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15.04.2019, 16:24

Nürnbergs neuer Sportvorstand zitiert John F. Kennedy

Palikuca: "Ich bin ein Teamplayer"

Zwei Monate und drei Tage steuerte der 1. FC Nürnberg seit der Freistellung von Andreas Bornemann ohne Sportvorstand durch die Bundesliga. Am Montag nahm Nachfolger Robert Palikuca die Arbeit auf und stellte sich punkt 14.30 Uhr im Max-Morlock-Stadion vor.

"Es wird viel Arbeit auf mich zukommen": Nürnbergs neuer Sportvorstand Robert Palikuca.
"Es wird viel Arbeit auf mich zukommen": Nürnbergs neuer Sportvorstand Robert Palikuca.
© imagoZoomansicht

Bluejeans, weißes Hemd, dunkelblaues Sakko, FCN-Anstecknadel am Revers: Zwischen Aufsichtsrat-Chef Thomas Grethlein und Pressesprecher Daniell Westgate nahm Palikuca auf dem Podium Platz. "Ich konnte es kaum erwarten, dass es losgeht", erzählte der 40-Jährige. Neun Tage seit Verkündung der Personalie musste er auf diesen Tag warten.

Der Montag begann für ihn, so erzählte es Palikuca, um 6 Uhr früh in Düsseldorf, wo er sich mit dem FCN-Videoanalysten traf, ehe es nach Nürnberg ging. "Es wird viel Arbeit auf mich zukommen", weiß der Sportvorstand. Zunächst werde er viele Gespräche im Lizenzbereich führen müssen, verbunden mit ganz viel Hoffnung, dass die laufende Saison doch noch sieben statt fünf Pflichtspiele bereithalte, also die Relegation. Ein dringliches Thema seien die Vertragssituationen aller Spieler im Kader, dazu müsse er den Verein kennenlernen, auch das Nachwuchsleistungszentrum, das er zu verantworten hat.

Palikuca will noch einen Kaderplaner und einen Chefscout

Eine wichtige Botschaft vermittelte Palikuca schon in den ersten Minuten: "Ich bin ein Teamplayer." Soll heißen: Mit seiner Verpflichtung ist es nicht getan. Die Frage, ob er noch einen Kaderplaner oder Chefscout an seiner Seite haben möchte, beantworte Palikuca mit "beides". Der Verein müsse breiter aufgestellt werden, er wolle ein Team, das so ähnlich tickt wie er. Nicht beantworten konnte und wollte er dagegen die Trainerfrage. Darf Boris Schommers über das Saisonende hinaus bleiben? "Die Entwicklung der vergangenen Wochen ist sehr positiv", hat dessen neuer Chef immerhin beobachtet.

In Sachen Transfers für die kommende Saison habe er bereits am Sonntag während des Spiels seines alten Arbeitgebers Düsseldorf gegen den FC Bayern (1:4) ein langes, gutes Gespräch geführt. Von Vorteil könnte hier sein, dass alter und neuer Arbeitgeber im selben Spielerteich fischen.

Palikuca will den FCN in der Bundesliga etablieren

Palikuca wird während der Spiele nicht auf der Bank, sondern auf der Tribüne sitzen. "Der Blick von oben ist der bessere." Dennoch werde er natürlich die Nähe zur Mannschaft suchen, aber auch die nötige Distanz wahren. Mittelfristig soll sich, so Palikucas Ziel, der Club in der Bundesliga etablieren. Dafür werde er ab sofort alles tun, denn es gehe nicht um einen Karriereschritt, sondern um den Verein. Sagte es und fügte ein abgewandeltes Zitat von John F. Kennedy an: "Frage nicht, was der Verein für dich, sondern was du für den Verein tun kannst."

Frank Linkesch

Bundesliga, 2018/19, 29. Spieltag
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 1:1
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 1:1
Zeichen der Freundschaft

Die Fans von Schalke 04 zeigen vor Anpfiff Schals in Blau und Rot - ein Symbol der Fanfreundschaft mit dem FCN.
© imago

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Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:04.05.1900
Mitglieder:22.541 (11.09.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Valznerweiherstraße 200
90480 Nürnberg
Telefon: (09 11) 94 07 91 00
Telefax: (09 11) 94 07 95 10
E-Mail: info@fcn.de
Internet:http://www.fcn.de


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