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10.05.2009, 16:07

Mainz verliert auf St. Pauli - Remis im Derby

Freiburg steigt als Meister auf!

Der SC Freiburg steht als Aufsteiger in die Bundesliga fest. Die Breisgauer, die zuletzt 2005 abgestiegen waren, gewannen bei der TuS Koblenz mit 5:2. Nachdem Mainz 05 auf St. Pauli 0:2 verlor und das fränkische Derby zwischen Fürth und Nürnberg 1:1 endete, ist Freiburg zugleich Meister. Mainz hat noch einen Punkt Vorsprung vor dem Club, zwei vor der SpVgg. Ingolstadt musste gegen Ahlen (0:1) den möglicherweise entscheidenden Schlag im Abstiegskampf hinnehmen und wird wohl Wehen Wiesbaden in die 3. Liga begleiten.

Torschützen in Koblenz: Bechmann und Idrissou (re.)
Ihre Tore sicherten die Freiburger Rückkehr ins Oberhaus: Tommy Bechmann und Mo Idrissou (re.).
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1993, 1998 und 2003 hatte Trainer-Legende Volker Finke den SC Freiburg jeweils in die Erste Liga geführt. 2009 macht ihm Robin Dutt dieses Kunststück nach und tritt damit aus dem Schatten Finkes heraus. "Wir haben es verdient. Die Mannschaft, der Trainer, das Umfeld haben ganz hart für den Erfolg gearbeitet", sagte Mittelfeldspieler Ivica Banovic nach dem Spiel, als alle Dämme brachen. Dabei sah es anfangs noch so aus, als müssten die Breisgauer noch etwas länger warten bis zur Aufstiegsparty. Der abstiegsgefährdeten Koblenzer TuS glückte durch Stieber schon in der 2. Minute das 1:0.

Doch der SC ließ sich nicht beirren, profitierte bei seinen schnell folgenden Treffern durch Jäger und Butscher auch von Schwächen in der Koblenzer Abwehr, in der Yelldell-Vertreter Rickert nicht immer den sichersten Eindruck hinterließ. Krontiris glich vor der Pause zwar nochmals aus, am Ende marschierten die Gäste jedoch durch drei weitere Tore einem ungefährdeten Sieg entgegen. Bechmann stellte mit seinem siebten Saisontor nach einer Stunde die Weichen auf den 20. Saisonsieg.

Fotostrecke zum Aufstieg
Freiburg ist Meister!
Freiburg-Fans
Hoffen und Bangen

Die Anhänger des SC Freiburg fieberten dem Aufstieg schon lange hinterher, ehe er am 31. Spieltag in einem furiosen Auswärtsspiel perfekt gemacht wurde.
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Kein Sieger in Fürth

Derweil fand das traditionsreiche Derby der beiden aufstiegsambitionierten fränkischen Vereine SpVgg Greuther Fürth und 1. FC Nürnberg keinen Sieger. Vor 15.700 Zuschauern im ausverkauften Ronhof war das "Kleeblatt" vor der Pause die bessere Mannschaft. Ein Treffer Takyis wurde unverständlicherweise aberkannt - Fürths Präsident Helmut Hack sah dann auch schon zur Pause die Schiedsrichter-Leistung gegenüber der enormen Bedeutung des Spiel als "nicht angemessen" an. Der Club bestrafte die Fürther Abschlussschwäche kurz nach Wiederanpfiff: Vidosic (47.) traf wie schon in Freiburg und gegen Ingolstadt. Fürth reagierte und kam durch den künftigen Freiburger Reisinger zum Ausgleich - 12. Saisontor! Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, das keinen Gewinner fand. Der FCN bleibt einen Punkt vor dem Nachbarn Dritter, beide haben nach wie vor gute Aussichten auf den Aufstieg.

St. Pauli jubelt
Zwei Treffer, die dem FSV Mainz 05 weh tun: St. Pauli jubelt mit Matchwinner Ludwig.
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Das gilt nach wie vor auch für den FSV Mainz 05, wenngleich die Rheinhessen bei den stark ersatzgeschwächten "Kiez-Kickern" des FC St. Pauli mit 0:2 verloren. Ludwig traf einmal spektakulär aus der Distanz, einmal narrte er die FSV-Abwehr. Der Mainzer Soto flog mit Gelb-Rot vom Platz. Die 05-er bleiben Zweiter, haben jedoch nur noch ein Pünktchen Vorsprung vor Nürnberg und haben nun das Derby gegen den abstiegsgefährdeten FSV Frankfurt vor der Brust (Mittwoch, 17.30 Uhr).

Ingolstadt vor dem Abstieg

Der FC Ingolstadt konnte derweil die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt nicht nutzen. Der Aufsteiger unterlag Ahlen mit 0:2 und hat drei Spieltage vor Schluss sieben Punkte Rückstand zum Relegationsrang. Rot-Weiss stockte das Punktekonto auf 39 auf und strebt einem weiteren Zweitligajahr entgegen.

Freitag: Wehen abgestiegen, FCK bleibt dran

Mit fünf Spielen war der Spieltag am Freitag eingeläutet worden. 1860 München und Hansa Rostock lieferten sich beim 3:3 ein ansehnliches und spannendes Duell. Die Löwen hatten zunächst den besseren Start und gingen in Führung, doch Rostock drehte mit dem Selbstvertrauen der vergangenen Wochen den Spieß bis zur Halbzeit um. Den zweiten Abschnitt begann der TSV stürmischer und wurde durch den stets gefährlichen Lauth belohnt. Dann aber patzte in der Schlussphase Löwen-Keeper Tschauner und Kern war zur Stelle. Doch zum Helden reichte dies nicht für den Doppeltorschützen, denn der zuletzt verbannte Rösler hämmerte in der Nachspielzeit einen Freistoß in den Winkel. Durch das Remis bleibt der FC Hansa unter Coach Zachhuber ungeschlagen, die Talfahrt der Sechziger dagegen wurde etwas gestoppt - ob der eine Punkt für Trainer Wolf reicht, wird man sehen.

Fußball, 2. Bundesliga: Aachens Keeper Stuckmann ist geschlagen.
Ohne Chance: Aachens Keeper Stuckmann ist geschlagen.
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Abstiegskampf war auch an der Bremer Brücke angesagt. Die Osnabrücker hatten die zuletzt wieder vom Aufstieg träumenden Aachener zu Gast, doch versetzte der VfL der Alemannia einen Tiefschlag. Frommer schoss die Wollitz-Elf in Führung, dann sah Olajengbesi nach einer kompletten Dummheit Rot und fortan bestürmten die Osnabrücker das Tor von Aachens Keeper Stuckmann. Bis das erlösende zweite Tor fiel, mussten die VfL-Fans aber so manche vergebene Hundertprozentige erleiden. Als Youngster Holtby in der Schlussphase den Anschlusstreffer erzielte, wurde es kurzfristig nochmal hektisch, doch am Ende reichte es. Der Osnabrücker Sieg war hochverdient - der VfL klettert über den Strich und hat einen Punkt vor Koblenz, die Seeberger-Elf muss nach ganz oben etwas abreißen lassen.

Ebenfalls noch Punkte gegen den Abstieg braucht der FSV Frankfurt. Die Hessen hatten mit dem MSV Duisburg ein Team zu Gast, das auch noch leicht nach oben schielt. Doch die torlose Nullnummer war für die Aufstiegsambitionen der Zebras zu wenig. Der FSV schien am Ende dem Tor etwas näher, doch unter dem Strich war das Remis gerecht.

Schwartz als Glücksbringer

Der FCK hat das Ziel Bundesliga nach dem 1:0-Arbeitssieg gegen den FC Augsburg weiter im Blick. Das Duell am Betzenberg war kein Leckerbissen, dafür war der goldene Treffer durch Sam absolut sehenswert. Der vom HSV ausgeliehene Offfensivspieler lupfte den Ball über den verdutzten FCA-Keeper Neuhaus. Dieses Tor sollte den Einstand von Alois Schwartz versüßen, der am Montag die Nachfolge von Milan Sasic antrat. Der FCK hat nach den Sonntagsspielen nur noch zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Rang.

Wehen Wiesbaden kann zwar doch noch auswärts siegen, muss aber trotzdem mit der bitteren Pille des Abstiegs leben. Die Elf von Trainer Sandro Schwarz holte bei Aufsteiger RW Oberhausen den ersten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit. Das entscheidende Tor erzielte der einstige Torjäger Ronny König. Trotz des Dreiers haben die Wehener wegen des Osnabrücker Sieges nun zehn Punkte Rückstand auf den Tabellen-16. und müssen in die 3. Liga runter. RWO muss indes wieder zittern.

 

kicker

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