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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
MSV Duisburg

MSV Duisburg


FC ST. PAULI
MSV DUISBURG
15.
30.
45.

60.
75.
90.








Kiezkicker agieren gegen den MSV zu harmlos

0:0 gegen Duisburg: Dämpfer für St. Pauli

Der FC St. Pauli hat im Aufstiegsrennen den nächsten Dämpfer hinnehmen müssen. Nach zuletzt zwei 0:4-Niederlagen kamen die Kiezkicker am Millerntor gegen den MSV Duisburg nicht über 0:0 hinaus. In einer zähen Partie agierten beide Mannschaften offensiv zu harmlos. Während St. Pauli damit seit drei Spielen ohne Sieg ist, ist Duisburg seit vier Partien ohne Niederlage.

Mats Möller Daehli, Gerrit Nauber
Kein Durchkommen: St. Pauli und Mats Möller Daehli (l.) kamen gegen Duisburg und Gerrit Nauber nur zu einem 0:0.
© imagoZoomansicht

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski nahm im Vergleich zur Pleite beim SV Sandhausen, der zweiten 0:4-Niederlage in Folge, drei Änderungen vor. Mit Kalla (Muskelfaserriss) und Zander (Schulter-OP) fehlten zwei etatmäßige Rechtsverteidiger. So rutschte Carstens in die Viererkette, außerdem begannen Zehir und Miyaichi für Dudziak und Lankford (beide Bank).

MSV-Coach Torsten Lieberknecht hatte mit seinem Team wegen des ausgefallenen Spiels gegen Köln und der Länderspielpause drei Wochen pausieren müssen. Im Vergleich zum 1:1 bei Jahn Regensburg wechselte Lieberknecht einmal: Fröde ersetzte Engin (Bank).

Meier zielt zu hoch - Buballa im Glück

St. Pauli war nach den zwei deutlichen Niederlagen sichtlich um Wiedergutmachung bemüht und begann schwungvoll. In der 4. Minute hatte Meier die Führung auf dem Fuß, setzte die Kugel in Rücklage aber über den Querbalken. Kurz darauf brannte es nach einer Ecke erneut im Strafraum der Gäste, letztlich bekam Duisburg den Ball aber geklärt (6.). Nachdem der MSV die Anfangsphase also mit etwas Glück überstanden hatte, fand Duisburg nach und nach besser in die Partie - und hatte Pech, als es nach einem Handspiel von Buballa im eigenen Strafraum kein Elfmeter für die Zebras gab (13.).

So munter die Partie begonnen hatte, so stark ließ das Unterhaltungsniveau im Anschluss nach. Der MSV erarbeitete sich zwischendurch zwar ein Übergewicht an Ballbesitz, agierte im Spiel nach vorne aber sehr harmlos. So musste St. Paulis Torwart Himmelmann in Durchgang eins kein einziges Mal eingreifen. Insgesamt leisteten sich beide Mannschaften immer wieder leichte Ballverluste, sodass sich eine äußerst zähe Angelegenheit ohne nennenswerte Torraumszenen entwickelte. Nach 45 Minuten ging es schließlich ohne Tore in die Kabinen.

Wiedwald rettet gegen Buchtmann - Oliveira Souza vergibt

Auch Durchgang zwei begann schleppend. Die Spielanteile verschoben sich zwar wieder in Richtung von St. Pauli, den Kiezkickern fehlte offensiv aber die Durchschlagskraft. Das lag auch daran, dass Duisburg nach den wackeligen Anfangsminuten in Hälfte eins nun sehr aufmerksam verteidigte. Wolze sorgte mit einem Schuss ans Außennetz für den ersten Abschluss nach der Pause (58.), auf der Gegenseite musste der wenig geprüfte Wiedwald sein Können beweisen: Nach einem abgefälschten Schuss von Buchtmann bewahrte der MSV-Schlussmann seine Mannschaften vor dem Rückstand (66.).

Mit zunehmender Spieldauer gingen beide Teams etwas mehr ins Risiko, sodass sich eine offene Schlussphase entwickelte. Wiegel setzte den Ball knapp am langen Pfosten vorbei (74.), wenig später vergab Oliveira Souza die bis dahin beste Chance für den MSV. Der Brasilianer zielte frei im Strafraum allerdings zu hoch (82.). Auf der Gegenseite bot sich dem eingewechselten Schneider die letzte Chance des Spiels. Der wuchtige, aber wenig platzierte Abschluss des Jokers landete in den Armen von Wiedwald. So blieb es letztlich bei einem torlosen Remis, das keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft.

Für den FC St. Pauli, der damit im Aufstiegsrennen den nächsten Dämpfer kassierte, geht es am kommenden Samstag (13 Uhr) bei Holstein Kiel weiter. Duisburg ist derweil seit vier Spielen ohne Niederlage (1/3/0) und tritt zu derselben Zeit gegen den FC Ingolstadt an.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3)    
Carstens (4,5)    
Avevor (4) , 
Hoogma (4) , 
Buballa (3,5) - 
Zehir (4) , 
Knoll (3,5) - 
Miyaichi (5)    
Buchtmann (3) , 
Meier (4,5)    

Einwechslungen:
61. Sobota     für Miyaichi
76. Schneider für Meier

Trainer:
Kauczinski
MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (2,5) - 
Wiegel (3) , 
Hajri (2) , 
Nauber (4)        
Wolze (3) - 
Fröde (4,5)    
Nielsen (4)    
Albutat (4) , 
Schnellhardt (3,5) , 
Oliveira Souza (4)    
Verhoek (5)    

Einwechslungen:
73. Engin für Verhoek
89. Iljutcenko für Nielsen
90. + 2 Gyau für Oliveira Souza

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
St. Pauli:
Sobota
(3. Gelbe Karte)
,
Carstens
(3.)
Duisburg:
Fröde
(9. Gelbe Karte)
,
Nauber
(5., gesperrt)

Spieldaten

FC St. Pauli       MSV Duisburg
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 14 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 522 : 486 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 428 : 391 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 8 : 0 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
29.03.2019 18:30 Uhr
Zuschauer:
29546 (ausverkauft)
Spielnote:  4
St. Pauli legte in den ersten zehn Minuten los wie die Feuerwehr, doch dann kam erst nach einer Stunde wieder Zielstrebiges. Der MSV hielt so gut es ging dagegen. Spielerisch war es dürftig.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
8:0
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 2
insgesamt ein souveräner Auftritt. Bei Buballas Handspiel (13.) sah er zu Recht keine Absicht.
Spieler des Spiels:
Enis Hajri
der 36-jährige Defensivallrounder half mit seiner Zweikampfstärke und Übersicht kräftig mit, dass der MSV hinten die Null halten und einen wichtigen Punkt mitnehmen konnte.

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