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14.05.2019, 13:02

Sechzig-Coach kritisiert Klub nach dem Klassenerhalt

Bierofka: "Alle im Verein müssen mal aufwachen"

Der TSV 1860 München hat es geschafft: Die Sechziger, die in der vorigen Saison in die 3. Liga aufgestiegen sind, bleiben auch weiterhin im Profifußball. Am Wochenende sicherte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka mit dem 3:2-Sieg über Fortuna Köln den Klassenerhalt. Kritik von Bierofka gab es dennoch - aber nicht an seinen Spielern.

Übt Kritik an seinem Verein: Sechzig-Coach Daniel Bierofka.
Übt Kritik an seinem Verein: Sechzig-Coach Daniel Bierofka.
© imago imagesZoomansicht

Nach dem Zwangsabstieg der Löwen in die Regionalliga, konnte sich der Klub im vergangenen Jahr direkt wieder zurück in Liga drei kämpfen. Die Saison 2018/19 verlief eigentlich solide, nur waren die Münchner wegen einer Niederlagen-Serie von fünf Partien im Schlussspurt noch nicht endgültig auf der sicheren Seite. Drei Punkte gegen Fortuna Köln brachten jedoch die Erlösung und besiegelten gleichzeitig den Abstieg der Fortuna.

"Ich bin sehr erleichtert, dass wir es heute fix machen konnten nach den letzten Wochen", wird Verteidiger Phillipp Steinhart auf der vereinseigenen Website zitiert. "Das war ein besonderer Sieg", ergänzte Simon Lorenz, dessen Zukunft bei den Löwen noch ungeklärt ist. Der 22-Jährige ist aktuell vom VfL Bochum ausgeliehen und wollte sich in einer Mitteilung der Löwen nicht zu seiner Zukunft äußern: "Man wird sehen, wie es weitergeht. Es war für mich ein richtig geiles Jahr vom ersten Tag an. Ich bin hier super aufgenommen worden, von der Mannschaft und den Fans."

Kritik vom Coach

Coach Bierofka äußerte sich derweil weniger zum Spiel als zur Personalsituation - und kritisierte den Klub enorm: "Ich hoffe, dass alle in diesem Verein mal aufwachen", mahnte er und fuhr fort: "Sonst spiele ich nächstes Jahr mit einem Innenverteidiger. Das ist ein bisschen schwierig, denn dafür gibt es kein System."

Das Problem: Innenverteidiger Semi Belkahia musste am Samstag frühzeitig vom Feld, ein Kreuzbandriss hat den 20-Jährigen vorerst aus der Bahn geworfen. Mit Felix Weber steht - Stand jetzt - nur ein nomineller Innenverteidiger für den Start der neuen Saison zur Verfügung. Sportchef Günther Gorenzel gab an, "keinen Handlungsspielraum" für Vertragsverlängerungen oder Neuverpflichtungen (auch beim ausgeliehenen Lorenz) zu haben.

kon

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