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23.04.2019, 11:43

Meppens Trainer ärgert sich über Schiedsrichterentscheidungen

Neidhart: "Das zweite Spiel, das Herr Börner gegen uns pfeift"

Die Situation beim SV Meppen ist derzeit etwas angespannt. Trotz des zwölften Platzes in der Liga geht der Blick bei lediglich fünf Zählern Vorsprung auf Rang 17 nach unten. Gegen Aufstiegsaspirant Karlsruhe setzte es am Osterwochenende eine 1:3-Niederlage - eine Pleite, mit der Trainer Christian Neidhart nur schwer leben konnte.

Christian Neidhart
Nicht zufrieden mit dem Endresultat in Karlsruhe: Meppens Trainer Christian Neidhart.
© imagoZoomansicht

"Gerade in der ersten Hälfte haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht", so der Coach im Anschluss an die Partie. Neben einer galligen und aggressiven Spielweise, mit der die Emsländer den Tabellenzweiten der 3. Liga auf dem falschen Fuß überraschten, hatte Meppen zunächst auch noch Fortuna auf seiner Seite: "Wir hatten auch Glück mit der Situation, als Fink einen unserer Spieler (11., Janik Jesgarzewski, d. Red.) auf der Linie anschießt."

Proschwitz bringt SVM in Front

Der SVM spielte selbst ebenfalls mutig nach vorne und ging in der 17. Minute durch das "schön herausgespielte" 13. Saisontor von Nick Proschwitz mit 1:0 in Front. Diese Führung sollte jedoch nicht lange halten. Marvin Pourié egalisierte das Ergebnis - aus abseitsverdächtiger Position. "Ich habe die Bilder nicht gesehen, stand aber auf der Höhe. Ich hätte gesagt, dass es Abseits war", so Neidhart. Es sollte nicht die einzige Situation sein, in der er mit dem Schiedsrichtergespann um Referee Bastian Börner (kicker-Note 2) nicht einer Meinung war.

Max Kremer
Wartet vergeblich auf den Elfmeterpfiff: Meppens Max Kremer.
© imagoZoomansicht

Schiedsrichter war "der Knackpunkt"

"Für mich war in der zweiten Hälfte dann der Knackpunkt, dass der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter an Max Kremer nicht gibt", echauffierte sich der Trainer, der in der 58. Minute ein Foul von Damian Roßbach an seinem Schützling gesehen haben wollte. "Das ist das zweite Spiel, das Herr Börner gegen uns und in einer klaren Situation nicht für uns pfeift",erinnerte sich der 50-Jährige an das 1:1 am 28. Spieltag gegen die Würzburger Kickers, als Börner Meppen einem eigentlich regulären Tor in der Nachspielzeit die Anerkennung verweigerte.

Trotz Führung: Meppen fährt ohne Punkte heim

Nach Abpfiff standen die Meppener dann ganz ohne Zähler da: Die Hausherren gingen in Front, legten in der Schlussphase noch den dritten Treffer nach und besiegelten so die 15. Saisonniederlage der Gäste aus dem Emsland. "Wir müssen damit leben, aber ich kann nur schwer damit leben, muss ich ehrlich sagen", ärgerte sich Neidhart anschließend über das Ergebnis, richtete aber direkt den Blick nach vorne: "Wir müssen schauen, dass wir zuhause gegen Zwickau den ein oder anderen Punkt einfahren, dass wir sicher in der Liga blieben."

kög

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