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Karlsruher SC

Karlsruher SC

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


KARLSRUHER SC
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Frankfurt vergab höheren Sieg

Eintracht-Erfolg gegen schwachen KSC

Mit einer guten Defensivleistung kam die Eintracht, die den Karlsruhern kaum gute Gelegenheiten gewährte, zu einem verdienten Erfolg im Wildparkstadion. Im zweiten Abschnitt vergaben die Hessen gleich mehrere hochkarätige Gelegenheiten, um die Partie früh vorzuentscheiden. Frankfurt zieht damit in der Tabelle am KSC vorbei.

Fink, Weissenberger
Torschütze und Vorbereiter: Fink und Weissenberger feiern ihr 1:0 für die Eintracht.
© dpaZoomansicht

Im Vergleich zum 0:2 beim FC Bayern fiel auf Seiten des KSC Stürmer Kennedy (Sprunggelenksverletzung) aus. Für den Australier übernahm Kapllani den Part im Angriffszentrum. In der Abwehr kehrte Eggimann (nach Gelb-Sperre) für Stoll zurück. Auch Friedhelm Funkel musste bei der Eintracht umstellen. Anders als beim 1:1 gegen Bochum bildeten Galindo und Russ, der aus dem Mittelfeld zurückgezogen wurde, die Innenverteidigung. Kyrgiakos fehlte mit einem Nasenbeinbruch. Köhler rückte ebenso neu ins Team wie Weissenberger. Toski nahm auf der Bank Platz.

Nur in den Anfangsminuten hatte der KSC etwas mehr vom Spiel. Doch beginnend mit dem ersten Angriff Richtung Tor von Miller in der siebten Minute übernahm die Eintracht mehr und mehr die Initiative. Fenin und Amanatidis vergaben noch in den ersten 15 Minuten zwei gute Schussgelegenheiten aus zentraler Position im Strafraum.

Die Badener hatten ihre beste Chance der ersten Halbzeit in der 21. Minute. Mutzel hatte Iashvili wunderbar freigespielt und der Georgier gekonnt Nikolov umkurvt. Doch aus spitzem Winkel verpasste Iashvili den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss, so dass die Eintracht zum Eckball klären konnte.

Wenig später die Führung für Frankfurt: Görlitz schoss mit einem verunglückten Befreiungsschlag aus dem eigenen Strafraum Fenin an. Auf der rechten Seite kam der Tscheche daraufhin als erster an den Abpraller und legte ab zu Weissenberger. Der Österreicher flankte mit links in die Mitte. Dort konnte Fink ungestört per Direktabnahme einschießen (25.).

Danach wurde die Partie zerfahrener. Vor allem Amanatidis und Franz gerieten mehrfach verbal und im Zweikampf aneinander. Als der Grieche den KSC-Innenverteidiger mit einem Tritt Richtung Ball, der aber lediglich das Schienbein von Franz traf, traktierte, beließ es Schiedsrichter Perl bei einer Gelben Karte für den Eintracht-Kapitän (35.).

Iashvili
Iashvili vergibt gegen Spycher die beste KSC-Chance der Partie.
© dpa

Die Schlussphase des ersten Abschnitts präsentierte sich ereignisarm. Die Hessen verlegten sich vor allem auf gesichertes Defensivspiel, während die Karlsruher gegen die gut stehende Abwehr der Frankfurter kaum durchdachte Aktionen zu Stande brachten.

Nach dem Seitenwechsel brachte Friedhelm Funkel Mantzios für Landsmann Amanatidis, der mit Knieproblemen passen musste. Der KSC begann engagiert, doch die erste gute Gelegenheit hatte die Eintracht. Köhlers Lauf allein Richtung Tor konnte erst von Millers guter Fußabwehr gestoppt werden.

Auch in der Folge taten sich die Badener gegen die Frankfurter Abwehr schwer. Statt gelungener Angriffsaktionen von Hajnal&Co. geriet stattdessen erneut Franz in den Fokus einiger Aufregung: Erst rang der Abwehrspieler im Strafraum Mantzios nieder, Referee Perl ließ weiterspielen. Unmittelbar danach prallte Franz mit Weissenberger zusammen, der für die Aktion "Gelb" sah, während die Eintracht dem Abwehrakteur Schauspielerei vorwarf.

Die Eintracht verpasste es Mitte der zweiten Hälfte, die Partie vorzuentscheiden. Denn sowohl Fenin mit einem schönen Drehschuss vom Strafraumrand sowie einer Direktabnahme als auch Köhler, Ochs und Toski, die bei ihren Konterchancen zu lange zögerten oder an Miller scheiterten, vergaben hochkarätige Gelegenheiten. Somit mussten die Hessen bis zum Schlusspfiff zittern. Für den KSC vergab Kapllani mit einem Kopfball in der 81. Minute die beste Ausgleichschance des zweiten Abschnitts.

Nach der ersten Heimniederlage seit dem 23. September gegen München tritt Karlsruhe am kommenden Samstag in Dortmund an, Frankfurt empfängt am Donnerstag Cottbus.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (2) - 
Görlitz (5) , 
Eggimann (4) , 
Franz (3,5) , 
Eichner (4)    
Mutzel (3,5)    
Porcello (4,5)    
Timm (4,5)    
Hajnal (4) , 
Iashvili (5) - 

Einwechslungen:
62. Freis für Timm
77. Buck für Porcello
81. Stindl für Mutzel

Trainer:
Becker
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Ochs (3,5) , 
Russ (2,5) , 
Galindo (3) , 
Spycher (3) - 
Inamoto (3) - 
M. Fink (2)    
Köhler (3,5)        
Weissenberger (3)        
Fenin (3) , 
Amanatidis (3,5)        

Einwechslungen:
46. Mantzios (4) für Amanatidis
74. Toski für Weissenberger
89. Chaftar für Köhler

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
M. Fink (25., Rechtsschuss, Weissenberger)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Eichner
(3. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Amanatidis
(2. Gelbe Karte)
,
Weissenberger
(1.)
,
Köhler
(2.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
33
16x
 
2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
15.03.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
29348
Spielnote:  4
nur anfangs ein offener Schlagabtausch. Kaum Spannung nach dem 0:1, weil dem KSC die Mittel fehlten, Frankfurt in Gefahr zu bringen.
Chancenverhältnis:
2:8
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 3,5
hätte schon Minuten vor der Gelben Karte für Amanatidis beim Gerangel mit Franz (29.) beide verwarnen und damit verhindern müssen, dass sich das Duell der Streithähne hochschaukelt. Ansonsten insgesamt wenig gefordert.
Spieler des Spiels:
Michael Fink
Entschied die Partie mit dem Tor des Tages und sorgte im Mittelfeld mit dafür, dass beim KSC in der Offensive nichts zusammenlief.

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