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22.04.2019, 21:01

34. Spieltag: Hansa siegt beim FCK - Halle überholt Wehen

Osnabrück steigt auf - Braunschweig über dem Strich

Der erste Zweitliga-Aufsteiger steht fest: Der VfL Osnabrück machte den Aufstieg durch ein 2:0 gegen Aalen perfekt. Karlsruhe siegte zwar gegen Meppen, durch Wehen Wiesbadens Niederlage in Jena sind die Lila-Weißen aber nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen. Halle verbesserte sich durch ein 3:0 gegen 1860 auf den Relegationsrang. Rostock gewann am Sonntag in Kaiserslautern, Cottbus holte wichtige Punkte gegen den Abstieg. Das gilt auch für Braunschweig, das mit dem 3:0 bei Uerdingen die Abstiegsplätze verlässt.

Janzer ebnet den Weg - Braunschweig klettert

Braunschweig siegte 3:0 beim KFC Uerdingen und verlässt die Abstellplätze
Braunschweig siegte 3:0 beim KFC Uerdingen und verlässt die Abstellplätze.
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Zum Abschluss des 34. Spieltags feierte Eintracht Braunschweig einen ganz wichtigen 3:0-Auswärtserfolg beim KFC Uerdingen. Durch den Dreier am Montagabend springt die Mannschaft von Trainer Andre Schubert über den Strich und hat nun mit 40 Zählern zwei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz (Cottbus). Der Erfolg der Eintracht ging vollauf in Ordnung, die Löwen waren über fast die gesamte Spieldauer das zielstrebigere Team und schossen zum richtigen Zeitpunkt die Tore: Erst machte Janzer aus dem Gewühl heraus das 1:0, dann legte Bär mit einem Schuss aus spitzem Winkel nach. Für den Schlusspunkt sorgte Joker Feigenspan, der nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung das 3:0 markierte. Negativer Höhepunkt aus Uerdinger Sicht neben dem Ergebnis: Aigner sah nach einem heftigen Frustfoul die Ampelkarte.

Neuer Rückschlag für Kaiserslautern: Rostock entführt die Punkte

Energie Cottbus holte im Kellerduell bei Lotte einen wichtigen Auswärtssieg.
Energie Cottbus holte im Kellerduell bei Lotte einen wichtigen Auswärtssieg.
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Der 1. FC Kaiserslautern unterlag am Sonntag im Heimspiel gegen Hansa Rostock mit 0:2 und konnte erneut nicht gewinnen. Der vierte Platz, der zur Teilnahme an der DFB-Pokal-Hauptrunde berechtigen würde, ist damit für die Pfälzer endgültig außer Reichweite. Im Gegensatz dazu können die Rostocker noch etwas hoffen, haben aber als Tabellenfünfter neun Punkte Rückstand auf Wehen Wiesbaden. Schon vor der Pause hatte Hansa mehr vom Spiel, war aber im Abschluss zu zögerlich. Ein Doppelpack von Biankadi sorgte schließlich für den Auswärtssieg.

Cottbus holt Big Points

Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holte im Anschluss Energie Cottbus mit einem 3:0 bei den Sportfreunden Lotte. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte brachten Schlüter (58.) und Weidlich (61.) mit einem Doppelschlag die Gäste in Führung. Ein Traumtor von Viteritti machte schließlich alles klar. Cottbus, erstmals nach seiner Sperre wieder mit Trainer Claus-Dieter Wollitz an der Seitenlinie, zog im Keller aufgrund der Tordifferenz an Fortuna Köln vorbei. Lotte hat nur noch einen Punkt Puffer auf die Abstiegsplätze.

Osnabrück steht als Aufsteiger fest

Felix Agu (li.) und Benjamin Girth
Torschützen beim letzten Akt zu Osnabrücks Aufstieg: Felix Agu und Benjamin Girth.
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Die erste Entscheidung in der 3. Liga war am Samstag gefallen: Der VfL Osnabrück steht nach einem 2:0-Heimsieg gegen den VfR Aalen sportlich als Aufsteiger fest. Die Lila-Weißen drängten im ersten Durchgang massiv auf diesen Erfolg und wurden durch den Führungstreffer von Agu belohnt (28.). Nach der Pause ließ der Druck des Spitzenreiters nach, im Gefühl des sicheren Aufstiegs brachen nach Girths 2:0 (89.) schon kurz vor dem Abpfiff alle Dämme: Fans strömten kurzzeitig zum Jubeln mit der Mannschaft auf das Feld, gaben dieses aber schnell für die letzten fußballerischen Aktionen der Partie wieder frei. Schiedsrichter Jonas Weickenmeier pfiff dann pünktlich ab und läutete damit die Feierlichkeiten ein: Drei Tage nach dem 120-jährigen Vereinsjubiläum hat der VfL die Zweitliga-Rückkehr perfekt gemacht.

Pourié führt KSC zum Sieg

Dass der VfL noch nicht als Drittliga-Meister feststeht, liegt am Karlsruher SC: Die Badener lagen gegen Meppen zwar zunächst durch einen Proschwitz-Treffer (17.) zurück, holten aber letztlich den im Kampf um den Aufstieg wichtigen Dreier. Pourié glich nach einem langen Gordon-Pass aus (25.) und stellte in der 81. Minute auch den 3:1-Endstand her. Dazwischen markierte Kobald den 2:1-Führungstreffer für den KSC, der seine Aussichten auf den Aufstieg damit noch einmal verbesserte.

Jena bezwingt auch Wehen Wiesbaden

Denn in Wehen Wiesbaden stolperte ein Konkurrent im Aufstiegsrennen in Jena: Der FCC holte mit dem 3:1 gegen die Hessen den dritten Sieg in Serie und schöpft weitere Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg. Eckardt und Tietz (18., 27.) verschafften effizienten Gastgebern eine 2:0-Pausenführung. Der SVWW ließ etliche hochkarätige Chancen liegen und kam erst in der 73. Minute durch Schäffler zum Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit besiegelte Felix Brügmann mit dem 3:1 Jenas Erfolg, durch den die Thüringer im Kampf um den Klassenerhalt wieder in unmittelbarer Schlagdistanz zum rettenden Ufer sind.

Marvin Ajani, Kilian Pagiuca, Sebastian Mai (von links)
Innige Freude beim HFC: Kilian Pagiuca (Mi.) jubelt mit Marvin Ajani (li.) und Sebastian Mai, die später selbst trafen.
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Halle erobert Platz drei

Der SVWW muss damit Relegationsrang drei an den Halleschen FC abgeben. Für die Saalestädter schlug eine Woche nach seinem Premierentor erneut Pagliuca zu: Sein 1:0 in der 18. Minute stellte die Weichen zum verdienten 3:0-Erfolg gegen den TSV 1860. Mai legte nach einer Stunde das 2:0 nach, für den optischen Höhepunkt sorgte wenig später Ajani, der per feinem Heber zum 3:0-Endstand traf. Vier Spieltage vor Saisonende ist der HFC damit Dritter - drei Punkte hinter Karlsruhe und einen Zähler vor Wehen Wiesbaden, allerdings mit der schlechtesten Tordifferenz der drei Aufstiegskandidaten.

VfL in der kommenden Saison Zweitligist
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Nach acht Jahren in der 3. Liga kehrt der VfL Osnabrück in die Zweitklassigkeit zurück. Die Lila-Weißen krönten am Samstag eine bärenstarke Saison. Die Spielzeit in Bildern...
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Großaspach verliert Spiel und Gerezgiher

Am anderen Ende der Tabelle muss Sonnenhof Großaspach bangen: Die SGS unterlag bei Preußen Münster mit 0:1 und hat nur einen Zähler Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Ohne die verletzten Leistungsträger Dem (Muskelanriss) und Janjic (Muskelfaserriss) taten sich die Schwaben in Münster schwer und kassierten kurz nach der Pause durch Akono den entscheidenden Treffer (49.). Schwer trifft Großaspach zudem eine weitere Verletzung: Gerezgiher zog sich unmittelbar nach seiner Einwechslung in der 82. Minute eine schwere Blessur zu und musste wieder vom Feld.

Dahmanis Volley bringt nur einen Punkt - Haching trifft wieder

Punktgleich mit Großaspach liegt die Kölner Fortuna unmittelbar dahinter. Die Rheinländer verpassten gegen Unterhaching eine bessere Platzierung, trotz Dahmanis 1:0 in der 16. Minute per Volley stand am Ende nur ein 1:1 und damit eine Punkteteilung. Jim-Patrick Müller erzielte bereits in der 29. Minuten das Tor zum 1:1-Endstand und beendete damit eine 821 Minuten währende Durststrecke der Oberbayern. Ein wichtiger Zähler für die SpVgg, die sich durch eine schwache Bilanz im Jahr 2019 (ein Sieg, vier Remis, nur vier Tore) stetig der Abstiegszone annähern.

Zwickau siegt gegen neun Würzburger

Auch wenn die Tabelle der 3. Liga eng ist - mit dem Abstieg sollte der FSV Zwickau nichts mehr zu tun bekommen. Gegen die Würzburger Kickers gewannen die Sachsen mit 2:0 und haben nun neun Zähler Vorsprung auf die gefährliche Zone. Die Tore fielen aber erst, als Würzburg, für das erstmals Verstappen zwischen den Pfosten stand, nur noch acht Feldspieler auf dem Platz hatte: Kaufmann (44.) und Sontheimer (69.) sahen wegen Tätlichkeit bzw. Notbremse jeweils Rot. Lange per direktem Freistoß und Lauberbach in der 90. Minute trafen dann für den FSV.

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