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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

4
:
1

Halbzeitstand
1:0
Hamburger SV

Hamburger SV


SC PADERBORN 07
HAMBURGER SV
15.
30.
45.



60.
75.
90.













Paderborn kann den direkten Aufstieg aus eigener Kraft schaffen

Zwei Doppelpacker zerschießen die Hamburger Aufstiegsträume

Im Aufstiegsduell behielt der SC Paderborn gegen den Hamburger SV mit 4:1 deutlich die Oberhand. Während die Ostwestfalen den direkten Aufstieg am letzten Spieltag aus eigener Kraft schaffen können, muss der HSV mit einem weiteren Jahr im Unterhaus planen.

Kämpfer Michel (#11) feiert Doppelpacker Vasiliadis: Den HSV-Akteuren ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
Kämpfer Michel (#11) feiert Doppelpacker Vasiliadis: Den HSV-Akteuren ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
© Getty ImagesZoomansicht

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm nach dem 0:2 in Bielefeld zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Anstelle von Gueye und Zolinski (beide Bank) standen Gjasula und Michel von Beginn an auf dem Rasen.

HSV-Coach Hannes Wolf tauschte nach dem 0:3 gegen Ingolstadt dagegen gleich fünfmal Personal: Pollersbeck (Infekt), Mangala (Muskelfaserriss), Hwang (nicht im Kader), Özcan und Wintzheimer (beide Bank) wurden von Mickel, Bates, Jung, Janjicic und Lasogga vertreten.

Keine Minute war vergangen, da gab Douglas Santos rechts im gegnerischen Strafraum den ersten Warnschuss ab. Antwi-Adjej ließ sich auf der Gegenseite nicht viel mehr Zeit (2.), ein dynamisches Aufstiegsduell war eröffnet. Die erste Viertelstunde dominierten die Hausherren, Prögers Schuss aus halbrechter Strafraumposition wurde vom präsenten van Drongelen abgerätscht (11.). Die folgende Ecke landete wieder beim Paderborner Rechtsaußen, der Pollersbeck-Ersatz Mickel aus dem Rückraum prüfte (11.). Wenig später kam der SCP mit dem Schrecken davon: Lacroix köpfte nach einem Eckstoß auf den Paderborner Kasten, Gjasula, der den ostwestfälischen Laden immer wieder zusammenhielt, klärte auf der Linie (15.).

Zeit und Raum für Pröger und Narey

Van Drongelen meldete sich auch offensiv an und verlangte Zingerle mit seinem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze eine Glanzparade ab (19.). Mitten in Hamburgs stärkste Phase hinein fiel der erste Treffer: Pröger bekam rechts im Strafraum zu viel Zeit und Platz, seinen Abschluss ließ Mickel vor Vasiliadis' Füße prallen, der nur noch einschieben musste - 1:0 Paderborn (25.). Nach guter Vorarbeit von Lasogga ließ der völlig frei stehende Narey aus 15 Metern die Chance zum Ausgleich liegen, Zingerle parierte mit dem Fuß (31.). In den letzten Minuten eines umkämpften ersten Abschnitts ereigneten sich vorwiegend Nickligkeiten - zumal der HSV durch Union Berlins Führung im Parallelspiel mit dem Rücken zur Wand stand.

Und erst recht, als Lacroix seinen Farben einen wahren Bärendienst erwies: Sekunden nach Wiederbeginn vertändelte er die Kugel gegen Vasiliadis, der drei passive Verteidiger aussteigen ließ und ins lange Eck einschoss - 2:0 (46.). Sieben Zeigerumdrehungen später verhinderte Mickel wohl die Entscheidung: Antwi-Adjej wurde links im Strafraum mustergültig freigespielt, mit einer starken Fußabwehr beugte Hamburgs Schlussmann dem dritten Gegentreffer vor. Auch gegen Vasiliadis' Flachschuss musste er abtauchen (54.). Wolf brachte Arp für Jatta, die Offensivbemühungen der Gäste trugen aber noch keine Früchte.

Antwi-Adjej und Union Berlin verhindern HSV-Aufstieg wohl

Paderborn ließ in Person von Klement beste Chancen aus, den Deckel frühzeitig draufzumachen: Per Kopf (65.), Flachschuss (66.) und Chip (66.) verpasste er das 3:0. So blieb der HSV "am Leben", nach einer Ecke verkürzte van Drongelen per Kopf (71.). Die Rothosen warfen noch einmal alles in die Waagschale, Wolf brachte Wintzheimer für Jung, die Marschroute war klar. Arps und Nareys Schüsse wurden jedoch geblockt (76.), die Überzeugung einer Aufholjagd ließ allmählich nach. Den Schlussstrich zog Außenbahnspieler Antwi-Adjej, der halblinks zunächst von Michel (81.) und dann von Klement (86.) in der Gegenbewegung bedient wurde und das Hamburger Schicksal mit dem 3:1 und dem 4:1 besiegelte.

Weil Union Berlin im Parallelspiel gegen Magdeburg mit 3:0 gewonnen hat, bleibt den Hamburgern nur noch eine theoretische Chance auf den Aufstieg: Der SCP ist für die Rothosen nicht mehr zu erreichen, die Hauptstädter sind auf Rang drei zwar nur drei Zähler entfernt, haben aber eine 21 Treffer bessere Tordifferenz.

Paderborn will am Sonntag (15.30 Uhr) in Dresden den direkten Aufstieg klarmachen, für den HSV geht es gleichzeitig im finalen Saisonspiel gegen Duisburg eigentlich um nichts mehr.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (2,5) - 
Dräger (2,5) , 
Schonlau (3) , 
Hünemeier (3)    
Collins (3) - 
Gjasula (3)    
Klement (2,5) - 
Pröger (2,5)    
Vasiliadis (1)            
Antwi-Adjej (1,5)        
Michel (2)    

Einwechslungen:
70. Tekpetey für Pröger
84. Gueye für Vasiliadis
89. Zolinski für Michel

Trainer:
Baumgart
Hamburger SV
Aufstellung:
Mickel (4) - 
Bates (5,5)    
Lacroix (6)    
van Drongelen (3)        
Narey (5,5) , 
Jung (5,5)    
Janjicic (4)    
G. Sakai (5)    
Douglas Santos (5,5) - 
Lasogga (5) , 
Jatta (5)        

Einwechslungen:
46. Hunt (5) für Bates
56. Arp (5) für Jatta
71. Wintzheimer für Jung

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vasiliadis (25., Rechtsschuss, Pröger)
2:0
Vasiliadis (46., Rechtsschuss)
2:1
3:1
Antwi-Adjej (81., Rechtsschuss, Michel)
4:1
Antwi-Adjej (86., Linksschuss, Klement)
Gelbe Karten
Paderborn:
Gjasula
(12. Gelbe Karte)
HSV:
Jatta
(4. Gelbe Karte)
,
Lacroix
(3.)
,
van Drongelen
(4.)
,
Janjicic
(6.)

Spieldaten

SC Paderborn 07       Hamburger SV
Tore 4 : 1 Tore
 
Torschüsse 21 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 301 : 392 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 213 : 286 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 88 : 106 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 9 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
12.05.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
15000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
hohe Intensität, die der HSV aber über weite Strecken nicht mitgehen konnte.
Chancenverhältnis:
11:4
Eckenverhältnis:
5:9
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 2
in der sehr hitzigen Partie zunächst sehr großzügig, dann im richtigen Moment konsequent und immer richtig im Strafmaß.
Spieler des Spiels:
Sebastian Vasiliadis
im zentralen Mittelfeld der Dreh- und Angelpunkt, dazu mit den beiden ersten wichtigen Treffern.

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