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Bayern München

Bayern München

3
:
1

Halbzeitstand
2:1
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


BAYERN MÜNCHEN
VFB STUTTGART
15.
30.
45.



60.
75.
90.







32. Spieltag, Bayern München - VfB Stuttgart 3:1 (2:1)

Im Schongang auf dem Weg zur Schale

Im Vergleich zum DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt ( 1:0 ) musste Bayern-Trainer Felix Magath seine Startelf auf zwei Positionen umstellen. Auf der Position von Michael Ballack, der aufgrund seiner 10. Gelbe Karte fehlte, sollte Santa Cruz die Fäden im offensiven Mittelfeld ziehen. In der Defensive rückte Demichelis in die Abwehrkette für den in der Bundesliga gesperrten Ismael. Den frei gewordenen Platz im Mittelfeld übernahm Schweinsteiger. Zudem spielte Ze Roberto für Salihamidzic. VfB-Coach Armin Veh nahm im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Frankfurt zwei personelle Veränderungen vor. Für Meißner und Hitzlsperger standen Tiffert sowie Babbel von Beginn an auf dem Feld.


Der 32. Spieltag im Überblick


In der ausverkauften Allianz-Arena erwischten die Gäste aus Stuttgart den deutlich besseren Start. Mit viel Laufbereitschaft und Engagement setzten die Schwaben den deutschen Rekordmeister vehement unter Druck und kamen so zur ersten Möglichkeit der Partie. Der Schuss von Ljuboja wurde 20 Meter vor dem Tor noch abgefälscht und senkte sich so gefährlich als Bogenlampe auf den Münchner Kasten (5.). Die nachfolgende Ecke sollte dann die frühe und bis dato absolut verdiente Führung für die Veh-Schützlinge bringen. Ljuboja gewann nach der Hereingabe von Tiffert das Kopfballduell gegen Lucio und traf ins rechte Eck (6.). Auch nach der Führung ließen die Gäste Ball und Gegner geschickt laufen, die Bayern waren vom frühen Rückstand sichtlich irritiert. Diese Schock-Phase der Münchner fand allerdings in der elften Minute ihr Ende, als Lucio bei einem Vorstoß im Mittelfeld nicht attackiert wurde. An der Strafraumkante legte der Brasilianer dann für Santa Cruz ab, der Hildebrand mit seinem trockenen Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nach dem Ausgleich waren die Bayern viel wacher und aktiver, zwei Schussmöglichkeiten von Schweinsteiger (17.) und Hargreaves per direktem Freistoß (20.) gingen allerdings knapp über das VfB-Gehäuse. Doch nach diesen beiden Möglichkeiten verlor die Begegnung nach und nach an Klasse. Das anfänglich hohe Tempo konnten beide Mannschaften nicht halten, so dass sich die Teams folglich im Mittelfeld gegenseitig neutralisierten. In dieser Phase kam von den Magath-Schützlingen eindeutig zu wenig - Stuttgart hatte zu diesem Zeitpunkt keine Probleme die Hausherren vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang allerdings nur bis kurz vor der Pause: Hargreaves hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und präzise nach innen geflankt. Dort enteilte Pizarro gleich zwei Bewachern und erzielte gekonnt die 2:1-Führung (44.).

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag der Bayern. Nach einem gefühlvollen Pass von Lucio legte Makaay das Leder per Kopf quer zu Schweinsteiger. Der Youngster zögerte keine Sekunde und traf aus 18 Metern ins rechte Eck (46.). VfB-Keeper Hildebrand war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, konnte den dritten Münchner Treffer aber nicht mehr verhindern. Im Anschluss präsentierten sich die Bayern wie der alte und neue Meister, viel präziser und nicht mehr so schematisch waren die Offensivaktionen der Gastgeber. Allerdings lag dies hauptsächlich an sich nicht mehr wehrenden Stuttgartern, die das Spiel bereits kurz nach dem 3:1 verloren gaben. Auch trotz der Hereinnahme von Gomez für Beck blieben die Angriffsbemühungen der Schwaben viel zu harmlos, für die Bayern war es jetzt nicht mehr als ein lockeres Trainingsspiel. Erst in der 72. Minute musste Kahn wieder eingreifen, doch der Schuss von Tomasson wurde zur sicheren Beute für den Nationalkeeper. Auch in der Schlussphase kontrollierten die Bayern Ball und Gegner und spulten ihr Programm im Stile einer Spitzenmannschaft bis zum Schlusspfiff runter. Dabei hatten die Gäste noch Glück, als zum einen Schweinsteiger per Distanzschuss lediglich den Querbalken traf (75.), zum anderen Pizarro kurz vor Spielende aus fünf Metern über das Gehäuse zielte (87.).

Der FC Bayern legt nach dem HSV-Sieg in Köln mit einem souveränen 3:1-Erfolg über den VfB Stuttgart nach, und behauptet somit zwei Spiele vor Saisonende den Fünf-Punkte-Vorsprung vor den Hanseaten. Dem deutschen Rekordmeister fehlt nun noch ein Sieg um das Double zu verteidigen. Für den VfB Stuttgart war die Saison bereits vor dieser Partie gelaufen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Sagnol (3,5) , 
Lucio (2) , 
Demichelis (2,5) , 
Lahm (3) - 
Hargreaves (2,5)    
B. Schweinsteiger (2,5)        
Zé Roberto (3) - 
R. Santa Cruz (2,5)        
Makaay (3) , 
Pizarro (2,5)    

Einwechslungen:
75. Scholl für R. Santa Cruz
85. Ottl für B. Schweinsteiger

Trainer:
Magath
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (4) - 
Fernando Meira (3,5) , 
Babbel (5) , 
Delpierre (3,5) - 
Hinkel (4) , 
Soldo (4) , 
Beck (4)    
Tiffert (4,5)    
Tomasson (4)    
Grönkjaer (4,5) - 
Ljuboja (3)    

Einwechslungen:
46. Magnin (4) für Tiffert
62. M. Gomez für Beck

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ljuboja (6., Kopfball, Tiffert)
1:1
R. Santa Cruz (11., Linksschuss, Lucio)
2:1
Pizarro (44., Rechtsschuss, Hargreaves)
3:1
B. Schweinsteiger (46., Linksschuss, Makaay)
Gelbe Karten
Bayern:
Hargreaves
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Stuttgart:
Tomasson
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
03.05.2006 20:00 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
1:4
Schiedsrichter:
Lutz Wagner (Kriftel)   Note 2,5
ein sicherer Leiter, keine größeren Fehler
Spieler des Spiels:
Lucio
Der Abwehrchef war defensiv stets Herr der Lage, offensiv ein ständiger Antreiber – ein Sinnbild des Siegeswillen der Bayern.

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