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17.03.2019, 14:23

Grieche feiert Comeback beim 0:1-Test gegen die eigene U 21

Wolf fordert Arp und beobachtet Papadopoulos

Abgeschüttelt hatte Hannes Wolf den Schock der gleichermaßen unnötigen wie verdienten 2:3-Niederlage gegen Darmstadt 98 auch am Sonntag noch nicht. "So etwas", bekennt Hamburgs Trainer, "geht nicht an einem Tag." Hinzu kommt. Das Wiedersehen mit seinen Profis hat die Stimmung keineswegs aufgehellt. 0:1 unterlagen seine Reservisten am Vormittag gegen die eigene U 21 und veranlassen den Coach zu einer Generalkritik.

Fiete Arp
Soll im Training wieder mehr Gas geben: Fiete Arp.
© imagoZoomansicht

"Ich erwarte, dass wir es gegen unsere U 21 besser machen", sagt Wolf und ergänzt: "Wir hatten viele junge Leute dabei. Die müssen sich strecken und Vollgas geben." Wie schon während seines Kurzeinsatzes gegen die Lilien konnte Fiete Arp abermals nicht überzeugen - und bekommt von Wolf einen klaren Auftrag: "Er muss einfach wieder besser trainieren. Das ist gar nicht böse gemeint. Aber das hilft, um wieder besser zu spielen."

Samstag war das Spiel seiner Formation mit jeder Einwechslung schlechter geworden. Während Arp nur die Schlussphase blieb, hatten Tatsuya Ito und Lewis Holtby deutlich mehr Spielzeit, enttäuschten aber, und gaben der taumelnden Elf vor allem keinen Halt.

Einer, der diesen Halt als Führungskraft geben könnte, stand im Test gegen den eigenen Nachwuchs wieder auf dem Platz: Kyriakos Papadopoulos. Seit Wochen mischt der Grieche nach ausgeheiltem Knorpelschaden regelmäßig in den Übungseinheiten mit, nach einer Reaktion des Knies kürzlich ist er aktuell beschwerdefrei. Ob er zeitnah wieder zur echten Alternative wird, sollen die nächsten beiden Wochen zeigen. Wolf: "Wir haben verabredet, dass Papa jetzt während der Länderspielpause voll trainieren soll und dann werden wir sehen und die Lage bewerten."

Unstrittig ist: Der Innenverteidiger könnte den mit vielen Talenten gespickten Kader, gerade in Abwesenheit von Kapitän Aaron Hunt Stabilität geben. Klar ist aber auch: Das Beispiel von Teamkollege Gideon Jung, seit Januar wieder im Spielbetrieb und noch immer weit von der einstigen Form entfernt, zeigt, wie beschwerlich der Weg zurück nach einer derartigen Verletzung ist.

Sebastian Wolff

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