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05.08.2004, 10:02

Frankfurt: Rückkehrer Cha als Alternative

Markus Pröll fährt Sonderschichten

In dieser Woche hätte Trainer Friedhelm Funkel Mühe gehabt, den 18er-Kader für das Spiel in Aachen vollzukriegen. Zum Glück spielt die Eintracht erst am Montag bei der Alemannia, und bis dahin wird es neue Alternativen geben.

So soll am heutigen Donnerstag Du-Ri Cha einfliegen. Er war am Samstag mit Südkorea (3:4 gegen Iran) beim Asiencup im Viertelfinale ausgeschieden. Cha wird wohl mit im Bus sitzen, wenn die Eintracht am Sonntag in Richtung Westen aufbricht und Zwischenstation in Köln macht, um sich dort das Spiel gegen Energie Cottbus anzuschauen.

Nicht zu denken ist an den Einsatz des Ex-Löwen Markus Weissenberger, der mit den Folgen eines Verrenkungsbruchs im Knöchel kämpft und immer noch keine Spielerlaubnis besitzt, von der Berufsgenossenschaft bezahlt wird.

Trainer Funkel wäre froh, die Situation wäre in allen Mannschaftsteilen so wie bei den Torhütern. Markus Pröll (24) und Oka Nikolov (30) haben eine verletzungsfreie Vorbereitung hinter sich gebracht und konkurrieren um den Stammplatz. Wie sehr Pröll darauf brennt, Nikolov abzulösen, dokumentiert sein Engagement. Am Montag rief er bei Torwarttrainer Andreas Menger an und bat für Dienstagmorgen um eine Sonderschicht auf dem Platz, die er prompt bekam. Der Frust über Neu-Trainer Funkel, der ihn einst beim 1. FC Köln auf die Bank setzte "ist total vergessen", so Pröll. Wer in Aachen zwischen den Pfosten steht, hat der Fußball-Lehrer aber noch nicht entschieden.

Michael Ebert

 

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