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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


SC PADERBORN 07
FC ST. PAULI
15.
30.
45.

60.
75.
90.














Erste Heimniederlage für Paderborn

Meier wieder zur Stelle: Big Points für St. Pauli

Der FC St. Pauli hat einen ganz wichtigen Sieg im Aufstiegsrennen eingefahren. In Paderborn siegten die Kiez-Kicker dank des Treffers von Alex Meier mit 1:0 und fügten dem Aufsteiger die erste Saisonniederlage vor heimischer Kulisse zu. Die Hamburger standen defensiv gut und steigerten sich nach der Pause offensiv.

Paderborns Sebastian Vasiliadis (li.) ist schneller als St. Paulis Mats Möller Daehli.
Enteilt: Paderborns Sebastian Vasiliadis (li.) ist schneller als St. Paulis Mats Möller Daehli.
© Getty ImagesZoomansicht

Paderborns Coach Steffen Baumgart wechselte nach dem 1:1 in Magdeburg zweimal: Strohdiek und Gueye begannen für Schonlau (5. Gelbe Karte) und Zolinski (Bank).

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski tauschte im Vergleich zum 1:0 in Ingolstadt ebenfalls doppelt: Kalla und Miyaichi starteten für Zander (muskuläre Probleme) und Buchtmann (5. Gelbe Karte).

Michel an den Außenpfosten

Der SCP legte sofort voll los und hatte durch Michel die erste Chance, aber St. Paulis Keeper Himmelmann war auf dem Posten (1.). Die Gastgeber hatten im ersten Durchgang mehr vom Spiel, die Kiez-Kicker standen defensiv und verdichteten die Räume. Ritter prüfte Himmelmann mit einem Freistoß (15.). In der 23. Minute dann die beste Paderborner Chance der ersten 45 Minuten: Michel setzte die Kugel an den Außenpfosten.

Meiers Tor zählt nicht

Von den Hamburgern war offensiv lange Zeit nichts zu sehen, es gab nur Halbchancen durch Meier (24.) und Kalla (32.). In der 35. Minute zappelte der Ball dann im Netz der Gastgeber, Meier hatte getroffen. Doch die Fahne des Linienrichters war oben, eine knifflige Szene, es sah eher nach gleicher Höhe aus. Meier war es auch in der 41. Minute, der aus der Drehung verzog. Der Aufsteiger hatte nach guter Anfangsphase lange Zeit Probleme mit den gut verteidigenden Gästen. Kurz vor der Pause kam Hünemeier nach Ritters Freistoß zu einer erstklassigen Kopfballchance, aber Himmelmann parierte (42.). Der Defensivmann stand allerdings im Abseits, die Fahne des Linienrichters blieb jedoch unten, der Treffer hätte gezählt.

Zweimal Meier gegen Zingerle

Der zweite Durchgang begann mit einer guten Chance der Gäste: Meier zwang Zingerle mit einem Schlenzer zu einer Parade (46.). Von der sonst so gefährlichen SCP-Offensive, die vorher in 23 Spielen 54 Tore geschossen hatte, war nach dem Seitenwechsel lange Zeit nichts zu sehen. Das hatte natürlich auch mit defensiv sehr gut eingestellten Gästen zu tun. Und die Kiez-Kicker waren zu dieser Zeit gefährlicher, Meier scheiterte freistehend im Sechzehner aus sieben Metern an Zingerle (65.).

Knoll findet Meier

Lange Zeit kam vom SCP offensiv nichts, dann setzte sich der eingewechselte Zolinski klasse durch und scheiterte alleine vor Himmelmann am Keeper (74.). Aber dann war wieder St. Pauli dran - und es stand natürlich Meier im Fokus: Nach einem Knoll-Freistoß nickte der Angreifer aus kurzer Distanz ein, Zingerle war zwar noch dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Es war bereits Meiers fünfter Treffer im sechsten Spiel. Nun waren die Gastgeber, die nach der Gelb-Roten Karte gegen Zehir (87.) die Schlussphase in Überzahl spielten, gefordert. Und eine Großchance gab es noch: Hünemeier nickte den Ball an die Latte (90.+4). Anschließend war Schluss und Paderborn musste die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. St. Pauli hat nun 43 Punkte und ist als Tabellenvierter weiter voll dabei im Aufstiegskampf.

Paderborn gastiert am Samstag (13 Uhr) in Aue. St. Pauli empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den Hamburger SV.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (2,5)    
Dräger (3)    
Hünemeier (3,5) , 
Strohdiek (3)        
Collins (3) - 
Vasiliadis (3) - 
Pröger (4)    
Ritter (3,5) , 
Tekpetey (4)    
Gueye (4)    
Michel (3)

Einwechslungen:
62. Schwede für Pröger
69. Zolinski für Gueye
85. Shelton für Dräger

Trainer:
Baumgart
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (1,5)    
Kalla (2,5)    
Avevor (3) , 
Hoogma (3) , 
Buballa (3)    
Zehir (3,5)    
Knoll (2,5) - 
Miyaichi (3)    
Möller Daehli (2,5)    
Sobota (4)    
Meier (2)    

Einwechslungen:
67. Schneider     für Sobota
87. Carstens für Miyaichi
90. Park für Möller Daehli

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Meier (81., Kopfball, Knoll)
Gelb-Rote Karten
Paderborn:
-
St. Pauli:
Zehir
(87.)

Gelbe Karten
Paderborn:
Tekpetey
(7. Gelbe Karte)
,
Zingerle
(2.)
,
Strohdiek
(6.)
St. Pauli:
Kalla
(1. Gelbe Karte)
,
Schneider
(1.)
,
Buballa
(2.)

Spieldaten

SC Paderborn 07       FC St. Pauli
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 506 : 305 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 393 : 193 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 113 : 112 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 63% Passquote
 
Ballbesitz 63% : 37% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
Ecken 4 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
02.03.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
14504
Spielnote:  3
in der ersten halben Stunde spielten nur die Hausherren. Später wurde St. Pauli offensiver, war aber zumeist nur bei Standards gefährlich. Die zweite Halbzeit wurde zum Abnutzungskampf, war aber sehr ansehnlich und spannend.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 4
lag bei den persönlichen Strafen zumeist richtig, der Platzverweis war korrekt. Die Assistenten aber fällten bei einem regulären Tor von Meier (35.) und einer Hünemeier-Großchance (42.) falsche Abseitsentscheidungen.
Spieler des Spiels:
Robin Himmelmann
mit vier Großtaten, insbesondere der in der 74. Minute gegen Zolinski, ließ er die Paderborner verzweifeln.

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