Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
05.10.2018, 14:41

Vorfreude auf den Ostklassiker in Magdeburg

Dresden kommt "mit heißem Herz und kühlem Kopf"

Erstmals treffen Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in der 2. Liga aufeinander. Allen Beteiligten ist klar, dass die Partie beim FCM kein "Kindergeburtstag" wird. Es wird laut, voll und emotional.

SGD-Trainer Maik Walpurgis
Mit über 2300 Fans im Rücken in den Ostklassiker: SGD-Trainer Maik Walpurgis.
© imagoZoomansicht

Zuletzt trafen die beiden Teams in der Saison 2015/16 in der 3. Liga am 34. Spieltag aufeinander, eine Erfahrung, die in Dresden noch sehr präsent ist. Denn nach dem 2:2 stand der Aufstieg in die 2. Bundesliga fest. Doch die Partie ging damals nicht gut los. "Der Tag als wir aufgestiegen sind, war schon der Wahnsinn. Die Kulisse hat uns einfach überfahren. Wir werden uns morgen aber sicherlich nicht davon beeindrucken lassen", erinnerte Kapitän Marco Hartmann an das Spiel und warnt seine Mitspieler: "Es kann sehr, sehr laut werden. Das ganze Publikum mobilisiert dort. Da müssen wir uns richtig dagegenstemmen. Da darf es keine Zweifel geben."

Gästekontingent voll ausgeschöpft

Tags zuvor hatte bereits Magdeburgs Trainer Jens Härtel versucht, etwas Schärfe aus dem Ostklassiker zu nehmen und wies darauf hin: "Es ist ein Fußballspiel und es geht nicht um Leben und Tod." Die Polizei zeigte sich vor der Partie zurückhaltend. "Aus unserer Sicht haben wir alle Voraussetzungen für ein friedliches Fußballspiel geschaffen", sagte ein Polizeisprecher. "Ob es das geben wird, liegt in der Hand beider Fangruppen." Die Behörden bereiten sich beim ausverkauften Spiel auf einen Großeinsatz vor, die Polizei wird mit mehreren Hundertschaften vor Ort sein. Auf beiden Seiten würden mehrere hundert Problemfans erwartet, die zur Gewalt neigen, hieß es vonseiten der Behörden. Das Gästekontingent wurde von den Dynamo-Fans mit 2300 Tickets natürlich ausgeschöpft.

Walpurgis fordert Gemeinschaft ein

"Es wird kein Kindergeburtstag und eine intensive Stimmung", weiß auch Dresdens Trainer Maik Walpurgis und gibt die Devise aus: "Mit ganz heißem Herz und kühlem Kopf Fußball spielen." Die Mischung macht's.

Die jüngsten Grabenkämpfe bei der SGD seien kein großes Thema in der Mannschaft. "Ich bin überzeugt, dass wir schnell dafür sorgen, dass Ruhe einkehrt", sagte der 44-Jährige und fordert alle auf: "Wir müssen im Verein wieder diese Gemeinschaft herstellen. Dass es bei einem emotionalen Klub unterschiedliche Ausrichtungen gibt ist normal."

Ruhe wird vor allem durch positive Ergebnisse in den Verein zurückkehren und da stehen die Vorzeichen nicht schlecht. Denn erstmals seit Walpurgis sein Amt als Coach an der Elbe angenommen hat, hatte er keine englische Woche und viel Zeit fürs Training. "Das war herrlich", kommentierte Walpurgis diesen Umstand. "Das war eine gute Vorbereitung und wir konnten wichtige Details trainieren." Viel verändern wird er indes nicht, denn "es gibt keinen Grund für eine große Rotation".

tru

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine