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18.05.2019, 15:27

Jena und Großaspach schaffen Klassenerhalt - Lotte steigt ab

Krimi in Braunschweig: Eintracht am Ziel, Cottbus steigt ab!

Oben war schon alles klar, doch im Abstiegskampf brachte erst der 38. Spieltag die finalen Entscheidungen in der 3. Liga. Eintracht Braunschweig rettete sich durch ein 1:1 gegen Cottbus mit hauchdünnem Vorsprung ins Ziel, der FC Energie muss hingegen wieder absteigen. Ebenso wie Lotte nach dem 1:2 gegen Würzburg. Großaspach und Jena schafften den Ligaverbleib aus eigener Kraft.

Pfitzner trifft für Braunschweig
Ein umstrittener Elfmeter legte den Grundstein: Braunschweigs Pfitzner nahm dankend an.
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Hektik und Handelfmeter in Braunschweig

Es war hektisch in Braunschweig - und es zeichnete sich schon frühzeitig an diesem Nachmittag ab, dass die Eintracht und Energie Cottbus im Abstiegskrimi keine fremde Hilfe aus den anderen Stadien erhalten würden. Was wiederum bedeutete: Der Sieger bleibt drin, der Verlierer steigt ab! Zwei Handelfmeter - der erste für Braunschweig sehr umstritten (Pfitzner, 30.), der zweite für Cottbus eindeutig (Viteritti, 57.) - sorgten für ein zwischenzeitliches 1:1. Für Spannung im Schlussakt war also gesorgt. Doch bis auf einen gefährlichen Rangelov-Freistoß sprang lange Zeit nichts mehr heraus für die Wollitz-Elf, die in den letzten Minuten in Unterzahl agieren musste (Gelb-Rot Matuwila, 86.). Erst in der Nachspielzeit kochten die Emotionen wieder richtig hoch: Mamba ließ eine Cottbuser Großchance aus (90.+1), Menz sah bei den Hausherren noch Rot (90.+2). Es blieb am Ende beim 1:1, und Braunschweig (45 Punkte, -6) durfte jubeln. Cottbus (45, -7) steigt aufgrund der schlechteren Tordifferenz nach einem Jahr in der 3. Liga wieder ab.

Großaspach erledigt Aufgabe in Köln

Die SG Sonnenhof Großaspach (45, -1) hievte sich durch einen 2:0-Sieg bei Fortuna Köln im letzten Moment über den ominösen Strich. Pelivan (33.) und ein von Abu Hanna ins eigene Tor gelenkter Martinovic-Schuss (61.) sorgten für klare Verhältnisse im Südstadion. Während die Fortuna Abschied nimmt, feierten die 500 mitgereisten Aspacher Anhänger die späte Rettung unter Trainer Markus Lang (zwei Spiele, zwei Siege) und steuern einer sechsten Drittliga-Saison entgegen.

Vor ausverkauftem Haus: Jena macht alles klar

Carl Zeiss Jena
Im Paradies: Carl Zeiss Jena ist nach dem 4:0 über 1860 gerettet.
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Vor Wochen schien Carl Zeiss Jena (46) schon abgestiegen - doch an diesem letzten Spieltag gelang den Thüringern gegen 1860 München dann tatsächlich aus eigener Kraft die Rettung. Böhnlein mit einem frühen Eigentor und Felix Brügmann stellten bis zur 17. Minute vor 10.600 Zuschauern auf 2:0 für den FCC. Die auf zahlreichen Positionen veränderten Löwen kamen nicht mehr ins Spiel zurück, vielmehr machte Wolfram mit einem Doppelpack binnen Sekunden (67., 68.) im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld alles klar.

Lotte hofft vergeblich und verliert

Die schwierigste Ausgangslage im Tabellenkeller hatten die Sportfreunde Lotte (40). Ein Sieg gegen Würzburg war Pflicht, fremde Hilfe jedoch zwingend erforderlich. Da diese ausblieb, war das Resultat im Frimo-Stadion egal. Die beiden Teams trennten sich nach Toren von Lindner für Lotte und Kaufmann sowie Breitkreuz mit 2:1 für den FWK. Damit gehen die Westfalen nach drei Jahren in der 3. Liga zurück in die Regionalliga.

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Wehen Wiesbaden geht mit Sieg in die Relegation

Bereits vor dem letzten Spieltag hatte der SV Wehen Wiesbaden seinen Platz in der Relegation zur 2. Bundesliga sicher. Schonung oder Schwung beibehalten lautete also die Frage bei den Hessen vor dem Duell mit Uerdingen - bei acht Wechseln in der Startformation nahm Schonung einen großen Raum ein. Nur Titsch Rivero, Schäffler und Mrowca blieben in der Startelf des SVWW. Dennoch ging die Rehm-Elf dreimal in Führung: Auf die Treffer von Diawusie (6.) und Schäffler (16., Foulelfmeter) hatte der KFC durch Dörfler (14.) und Osawe (70.) noch jeweils eine Antwort. Kyerehs Treffer in der 78. Minute sicherte Wehen dann aber einen 3:2-Auswärtssieg, mit dem es nun in die Vergleiche mit dem 16. der 2. Bundesliga geht: Am 24. und 28. Mai ist der Gegner dann entweder Ingolstadt oder Sandhausen.

Osnabrück und Karlsruhe verabschieden sich mit Heimniederlagen

Vor dem SVWW gingen Meister Osnabrück und der Karlsruher SC ins Ziel - beide verabschiedeten sich mit Heimniederlagen in die 2. Bundesliga. Die Osnabrücker kassierten vor der offiziellen Meisterehrung im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke eine saftige 1:4-Niederlage gegen Unterhaching. Einige Ausfälle sorgten dafür, dass der Ex-Hachinger Taffertshofer beim VfL in die Innenverteidigung rückte - sein Ballverlust in der 12. Minute ermöglichte SpVgg-Angreifer Schimmer das Führungstor und stellte die Weichen: Krauß (35.), Greger (44.) und erneut Schimmer (49.) erhöhten für die Gäste leicht auf 4:0. Girth gelang für den VfL mit dem 1:4 noch etwas Ergebniskosmetik.

Knapper war es in Karlsruhe, wo der KSC aber letztlich auch eine 2:3-Heimniederlage gegen den Halleschen FC hinnehmen musste. Die Gästeführung durch Sohm (40.) konnte Fink per Foulelfmeter noch vor der Pause ausgleichen (45.+2). Ein HFC-Doppelschlag durch Manu und Pronichev (71., 80.) sorgte aber für die Entscheidung - Wanitzeks freches Freistoßtor (88.) kam zu spät.

Spektakuläre 30 Minuten auf dem Betze

Ohne Sorgen trafen sich im Tabellenmittelfeld Kaiserslautern und Meppen - und sorgten für spektakuläre 30 Minuten: Sechs Tore fielen zwischen der 8. und der 38. Minute, dann war die Luft raus und weitere Treffer gab es nicht mehr. Lautern kam so mit einem 4:2 zu einem versöhnlichen Abschluss, Kühlwetter (8., 16.), Hemlein (23.) und Sickinger (34.) markierten die Tore für die Pfälzer, Proschwitz (11.) und Puttkammer (38.) ließen den mitgereisten SVM-Anhang zwischenzeitlich jubeln.

Aalen geht mit einem Punkt - Zwickau überholt Münster

Mit einem späten Tor und einem Punktgewinn verabschiedete sich der VfR Aalen aus der 3. Liga. Der Absteiger holte dank des Treffers von Sliskovic in der 83. Minute ein 1:1 im Heimspiel gegen Hansa Rostock. Bülow hatte nur sieben Minute zuvor für Hansas Führung gesorgt.

Hinter dem FC Hansa auf einem respektablen siebten Rang schließt der FSV Zwickau die Saison ab. Gegen Münster siegte die Enochs-Elf dank später Tore von König (73.) und Hoffmann (90.) mit 2:0 und zog damit noch am SC Preußen vorbei.

aho/bru

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