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16.05.2019, 15:56

Sandhausen hat den Klassenerhalt selbst in der Hand

Koschinats Selbstvertrauen und der Blick zum FCI

Showdown um den direkten Klassenerhalt: Am Sonntag fällt in der 2. Liga die Entscheidung, wer in die unbeliebte Relegation muss und wer direkt die Klasse hält. Die besseren Karten auf den Ligaverbleib hat dabei der SV Sandhausen, der jedoch mit einem Stimmungsdämpfer ins Saisonfinale geht.

Uwe Koschinat
Mund abputzen, weitermachen: Für Sandhausens Trainer Uwe Koschinat steht der Showdown in Regensburg an.
© imago imagesZoomansicht

Das 0:3 zu Hause gegen Arminia Bielefeld tat weh. Präsident Jürgen Machmeier sprach nach der Pleite gar von einer "Leere im Kopf". Ein Unentschieden hätte den Kurpfälzern bereits gereicht, um den Klassenerhalt so gut wie perfekt zu haben. Was gegen die Arminia falsch lief, wurde schnell ausgemacht, besonders bei Trainer Uwe Koschinat: "Der wichtigste Gedanke nach Bielefeld war, dass diesmal dieser absolute Siegeswille gefehlt hat, der uns in den Spielen zuvor ausgezeichnet hat. In der Trainingswoche werden wir alle relevanten Punkte nun genauestens aufarbeiten. Gegen Regensburg müssen wir wieder als Einheit auftreten."

Achtung vor Adamyan

Die Auswärtsfahrt in die Oberpfalz scheint auf den ersten Blick machbar, schließlich ist der Jahn seit geraumer Zeit gesichert. Im letzten Heimspiel von Trainer Achim Beierlorzer, der ab kommender Saison den 1. FC Köln in der Bundesliga trainieren wird, will sich der SSV aber sicher nicht mit einer Niederlage in die Sommerpause verabschieden. "Regensburg spielt auch im zweiten Jahr unter Beierlorzer einen spektakulären Fußball. Der Jahn wird zu Hause alles dafür geben, um die Saison erfolgreich abzuschließen", weiß Koschinat um die Gefahr und legt nach: "Adamyan ist einer der Schlüsselspieler beim Jahn. Wir alle erinnern uns an seine beiden Torbeteiligungen im Hinspiel." Der Armenier bestreitet gegen den SVS ebenfalls sein letztes Spiel im Jahn-Dress - ab Sommer geht er für die TSG Hoffenheim auf Torejagd.

Auf den 15-Tore-Mann wartet eine Sandhäuser Mannschaft, die laut Koschinat "sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive entschlossen auftreten" wird. Neben dem eigenen Spiel richtet sich der Blick allerdings auch noch in den Süden der Republik, genauer gesagt nach Ingolstadt. "Es wird schwer, am Sonntag den Klassenerhalt zu feiern, ohne selbst etwas dafür getan zu haben. Dafür ist Ingolstadt aktuell viel zu gut in Form. Aber wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir gut mit solchen Situationen umgehen können", zeigt sich der 47-Jährige zuversichtlich, dass sein Team auch nächste Saison Zweitligafußball spielen darf.

tso

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Vereinsdaten

Vereinsname:SV Sandhausen
Gründungsdatum:01.08.1916
Mitglieder:1.012 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Schwarz-Weiß
Anschrift:Jahnstraße 1
69207 Sandhausen
Telefon: (0 62 24) 82 79 00 40
Telefax: (0 62 24) 82 79 00 41
E-Mail: info@svs1916.de
Internet:http://www.svs1916.de/


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