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26.03.2019, 00:01

30. Spieltag: Osnabrück setzt sich ab - Braunschweig siegt in Lotte

Zwickau siegt im Kellerduell - Wiesbaden in Schlagdistanz

Zwickau hat sich am Montag im Kellerduell gegen Cottbus durchgesetzt. Spitzenreiter Osnabrück gewann am Sonntag in Kaiserslautern und setzt sich von Karlsruhe (1:1 gegen Rostock) ab. Wehen Wiesbaden entschied das Verfolgerduell in Halle für sich. 1860 siegte gegen Meppen, im Keller jubelte Großaspach, Braunschweig zog aber mit einem Dreier in Lotte nach. Köln und Aalen trennten sich am Freitag remis.

Lion Lauberbach
Erzielte sein erstes Saisontor gegen Cottbus: Zwickaus Lion Lauberbach.
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Abschluss am Montag: Zwickau schlägt Cottbus

Am Montagabend (19 Uhr) machten der FSV Zwickau und Energie Cottbus den Spieltag rund. Die Sachsen setzten sich in einem intensiven Spiel 2:1 durch. Wachsmuth erzielte im ersten Durchgang nach einer Ecke die Führung (39.), Lauberbach erhöhte im zweiten Durchgang mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 (68.). Cottbus kam erst in der Schlussphase noch einmal auf und erzwang durch Weidlich den Anschluss (89.). Danach verteidigte der FSV die Führung aber bis zum Schlusspfiff. Zwickau kletterte damit auf den 13. Rang und hält das Drei-Punkte-Polster auf die Abstiegszone. Cottbus hingegen verlor an Boden und rangiert nur vier Zähler hinter dem rettenden Ufer auf Platz 18.

Osnabrücks Tigges stürmt den Betzenberg

Osnabrücks Doppelpacker Steffen Tigges
Matchwinner in Kaiserslautern: Osnabrücks Doppelpacker Steffen Tigges.
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Spitzenreiter VfL Osnabrück gewann am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern und hat sich damit von Verfolger Karlsruhe etwas abgesetzt. "Es ist ein gutes Gefühl, da oben zu stehen. Wir geben alles, um dort zu bleiben", hatte VfL-Coach Daniel Thioune noch vor dem Gang auf den Betzenberg betont, vor allem Tigges hatte seinem Trainer wohl gut zugehört. Der Offensivmann brachte mit einem Doppelschlag die Lila-Weißen in die Spur (14., 21.). Nach den ersten beiden Saisontoren von Tigges erhöhte Ajdini (58.), Sickingers 1:3 war nur Ergebniskosmetik für Lautern. Für die Pfälzer war es die die erste Niederlage nach zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen (3/4/0).

Braunschweig legt in Lotte nach

Braunschweig präsentiert sich weiter formstark, ist nach dem 1:0 in Lotte seit sieben Spielen ungeschlagen (4/3/0), kassierte in diesem Zeitraum nur drei Gegentore und hat den Platz über dem Strich erfolgreich verteidigt. Das Tor des Tages im Duell bei den Sportfreunden gelang Pfitzner kurz nach der Pause vom Punkt. Lotte zeigte sich harmlos und konnte auch die Überzahl nach der Roten Karte gegen Nkansah (Notbremse) nicht nutzen. Vielmehr beendete auch die Drube-Elf das Spiel zu zehnt nach Gelb-Rot gegen Chato. Lotte, seit vier Spielen sieglos (0/1/3) hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf Braunschweig.

Wehen Wiesbaden trumpft in Halle auf

Kuhn (nicht im Bild) trifft zum 1:0
1:0 für den SVWW: Moritz Kuhn (nicht im Bild) zirkelt einen Freistoß in den Winkel, Halles Keeper Kai Eisele fliegt vergeblich.
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Mit 4:1 gewann Wehen Wiesbaden am Samstag (14 Uhr) das zum "Spiel um Platz 3" deklarierte Duell beim vorher punktgleichen Halleschen FC und verbesserte damit seine Ausgangsposition für das Saisonfinale. "Wir werden auch in Halle auf Sieg spielen", hatte SVWW-Trainer Rüdiger Rehm angekündigt. Kuhn setzte dieses Motto mit tollem Freistoßtor früh in die Tat um (7.), Shipnoski legte das 2:0 nach (23.), das dritte Gästetor verhinderte HFC-Torhüter Eisele gegen Schwadorf (35.). Das erzielte Schäffler dann doch (52.), postwendend aber antwortete Heyer (53.). Der Pfosten verhinderte bei Mais Kopfball Halles weitere Aufholjagd (59.) - und damit, dass Wehen Wiesbaden ernsthaft um den Sieg hätte bangen müssen. Schäffler traf noch ein zweites Mal (90.+3), der SVWW (52 Punkte) macht Boden gut im Aufstiegskampf.

Rostock ärgert Karlsruhe

Denn Karlsruhe (55) spürt nun den heißen Atem des SVWW, die Schwarz-Schützlinge kamen im Wildpark gegen Rostock nicht über ein 1:1 hinaus. Pisot krönte eine starke Phase der Hausherren per Kopf (22.), danach kontrollierte der Tabellenzweite das Geschehen gegen eine offensiv zunächst harmlose Kogge, die nach Wiederanpfiff allerdings einen Standard zum 1:1 nutzte (Scherff, 61.). Der KSC fand in der Folge seine Faden nicht mehr wieder und musste sich mit dem Remis begnügen.

Großaspach jubelt spät - Jena und KFC weiter trostlos

In Großaspach, das nach fünf Spielen ohne Sieg (nur eine Niederlage) wieder einen Dreier bejubelte, sahen die Fans in der Anfangsviertelstunde eine Großchance hüben wie drüben. Röttger für die SGS (8.) sowie Breitkreuz für die Gäste aus Würzburg (15.) verpassten die Führung im danach von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten ersten Durchgang. Glück dann für Sonnenhof, dass Elvas Distanzschuss an den Pfosten krachte (55.). Stattdessen traf Janjic, dessen Kopfball kurz vorher noch knapp vorbeigesegelt war (78.), per direktem Freistoß zur Führung für die Gastgeber (83.). Der so wichtige Dreier für den Abstiegskandidaten schien sich nach dem kernigen Ausgleich durch Kickers-Mittelfeldmann Bachmann (87.) in Luft aufzulösen, doch Hoffmanns Jokertor ließ Großaspach am Ende doch noch jubeln (90.+1).

Jena und Uerdingen verlängerten im direkten Duell ihre Sieglos-Serien. Beim Aufeinandertreffen der nun seit elf Partien sieglosen Kontrahenten gastierte der KFC (jetzt 0/4/7) beim Debüt des vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegenen Frank Heinemann beim Vorletzten Carl Zeiss (jetzt 0/7/4). Gäste-Schlussmann Benz verhinderte gegen Schau den Rückstand (13.), auf der anderen Seite vergab Beister frei vor Jenas Nummer eins Coppens (19.) und Lukimya setzte einen Kopfball knapp über den Balken (31.). Auf überschaubarem Niveau gestalteten sich die zweiten 45 Minuten: Es blieb chancenarm, lediglich Carl-Zeiss-Verteidiger Kühne bedrohte das Tor der Gäste (72.), ehe Teamkollege Grösch per Kopf Riesenpech mit Doppel-Aluminium hatte (90.). Die Punkteteilung hilft keinem von beiden wirklich weiter.

Tabellenrechner 3.Liga

Löwen kommen dem Ziel näher

Den Plan des TSV 1860 München für die kommenden Spiele hatte Verteidiger Weber veranschaulicht: "Wir müssen jetzt schauen, dass wir so schnell wie möglich die 47 Punkte haben." Nach dem 1:0 gegen Meppen fehlen den Löwen für diese Zielsetzung nur noch vier Zähler. Im Grünwalder Stadion verpassten zweimal Mölders sowie Lex für aktivere Münchner zunächst die Führung, die dann Steinhart nach Vrzogics Foul an Lex per Elfmeter besorgte (32.). Ein anderes Bild dann in Durchgang zwei: Nun war der SVM das bessere Team, biss sich aber an der Defensive der Bierofka-Schützlinge die Zähne aus.

Münster besiegt harmloses Unterhaching

Nach drei Niederlagen in Folge beruhigte Klingenburg Münsters Nerven gegen Unterhaching mit der frühen Führung (7.). Die SpVgg - ohne Torjäger Hain (Saisonaus) und den gelbgesperrten Hufnagel - wachte danach zwar auf, richtig zwingend wurden die Gäste aber bis zum Pausenpfiff nur selten (Ausnahme: Bigalke, 30.). Preußen näherte sich dem zweiten Treffer mit einer Doppelchance im zweiten Abschnitt an (Klingenburg, Braun, 64.). Den Deckel zum 3:0-Erfolg machten gegen offensivschwache Oberbayern schließlich Hoffmann (81.) und Scherder (88.) in der Schlussphase drauf.

Kein Dreier für Aalen: Remis in Köln

Den Ball im Blick: Kölns Robin Scheu und Aalens Patrick Funk (r.).
Den Ball im Blick: Kölns Robin Scheu und Aalens Patrick Funk (r.).
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Die Aussichtslage des VfR Aalen wird immer schlechter - am Freitagabend kam das Tabellenschlusslicht bei Fortuna Köln nur zu einem 1:1 und verpasste damit den so ersehnten Befreiungsschlag. Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften, ehe Eberwein per direkt verwandeltem Freistoß die Kölner auf die Siegerstraße führte (52.). Der Treffer war aus Gäste-Sicht ziemlich bitter, war der VfR bis zu diesem Zeitpunkt einen Tick besser. Die Schwaben blieben bis zum Schluss bemüht und kamen zum verdienten Ausgleich: Abwehrmann Ristl schaltete sich mit ein, wurde gefunden und drückte den Ball aus sieben Metern über die Linie (88.). Das Remis dürfte unter dem Strich zu wenig für den VfR sein, während sich die Fortuna nach dem sechsten Spiel in Serie ohne Niederlage (2/4/0) allmählich von der Abstiegszone absetzt.

kon

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Platz 13: Fabian Klos (53 Tore)

Fabian Klos hat all seine Tore im Profigeschäft für Arminia Bielefeld erzielt - 53 davon in der 3. Liga. (Stand: 15.04.2019)
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