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10.04.2019, 16:24

Nervosität im Aufstiegsrennen - Berliner Ladehemmung

Union-Coach Fischer über St. Pauli: "Merkwürdig"

Im Rennen um die Aufstiegsplätze zeigen alle Vereine - bis auf der 1. FC Köln - derzeit Nerven. Während bei den Hamburger Klubs längst die Alarmglocken läuten, zeigt sich Union-Trainer Urs Fischer trotz Ergebniskrise noch ruhig und wundert sich über den FC St. Pauli.

Urs Fischer
Hofft auf das nötige "Wettkampfglück": Union-Trainer Urs Fischer.
© imagoZoomansicht

Köln führt die Tabelle der 2. Bundesliga souverän an. Dahinter mag sich derzeit aber kein weiteres Team so recht in Position bringen. Der HSV hat nur einen Punkt aus drei Spielen geholt. Zuletzt gab es den späten Knockout gegen Magdeburg (1:2). "Normalerweise gibt es zwischen HSV und Magdeburg nur einen Sieger und der muss HSV lauten", sagte Fischer am Mittwoch. Doch das spreche eben auch für die Ausgeglichenheit der Liga.

Noch schlimmer sieht es derzeit beim FC St. Pauli aus. Die ordentliche Ausgangsposition wurde in den letzten vier Spielen mit nur einem Punkt aus der Hand gegeben. Coach Markus Kauczinski und Sportdirektor Uwe Stöver wurden am Mittwoch gar entlassen. "Ich finde es schon merkwürdig. Es ist noch nicht so lange her, da wurde der Vertrag verlängert", wunderte sich Fischer über den Kiezklub und zeigte sich froh darüber, dass er noch Trainer bei den Eisernen ist.

Und Union? Genau wie der HSV gelang nur ein Punkt aus den letzten drei Spielen. Dennoch beträgt der Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz nur drei Punkte bei einer besseren Tordifferenz. "Es liegt an uns, unsere Aufgaben bestmöglich zu lösen", fordert er den Fokus auf die eigenen Hausaufgaben zu richten. "Dann brauchst du ja auch immer wieder das nötige Wettkampfglück."

"...das stimmt mich gegen Regensburg zuversichtlich"

Das fehlte zuletzt vor allem der Offensivabteilung. "Wenn ich die letzten drei Spiele nehme, hatten wir genügend Tormöglichkeiten", glaubt Fischer. "Im Moment haben wir ein bisschen Ladehemmung. Es ist sicherlich einfacher, Tore zu verhindern. Aber wir haben nach wie vor die Möglichkeiten und das stimmt mich gegen Regensburg zuversichtlich." Deshalb sollen seine Stürmer am Freitagabend auch mal in Eins-gegen-Eins-Situationen gehen, um gefährliche Szenen zu provozieren.

Fischer stellt sein Team auf ein körperbetontes Spiel ein. "Sie kommen hierher, um zu gewinnen. Sie freuen sich und sind heiß", vermutet der Schweizer. "Was gibt es Schöneres als einem Widersacher ein Bein zu stellen?" Regensburg sieht sich zwar nicht als Konkurrent im Aufstiegsrennen, doch wenn der Jahn in Berlin zuschlägt und die anderen Topklubs weiter schwächeln, wäre auch das Team von Achim Beierlorzer in Reichweite von Platz drei.

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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Köln75:3659
 
2Hamburger SV40:3252
 
31. FC Union Berlin45:2849
 
4SC Paderborn 0766:4248
 
5Holstein Kiel54:4346
 
61. FC Heidenheim41:3446
 
7FC St. Pauli40:4345
 
8Jahn Regensburg43:4242
 
9Arminia Bielefeld43:4539
 
10VfL Bochum41:4338
 
11SpVgg Greuther Fürth32:4737
 
12SV Darmstadt 9840:4836
 
13Dynamo Dresden33:4233
 
14Erzgebirge Aue35:4132
 
15SV Sandhausen35:4130
 
161. FC Magdeburg30:4327
 
17FC Ingolstadt 0431:5023
 
18MSV Duisburg30:5423

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