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Carl Zeiss Jena

Carl Zeiss Jena

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
Energie Cottbus

Energie Cottbus


CARL ZEISS JENA
ENERGIE COTTBUS
15.
30.
45.


60.
75.
90.













2:1 gegen Cottbus: Jena bleibt im Rennen um den Klassenerhalt

Kwasniok will den Elfmeter, Kwasniok bekommt den Elfmeter

Carl Zeiss Jena hat beim 2:1 im Kellerduell gegen Cottbus einen eminent wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. In einer abwechslungsreichen Partie verwehrte Schiedsrichter Pascal Müller den Thüringern zunächst einen regulären Treffer - und ließ anschließend den großen Wunsch von Jenas Trainer Lukas Kwasniok in Erfüllung gehen.

Manfred Starke
Flugkofball: Manfred Stake siegte mit Jena 2:1 im Kellerduell.
© iamgoZoomansicht

Jenas Coach nahm gegenüber dem 1:1 in Aalen zwei Wechsel vor: Gerlach und Wolfram ersetzten Kühne (Kreuzbandriss) und Bock.

Auf der Gegenseite veränderte Energies Coach Claus-Dieter Wollitz die Startaufstellung im Vergleich zum 4:3 gegen Fortuna Köln auf drei Positionen: Weidlich, Kruse und Viteritti starteten für Hemmerich, Bohl und Schlüter.

Jena beginnt mutig

Trotz der prekären Tabellensituation und einer Sieglos-Serie von zwölf Spielen hatte Jenas Trainer Kwasniok vor dem Abstiegsduell "Mut" von seiner Mannschaft gefordert. Und seine Elf sollte ihn nicht enttäuschen: Von Anpfiff weg präsentierte sich der Tabellenvorletzte aktiv und bissig. Gerade das zentrale Mittelfeld um Kübler griff im neuformierten 3-5-2-System. Ein ums andere Mal eroberte Jenas Defensive die Kugel und suchte dann direkt den Pass auf die Außen.

So verwunderte es nicht, dass Jenas Führungstreffer über die linke Außenbahn aufgezogen wurde: Starke hatte den Ball vom Strafraumeck scharf nach innen getreten, wo sich Rauhut und Holthaus gegenseitig behinderten - am Ende sagte Wolfram "Danke" und schob den Ball ins verwaiste Tor (5.).

Kwasniok-Elf lässt die Zügel schleifen

Mit der Führung im Rücken ließ die Kwasniok-Elf die Zügel aber überraschenderweise zunehmend schleifen. Die Defensive wirkte nun passiv - und erhielt dafür postwendend die Quittung: Nach einer Holthaus-Flanke lenkte Gerlach die Kugel unglücklich ins eigene Tor (11.). Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein munteres Hin und Her: Während Jena weiter die Überlegenheit im Mittelfeld gehörte, störten Cottbus' Stürmer Mamba und Rangelov die Thüringer früh am Spielaufbau - und erzwangen so immer wieder leichte Fehlpässe.

Starke trifft aus der Ferne - und darf nicht jubeln

Knapp zehn Minuten vor dem Seitenwechsel lag dann auf beiden Seiten der zweite Treffer in der Luft: Zunächst scheiterte aber Marcelo Freitas aus der Nahdistanz am glänzend parierenden Coppens (36.), und nur wenige Sekunden später verwehrte Schiedsrichter Pascal Müller Jena die erneute Führung: Starkes Fernschuss sprang von der Querlatte deutlich hinter die Torlinie und von dort wieder ins Spielfeld. Doch weder der Unparteiische noch seine Assistenten erkannten den regulären Treffer (37.). Somit ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sorgte eine Personalentscheidung für Aufsehen: Cottbus' Nummer eins Rauhut konnte nach einem Zusammenstoß mit Weidlich nicht mehr weitermachen und blieb in der Umkleide. Sein Ersatzmann, Spahic, konnte sich dann beim rechten Torpfosten bedanken: Das Aluminium bewahrte die Lausitzer nach Schaus Schuss von der Strafraumgrenze vor dem erneuten Rückstand (56.).

Kwasniok beschwört den Elfmeter

Jena ließ sich von den vergebenen Großchancen jedoch nicht entmutigen und lief weiter an. Die Belohnung für den leidenschaftlichen Auftritt sollte es in der 77. Minute geben: Florian Brügmann ging nach einem Zweikampf mit Kruse im Strafraum zu Boden - und Schiedsrichter Müller entschied auf Strafstoß, den Tietz eiskalt zum 2:1 versenkte. Kwasniok hatte den Elfmeter vor der Partie fast schon heraufbeschworen, als er sagte: "Seit ich hier bin, haben wir noch keinen Elfmeter bekommen. Wir brauchen mehr Mut im Eins-gegen-Eins und in der Endzone."

In der Schlussphase ließ Jena nichts mehr anbrennen und sicherte sich so den eminent wichtigen Sieg im Kellerduell.

Jena, das durch den sechsten Saisonsieg im Rennen um den Klassenerhalt bleibt, gastiert am Samstag (14 Uhr) in Rostock. Cottbus, das durch die Niederlage nur noch drei Zähler vor Jena liegt, empfängt zur selben Zeit Kaiserslautern.

Tabellenrechner 3.Liga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Coppens (3)    
Grösch (2,5) , 
Volkmer (3) , 
J. Gerlach (2,5) - 
Kübler (3,5) - 
Schau (2,5) , 
Eckardt (2,5)    
Starke (3)    
Fl. Brügmann (2)    
Wolfram (1,5)        
P. Tietz (2,5)    

Einwechslungen:
75. Bock für Starke
75. Fe. Brügmann für Wolfram
82. S. Eismann für Fl. Brügmann

Trainer:
Kwasniok
Energie Cottbus
Aufstellung:
Rauhut (3,5)    
Weidlich (4)    
R. Müller (3) , 
Matuwila (3,5) , 
Holthaus (4)    
Marcelo Freitas (3,5)    
Kruse (4)        
J. Gjasula (4)    
Viteritti (4,5)    
Mamba (4,5) , 
Rangelov (3,5)    

Einwechslungen:
46. Spahic (3) für Rauhut
65. Hemmerich für Viteritti
80. Bender für Kruse

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wolfram (5., Kopfball, Starke)
1:1
J. Gerlach (11., Eigentor, Rechtsschuss, Holthaus)
2:1
P. Tietz (77., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Bock)
Gelbe Karten
Jena:
Coppens
(1. Gelbe Karte)
Cottbus:
Kruse
(3. Gelbe Karte)
,
Weidlich
(6.)
,
Marcelo Freitas
(4.)
,
J. Gjasula
(3.)
,
Holthaus
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
06.04.2019 14:00 Uhr
Zuschauer:
6284
Schiedsrichter:
Pascal Müller (Löchgau)   Note 4

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