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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


FC ST. PAULI
VFL BOCHUM
15.
30.
45.
60.
75.
90.







Sam feiert auf Bochums Seiten sein Comeback

Allagui scheitert zweimal: Keine Tore am Millerntor

Im letzten Heimspiel der Saison kam der FC St. Pauli nicht über ein torloses Remis gegen den VfL Bochum hinaus. Die Kiez-Kicker hatten besonders in Hälfte eins einige gute Möglichkeiten, doch Kapitän Allagui scheiterte am Aluminium und an VfL-Keeper Riemann. Bochum steigerte sich nach dem Seitenwechsel und verdiente sich dadurch den Punkt redlich.

Amel Bella Kotchap, Dimitrios Diamantakos und Lukas Hinterseer
St. Paulis Dimitrios Diamantakos wird von den Bochumern Amel Bella Kotchap (l.) und Lukas Hinterseer in die Zange genommen.
© imago imagesZoomansicht

St. Paulis Coach Jos Luhukay musste im Vergleich zum 1:2 in Dresden notgedrungen auf zwei Positionen umstellen: Koglin und Lankford begannen für Dudziak (Sprunggelenksprobleme) und Miyaichi (Gelbsperre).

Bochums Trainer Robin Dutt nahm gegenüber dem 4:2-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg nur eine Änderung vor: Sam hatte seine Oberschenkelverletzung auskuriert und feierte sein Comeback. Für den ehemaligen Nationalspieler musste Pantovic auf der Bank Platz nehmen.

Die Partie im ausverkauften Stadion am Millerntor begann fast mit einem klassischen Paukenschlag: Nach nur wenigen Sekunden drang FCSP-Kapitän Allagui von links in den Strafraum der Bochumer ein, sein Flachschuss klatschte aber nur an den linken Pfosten. Erst dann konnte VfL-Keeper Riemann zupacken (1.). St. Pauli blieb auch anschließend die aktivere Mannschaft mit mehr Offensivaktionen, Bochum sah sich zunächst in die eigene Defensive gedrängt.

Das Bild änderte sich auch in der Folgezeit nur wenig. St. Pauli war das dominierende Team, Bochum konnte in der Offensive keine Akzente setzen. Allerdings fehlten bis zum Pausenpfiff dann die Höhepunkte. St. Pauli fehlten trotz allen Engagements die Ideen, um die aufmerksame Bochumer Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. In der 40. Minute hatten die St.-Pauli-Fans allerdings den Torschrei auf den Lippen: Nach einem feinen Pass von Möller Daehli hatte Allagui auf rechts freie Bahn, doch VfL-Keeper Riemann bewahrte seine Farben mit einem Blitzreflex vor einem Rückstand. Bis auf diese Szene stand Bochum hinten aber sicher, blieb in der Offensive aber nahezu unsichtbar. So ging es torlos in die Kabinen.

Bochums Steigerung - Himmelmann und Riemann nicht zu überwinden

Zum zweiten Durchgang brachte Dutt mit Weilandt für Sam eine frische Offensivkraft. Und Bochum präsentierte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts wie ausgewechselt. Plötzlich waren die Westdeutschen am Drücker, Weilandt (46.) und Hinterseer (52.) hatten prompt Möglichkeiten zur Führung, doch St. Pauli konnte jeweils klären. Die Kiez-Kicker benötigten rund zehn Minuten, um sich vom Druck der Bochumer zu befreien und konnten dann die Partie wieder offener gestalten.

Die Partie war nun deutlich abwechslungsreicher als noch in Durchgang eins. Allerdings fehlten zunächst weiterhin die Höhepunkte, vor beiden Toren war einige Zeit herzlich wenig los. Dann aber schaltete St. Pauli wieder einen Gang hoch, die Kiez-Kicker erarbeiten sich ein Übergewicht und kamen auch wieder zu Chancen. Zunächst versprang dem eingewechselten Coordes in der 71. Minute der Ball, in der 74. Minute verhinderte Riemann gegen Diamantakos erneut einen Rückstand.

Bochum sah sich in dieser Spielphase in die Defensive gedrängt, doch urplötzlich bot sich dem Revierklub die Chance auf die Führung. In der 76. Minute setzte Hinterseer gekonnt Ganvoula ein, der vom Elfmeterpunkt abzog. Himmelmann riss die Arme hoch und konnte den Schuss entschärfen. Die Aktion sorgte aber für Rückenwind bei Bochum, das in der Schlussphase wieder mehr Offensivakzente setzte. Doch weder hüben wie drüben sollte noch etwas passieren, so dass die Partie mit einem torlosen Remis endete.

St. Pauli gastiert zum Saisonabschluss am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) bei Greuther Fürth. Für Bochum geht es zeitgleich im letzten Saisonspiel gegen Union Berlin weiter.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (2,5) - 
Kalla (2,5)    
Koglin (3,5) , 
Hoogma (3) , 
Buballa (2,5) - 
Park (3,5) , 
Becker (2,5) , 
Lankford (3,5) - 
Allagui (4)        
Diamantakos (4)    

Einwechslungen:
61. Coordes für Kalla
66. Schneider für Allagui
82. Meier für Diamantakos

Trainer:
Luhukay
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (2,5) - 
Baumgartner (3)    
Fabian (3,5) , 
Bandowski (3,5) - 
Losilla (3,5)    
Eisfeld (4) - 
Sam (4,5)    
C.-Y. Lee (4)    
Hinterseer (4) , 

Einwechslungen:
46. Weilandt (3,5) für Sam
61. Pantovic     für Baumgartner
63. Danilo für C.-Y. Lee

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
St. Pauli:
-
Bochum:
Pantovic
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

FC St. Pauli       VfL Bochum
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 395 : 407 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 293 : 306 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 6 Abseits
 
Ecken 8 : 4 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
+ 1 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
12.05.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
29546 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
die erste Halbzeit ging an St. Pauli, aber Bochum kam nach der Pause auf Augenhöhe. Ordentliches Spiel, dem die spektakulären Momente fehlten.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
8:4
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 2,5
lediglich kleinere Fehler in der Bewertung von Zweikämpfen, unaufgeregte Spielleitung.
Spieler des Spiels:
Finn Ole Becker
der junge Hamburger demonstrierte seine feinen fußballerischen Qualitäten und setzte seine Nebenleute gut ein. Die Härte geht dem großen Talent noch etwas ab.

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