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06.11.2018, 00:02

Geschäftsführer beklagt Kölner "Nicht-Leistung" in Hamburg

Veh sauer: "Das geht mir jetzt langsam auf den Keks"

Was ihm am Kölner Spiel gefallen hat? "Ja - nichts!" Geschäftsführer Armin Veh fand am Montag in Hamburg klare Worte zum nächsten Rückschlag des FC.

Armin Veh
"Das Spiel war einfach grottenschlecht": Armin Veh.
© imagoZoomansicht

1:2 gegen Duisburg, 1:1 in Kiel, 1:1 gegen Heidenheim, jetzt 0:1 in Hamburg: Der 1. FC Köln hat seine gute Ausgangsposition - Platz eins und fünf Punkte Vorsprung auf den HSV nach acht Spieltagen - vorerst verspielt, ist jetzt nur noch Dritter. Geschäftsführer Armin Veh kritisierte die Mannschaft am Montagabend in der Hamburger Mixed Zone deutlich.

War das heute ein richtiger Schlag vor den Bug?

Das war ein miserables Spiel von uns. Ich will auch nicht mehr hören, dass der Druck zu groß ist, weil das geht mir jetzt langsam auf den Keks. Denn trotz Drucks kann man eine andere Leistung bringen, und die war nach einer Viertelstunde vorbei. Das war eine Nicht-Leistung heute, was mir natürlich sehr missfällt - drücken wir es mal so aus.

Was waren die Gründe dafür?

Das Spiel war einfach grottenschlecht. Die Gründe kann ich in der Kürze gar nicht analysieren, das ist auch nicht meine Aufgabe. Ich kann nur sagen, dass man so nicht spielen kann. Und dass man, wenn man aufsteigen will, etwas ändern muss, was das anbelangt.

Haben die Rückschläge der vergangenen Woche doch Spuren hinterlassen in den Köpfen der Spieler?

Das weiß ich nicht, ich will jetzt nur das Spiel bewerten. Das war der zwölfte Spieltag, dieses Spiel war nicht entscheidend für das, was am Schluss rauskommt. Nur: Es war schon ein Gradmesser. Das kannst du natürlich verlieren, und das war auch verdient aufgrund der zweiten Halbzeit. Nur die Art und Weise, wie wir dann spielen, das ist für mich eindeutig zu wenig.

Ich habe nicht gesehen, dass wir unbedingt den Sieg wollten. Und das ist sehr enttäuschend.

Der HSV ist achteinhalb Kilometer mehr gelaufen als der FC. Ist das zumindest heute auch eine Frage der Einstellung gewesen?

Man muss die Zahlen natürlich auch immer richtig lesen, man muss schon alle Daten haben. Aber in erster Linie hat es heute auch so ausgeschaut, dass der HSV mehr gelaufen ist als wir.

Was hat Ihnen taktisch oder spielerisch heute gefallen?

Ja - nichts! Wir hatten im Endeffekt eine Torchance gehabt, die ja auch nicht herausgespielt war, und haben immer wieder mit Fehlpässen, die für mich unverständlich sind, dem Gegner ermöglicht, dass er kommt. In der zweiten Hälfte haben sie es dann auch mehr gewollt als wir. Ich habe nicht gesehen, dass wir unbedingt den Sieg wollten. Und das ist sehr enttäuschend.

Wird es jetzt auch von Seiten der Fans ein wenig ungemütlicher?

Das Wichtigste ist, dass wir es einordnen, dass wir es besser machen. Das können wir selbst regeln. Wir müssen nicht immer schauen, was alles außen passiert. Erst mal müssen wir schauen, dass wir intern was regeln und dass wir besser Fußball spielen. Das ist entscheidend.


"Da kommen wir auch wieder raus": Was Trainer Markus Anfang zum 0:1 beim HSV sagte, lesen Sie hier...

Aufgezeichnet von Thomas Hiete

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