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23.09.2016, 17:34

Nürnberg hofft in Bielefeld auf den ersten Saisonsieg

Schwartz: "Ich bin ja kein Blinder geworden"

Alois Schwartz ist von seiner Arbeit überzeugt. Doch wann wird sie fruchten? Der 1. FC Nürnberg braucht dringend ein Erfolgserlebnis - am besten am Sonntag auf der Bielefelder Alm.

Fordert, die Situation nun anzunehmen: FCN-Trainer Alois Schwartz.
Fordert, die Situation nun anzunehmen: FCN-Trainer Alois Schwartz.
© Getty ImagesZoomansicht

Dass schon nach dem zweiten Spieltag erste Kritik im Umfeld des 1. FC Nürnberg aufkam, hat Trainer Alois Schwartz noch immer nicht verdaut. Am Freitag nannte er den frühen Gegenwind "bedenklich", schließlich sei der Club zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagen gewesen. Doch bis auf zwei Punkte an den besagten Spieltagen durch 1:1-Unentschieden in Dresden und gegen Heidenheim konnten die Franken in der Liga noch keine (Teil-)Erfolge verbuchen.

"Wir wussten, dass es holprig werden kann", sagte der 49-Jährige und ergänzte kämpferisch: "Ich bin von meiner Arbeit überzeugt. Ich bin ja nicht von heute auf morgen ein Blinder geworden." Doch wann wird seine Arbeit fruchten? Der Club braucht nach der Pleite im Frankenderby dringend ein Erfolgserlebnis. Die Leistung beim 1:2 gegen Fürth gebe Hoffnung, "dass es besser werden kann, auch wenn das Ergebnis noch nicht gestimmt hat", meinte Schwartz vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld (So., 13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

Gemeinsam gegen eine gefestigte Mannschaft

Die Arminia beschrieb der Coach als "kompakte und gefestigte Mannschaft". Die Ostwestfalen sind "auch noch nicht so in die Spur gekommen." Sie haben nur zwei Punkte mehr als die Nürnberger und ebenfalls noch keinen Sieg auf dem Konto. Von einem Schicksalsspiel wollte Schwartz indes nichts wissen. Er stellte seine Persönlichkeit in den Hintergrund ("Wir wollen gewinnen auf der Alm, das interessiert mich. Alles andere schiebe ich beiseite") und appellierte stattdessen an den Zusammenhalt.

"Wir können nur gemeinsam da raus kommen. Wir müssen jetzt alle zusammen stehen und dürfen uns nicht anfeinden", forderte Schwartz. Vom Training berichtete er: "Die Mannschaft lässt sich nicht hängen, das zeigt mir, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Spieler stecken den Kopf nicht in den Sand, es herrscht auch keine Missstimmung. Im Gegenteil: Die Spieler sprechen sich Mut zu."

Startelf-Garantie für Hovland

Die Aufstellung will Schwartz noch überdenken. Mittelfeldmann Tobias Kempe und Verteidiger Lukas Mühl kehren zwar zurück, sind für die Startformation am Sonntag aber keine Option. Tim Leibold wird sehr wahrscheinlich für den völlig verunsicherten Linksverteidiger Laszlo Sepsi nach hinten rücken. Eine Startelf-Garantie erhielt Innenverteidiger Even Hovland. Auch Sturm-Talent Cedric Teuchert spielt in Schwartz' Überlegungen eine große Rolle.

cfl

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© imago

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