Zweikämpfen präsenteren Rheinhessen, verfehlten das Tor aber entweder knapp oder scheiterten an Mondragon. Köln sendete Sekunden vor der Pause durch Yalcins Flatterball, den Wetklo sicherheitshalber mit beiden Fäusten entschärfte, noch einmal ein Lebenszeichen.

Köln begann den zweiten Durchgang mit Pezzoni und Matuschyk für Yalcin und Clemens, während die Tuchel-Elf unverändert startete.

Mainz suchte gleich wieder die Offensive, erhöhte durch Risse (48.) und Szalai (49.) weiter ihr Chancenplus. Der Tabellenführer suchte verzweifelt nach der Lücke im nach wie vor dichten Abwehrnetz der Gäste, verfing sich jedoch immer mehr darin. Zu oft ging es über die Mitte, wo Mohamad und Geromel in dieser Phase aber ein solides Duo waren.

Die Partie verflachte etwas, Köln bewegte sich immer mehr auf Augenhöhe. Von außen versuchte Tuchel der aufkeimenden Einfallslosigkeit seines Teams entgegenzuwirken und brachte mit Holtby für Schürrle einen neuen Mann (64.). Ehe sich der Ex-Bochumer mit frischen Ideen einbringen konnte, stand den 05ern das Glück zur Seite, als Jajalos Freistoß an die Latte klatschte (67.).

Auf der Gegenseite leitete dagegen eine Standardsituation einen erfolgreichen Torabschluss ein: Fuchs brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Fünfmeterraum. Mondragon verharrte auf der Linie, Holtby nickte aus drei Metern ungedeckt ein (72.). Sollte nach Schürrle, der als Joker schon zweimal entscheidend am Sieg beteiligt war, erneut ein Einwechselspieler den Weg geebnet haben?

Die Hausherren blieben nach der Führung zunächst am Drücker, igelten sich nicht hinten ein. Erst ab der 80. Minute, nun mit Novakovic für Geromel, setzten die "Geißböcke" zum Schlussspurt an. Der aber verpuffte ohne Ergebnis, weil sich die Defensive des alten und neuen Tabellenführers nicht mehr überraschen ließ.

Vielmehr ließ Szalai frei vor Mondragon zunächst das 2:0 liegen (90.), ehe Holtby es in einer ähnlichen Situation besser machte und mit seinem zweiten Treffer den Endstand besorgte (90.+1).

Am kommenden Spieltag trifft der FSV Mainz am Samstag um 15.30 Uhr auswärts auf Bayern München. Der 1. FC Köln spielt bereits am Freitag um 20.30 zu Hause gegen 1899 Hoffenheim.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3) - 
F. Heller (2)    
Svensson (2,5)    
Noveski (3)        
Fuchs (2) - 
Polanski (2,5)    
Soto (2,5) - 
Risse (2,5)    
Ivanschitz (3) , 
Schürrle (3,5)    
Szalai (2,5)

Einwechslungen:
64. Holtby (1)         für Schürrle
70. Karhan für Polanski
80. Bungert für Risse

Trainer:
Tuchel
1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (5)    
Brecko (4) , 
Geromel (3)    
Mohamad (4)    
Ehret (5,5) - 
Petit (3) - 
Freis (4,5) , 
Yalcin (5)    
Jajalo (4) , 
Clemens (5)        

Einwechslungen:
46. Pezzoni (4)     für Clemens
46. Matuschyk (3,5) für Yalcin
80. Novakovic für Geromel

Trainer:
Soldo

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Holtby (72., Kopfball, Fuchs)
2:0
Holtby (90. + 1, Linksschuss, Fuchs)
Gelbe Karten
Mainz:
Noveski
(1. Gelbe Karte)
,
Svensson
(2.)
,
F. Heller
(1.)
Köln:
Mondragon
(2. Gelbe Karte)
,
Clemens
(1.)
,
Pezzoni
(1.)

- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 34. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
33
16x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
21.09.2010 20:00 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20300 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
Mainz brannte über weite Strecken ein Feuerwerk ab, Köln taugte nur als Anzünder.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
9:1
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 4
keine spielentscheidenden Fehler, die sechs Gelben Karten waren korrekt, aber ihm fehlte die klare Linie. Lag einige Male bei Zweikampf- und Eckballentscheidungen falsch, sah Schürrle zu Unrecht im Abseits (23.) und hätte Geromel für seinen Tritt gegen Szalai Gelb geben müssen (52.).
Spieler des Spiels:
Lewis Holtby
Hellwach und sehr abgezockt. 27 Minuten reichten dem Einwechselspieler, um die Begegnung mit zwei Toren zu entscheiden.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine