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10.04.2019, 11:32

Schromm-Elf verliert das Landespokal-Halbfinale gegen Würzburg

Unterhaching: Mit dem Besen zurück in die Spur?

Seit sieben Ligaspielen wartet Unterhaching auf einen Sieg, der letzte gelang in Würzburg (1:0) Anfang März. Die Kickers wurden am Dienstagabend im Rahmen des Landespokal-Halbfinals am Sportpark vorstellig, Haching konnte den Negativlauf aber nicht beenden. Trainer Claus Schromm sparte im Nachklang nicht mit Lob für den FWK und richtete deutliche Worte an sein Team.

Niedergeschlagen nach dem Pokal-Aus: Hachings Markus Schwabl.
Niedergeschlagen nach dem Pokal-Aus: Hachings Markus Schwabl.
© imagoZoomansicht

"Wir haben über die volle Distanz sehr dominant gespielt", meinte Kickers-Coach Michael Schiele und hob die "guten Ballpassagen" seiner Mannschaft hervor. Am Ende stand nach den Treffern von Simon Skarlatidis (40.), Orhan Ademi (59.) und Fabio Kaufmann (65.) ein 3:0. Ein Erfolg, den auch Schromm neidlos anerkannte: "Ein verdienter Einzug ins Finale." Für die SpVgg sei "in der Situation, in der wir uns gerade befinden, der völlig falsche Gegner gekommen", meinte der 49-Jährige. "So, wie sie aktuell drauf sind und mit welch breiter Brust sie den Ball zirkulieren lassen, die guten Positionswechsel - sie waren sehr schwer zu greifen."

Unter dem Strich stand das achte sieglose Pflichtspiel der Hachinger in Serie (0/3/5) - und das ohne ein einziges Tor erzielt zu haben. Schromm will "den Pokal abhaken", der Verein könne "sich nun voll auf die Liga konzentrieren". Ein Satz, denn er "sich eigentlich sparen wollte", doch der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz des Hinrunden-Fünften ist von zwölf auf fünf Zähler zusammengeschrumpft, in der Rückrundentabelle ist nur der KFC Uerdingen schlechter platziert.

Fokus schärfen

So ruft Schromm seinen Jungs in der prekären Lage ins Bewusstsein, "dass jeder einfach den Besen in die Hand nimmt und vor der eigenen Tür erstmal kehrt". Der Trainer nimmt Sascha Bigalke und Co. in die Pflicht, jeder "muss sich bewusst sein, in welcher Situation wir uns befinden". So sollen die Spieler "den Fokus auf das legen, was wichtig ist: nämlich Punkte".

Trendwende gegen formstarke Zwickauer?

Am Sonntag kommt der FSV Zwickau, der mit 40 Punkten nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat als die SpVgg. Die Sachsen kommen mit der Empfehlung von zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen und überraschten am vergangenen Wochenende Aufstiegskandidat Wehen Wiesbaden (2:1). "Im Abstiegskampf sind wir noch nicht ganz drin", meinte Schromm, "aber natürlich kann das schnell gehen." Gegen Zwickau sollte die Trendwende her.

nik

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weitere Infos zu Schromm

Vorname:Claus
Nachname:Schromm
Nation: Deutschland
Verein:SpVgg Unterhaching


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