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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


HAMBURGER SV
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.

60.
75.
90.












Green fliegt mit der Ampelkarte vom Platz

Beim Comeback: Hunt hilft harmlosem HSV

Der 24. Spieltag des 2. Bundesliga wurde mit der Partie zwischen dem HSV und Greuther Fürth abgerundet. Es war eine Partie ohne viele Höhepunkte, beide Teams enttäuschten in der Offensive. Doch kurz vor Schluss trafen die Nordlichter doch noch - Rückkehrer Hunt sorgte für drei Punkte und schoss Hamburg wieder auf Rang zwei.

Matchwinner: Aaron Hunt (re.) erzielte den Treffer des Tages.
Matchwinner: Aaron Hunt (re.) erzielte gegen Fürth den einzigen Treffer des Abends.
© Getty ImagesZoomansicht

Hamburgs Coach Hannes Wolf nahm im Vergleich zur 1:2-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg drei Änderungen vor: Sakai ersetzte den Rot-gesperrten Mangala auf der Sechs, Narey rückte rechts hinten in die Viererkette. Außerdem kehrte der genesene Hunt (nach Muskelfaserriss) für Özcan (Bank) zurück in die Startelf. Arp fehlte aufgrund einer Schädelprellung im Kader. Außerdem musste Pollersbeck mit muskulären Problemen kurzfristig passen, für ihn rückte Mickel zwischen die Pfosten.

Fürths Trainer Stefan Leitl, der aus seinen ersten drei Partien fünf Punkte geholt hatte, veränderte seine Mannschaft gegenüber dem 0:0 gegen den 1. FC Heidenheim auf einer Position: Seguin begann für Reese, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

Lasogga sorgt für Gefahr - Wenig Chancen

Fürth hielt wie angekündigt an seiner zuletzt offensiven Ausrichtung fest, stand extrem hoch und störte den Spielaufbau der Hausherren sehr früh. Die erste gute Chance der Partie hatte jedoch der HSV. Nach einer Hereingabe von Hwang lenkte Seguin den Abschluss von Lasogga in höchster Not zur Ecke (8.). Kurz darauf sorgte der Angreifer erneut für Gefahr, Burchert war beim wenig platzierten Schuss des Angreifers jedoch auf dem Posten (13.). Ansonsten kamen die Hanseaten in Durchgang eins kaum mal gefährlich in Tornähe.

Das lag vor allem daran, dass sich die Spielvereinigung in den direkten Duellen deutlich giftiger präsentierte. Mit zunehmender Zeit erarbeiteten sich die Franken mehr Ballbesitz, im Spiel nach vorne agierte das Kleeblatt insgesamt allerdings zu ungenau. So dauerte es bis zur 26. Minute, ehe die Gäste zum ersten Mal gefährlich vor dem HSV-Gehäuse auftauchten. Wittek tankte sich ohne große Gegenwehr in den Sechzehner und zog ab - Mickel parierte. Ansonsten spielte sich die erste Hälfte fast nur zwischen den Strafräumen ab. Fürth machte den Gastgebern das Leben mit frühem Pressing weiter schwer, Hamburg agierte im Spiel nach vorne zu fehlerhaft.

Green fliegt mit Gelb-Rot - Hunt trifft spät doch noch

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am pomadigen Auftritt der Hanseaten zunächst wenig. Stattdessen war Fürth die etwas aktivere Mannschaft, Seguin prüfte Mickel mit einem wuchtigen Distanzversuch (52.). Insgesamt agierte die Spielvereinigung jedoch zu ungenau im Spiel nach vorne - und war nach etwas mehr als einer Stunde nur noch zu zehnt. Der bereits verwarnte Green kam im Strafraum nach leichtem Kontakt mit Jung zu Fall - Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Schwalbe und schickte den Offensivmann mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen (67.). Bitter für Fürth: Die Situation hätte aufgrund einer Abseitsposition von Green zuvor abgepfiffen werden müssen.

Aus seiner Überzahl machte der HSV jedoch viel zu wenig. Die Hanseaten hatten nun zwar mehr Ballbesitz, kamen aber kaum mal gefährlich zum Abschluss. Die Spielvereinigung verteidigte aufmerksam und setzte selbst immer wieder Nadelstiche. Als es bereits nach einem torlosen Remis aussah, schlug Hamburg in der Schlussphase schließlich doch noch zu. Narey fand mit seiner Hereingabe Hunt, der die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gastgeber ins kurze Eck lenkte (85.). Weil Ito wenig später ein zweites Tor verpasste (88.) und Fürth nicht mehr gefährlich zum Abschluss kam, blieb es am Ende beim knappen 1:0.

Damit schob sich der HSV zurück auf Platz zwei und ist wieder erster Verfolger von Spitzenreiter Köln. Am Sonntag (13.30 Uhr) gastiert Hamburg zum Derby beim FC St. Pauli. Fürth kassierte unter Leitl im vierten Spiel die erste Niederlage und empfängt ebenfalls am Sonntag Dynamo Dresden.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mickel (2,5) - 
Narey (3)    
Bates (3,5) , 
van Drongelen (3,5) , 
Douglas Santos (4,5) - 
G. Sakai (4) - 
H.-C. Hwang (4)    
Hunt (2,5)        
Holtby (5)    
Jatta (5)    

Einwechslungen:
38. B. Özcan (3) für H.-C. Hwang
46. Jung (5)     für Holtby
73. Ito für Jatta

Trainer:
Wolf
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Burchert (3) - 
Sauer (4) , 
Magyar (3) , 
M. Caligiuri (3)    
Wittek (3)    
Jaeckel (3) , 
Seguin (3)    
S. Ernst (3,5)    
Green (4)    
Redondo (4)    
Keita-Ruel (4)    

Einwechslungen:
80. Gugganig für Seguin
80. Reese für Redondo
89. Atanga für S. Ernst

Trainer:
Leitl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hunt (85., Linksschuss, Narey)
Gelb-Rote Karten
HSV:
-
Fürth:
Green
(67.)

Gelbe Karten
HSV:
Jung
(2. Gelbe Karte)
,
Narey
(3.)
Fürth:
Wittek
(7. Gelbe Karte)
,
Keita-Ruel
(4.)

Spieldaten

Hamburger SV       SpVgg Greuther Fürth
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 8 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 461 : 367 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 361 : 249 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 100 : 118 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 6 : 1 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
04.03.2019 20:30 Uhr
Zuschauer:
36560
Spielnote:  4
viel Stückwerk, vor allem vom HSV, der schmeichelhaft siegte. Immerhin die Spannung bis zum Schluss entschädigte.
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 5,5
ein schlimmer Auftritt. Oft fehlerhaft in der Bewertung von Zweikämpfen, griff dann entscheidend ins Spielgeschehen ein: Green stand vor seinem Duell mit Jung im Abseits, dann beging der Fürther keine Schwalbe, sondern es lag ein Kontakt vor. Der reichte nicht für einen Strafstoß, Schwalbe und Gelb-Rot aber war eine gravierende Fehlentscheidung.
Spieler des Spiels:
Aaron Hunt
wenn es gefährlich wurde, dann dank ihm: bereitete Lasoggas Großchance perfekt vor (13.), entschied dann die Partie.

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