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1. FC Köln

1. FC Köln

3
:
1

Halbzeitstand
0:1
SV Sandhausen

SV Sandhausen


1. FC KÖLN
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.












Köln dreht nach der Pause auf

Doppelpack nach Einwechslung: Modeste sofort da

Nach einer schwachen ersten Hälfte samt Rückstand hat Köln nach der Pause gegen Sandhausen aufgedreht und am Ende mit 3:1 gewonnen. Maßgeblich beteiligt am Dreier der Rheinländer war Modeste, der erst in der 78. Minute reinkam, die kurze Spielzeit aber trotzdem für einen Doppelpack nutzte.

Anthony Modeste
Drei Tore in zwei Spielen: Anthony Modeste ist wieder in Köln angekommen!
© imagoZoomansicht

Kölns Coach Markus Anfang musste nach dem 2:3 in Paderborn zweimal umbauen, denn Czichos (5. Gelbe Karte) und Kainz (Gelb-Rot-Sperre) fehlten gesperrt. Für sie begannen Jannes Horn und Koziello, der nach einem Innenbandriss im Knie sein Comeback gab. Modeste nahm erneut vorerst auf der Bank Platz.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Darmstadt zwei Veränderungen vor: Kister und Zenga starteten für Verlaat (Bank) und den besten SVS-Torjäger Schleusener (neun Tore), der wegen eines grippalen Infekts nicht dabei war.

SVS beginnt forsch - Wooten trifft

Der Coach der Gäste gab vor der Partie einen klaren Plan aus: Die Hausherren beschäftigen. Und das machte sein Team vor allem in der Anfangsphase ausgezeichnet. Sandhausen lief Köln früh an und stellte die Rheinländer damit vor Probleme. Nicht unverdient lag deswegen der Ball nach vier Minuten schon im Netz des Favoriten: Wooten köpfte die gute Flanke von Diekmeier ins linke Eck ein.

Das war der perfekte Start für die Gäste, die den FC im Anschluss weiter mit ihrem Pressing nervten. Nach etwa einer Viertelstunde zogen sich die Sandhäuser etwas zurück, die Domstädter hatten nun viel Ballbesitz (63 Prozent im ersten Durchgang). Dabei kam allerdings fast nichts heraus, der SVS hatte kaum Mühe die ideenlosen FC-Angriffe zu verteidigen. Punktuell boten sich den Gästen Räume im Umschaltspiel, doch die Konter blieben zu ungenau. Was die Kölner im ersten Abschnitt offensiv zeigten, war zu wenig für ein Spitzenteam. Wenn etwas ging, dann über den agilen Cordoba, der kurz vor dem Pausenpfiff einen Heber etwas zu hoch ansetzte (45.+2). Mehr kam nicht und so ging es mit einem nicht unverdienten 1:0 für den SVS in die Kabine.

Drexler schaltet schneller als Dieckmann

Der FC tauschte nach der Pause einmal, Höger ersetzte Jannes Horn, Modeste blieb zunächst draußen. Köln musste nun kommen - und Köln kam: Cordoba blieb aus spitzem Winkel an Schuhen hängen (48.). Aber die Gastgeber waren nun präsenter: Geis brachte einen Freistoß gefühlvoll von rechts auf den zweiten Pfosten, dort setzte sich Drexler gegen den nachlässigen Dieckmann durch und traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich (50.).

Der Absteiger war nun obenauf und spielte eine wesentlich bessere zweite Hälfte. Hectors Fallrückzieher landete bei Höger, dessen Hackenabschluss parierte Schuhen klasse (59.). Von Terodde war bis dato wenig zu sehen, das änderte sich in Minute 64: Zunächst scheiterte der Angreifer am SVS-Keeper und anschließend nickte er eine Ecke rechts vorbei.

Anschließend bekamen die Gäste wieder Ruhe ins Spiel und zeigten sich auch offensiv, ohne allerdings gefährlich zu werden. Bei den Gastgeber kamen mit Schaub (72. für den verletzten Koziello) und Modeste (78. für Terodde) nochmal zwei frische Kräfte für die Offensive. Und das zahlte sich aus, denn Köln drehte noch einmal auf. Zunächst war es Cordoba, der eine ausgezeichnete Chance vergab (81.). Aber dann stand es plötzlich 2:1 - und zwei Joker waren dafür verantwortlich: Schaub flankte perfekt auf Modeste, der nickte im Rückwärtslaufen per Aufsetzer ein. Damit traf er Angreifer auch im seinem zweiten Spiel nach der Rückkehr, in der Vorwoche erzielte er in Paderborn das zwischenzeitliche 2:0 (Endstand: 2:3).

Verlaat patzt, Modeste bedankt sich

Auf diesen Treffer hatten die Gäste keine Antwort mehr. Und der FC machte kurz vor dem Ende alles klar: Cordoba hielt Förster im Mittelfeld leicht fest, aber die Partie lief weiter, Schmitz' Befreiungsschlag konnte Verlaat nicht klären und legte Modeste den Ball auf, der Angreifer bedankte sich und vollendete zum 3:1 (90.+5). Anschließend war Schluss und Köln belohnte sich nach einer starken zweiten Hälfte mit dem Sieg. Der FC gastiert am Sonntag in Ingolstadt (13.30 Uhr). Sandhausen empfängt bereits am Samstag Aue (13 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (3) - 
Schmitz (4) , 
Jorge Meré (3) , 
J. Hector (3,5)    
Geis (3) - 
Clemens (4) , 
J. Horn (5)    
Drexler (2,5)    
Koziello (4)        
Terodde (4)    

Einwechslungen:
46. Höger (2,5) für J. Horn
72. Schaub für Koziello
78. Modeste (1)         für Terodde

Trainer:
Anfang
SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (1,5) - 
Diekmeier (4)    
Kister (3,5)        
Knipping (5) , 
Linsmayer (3,5)    
Karl (4)    
Zenga (4,5)    
Gislason (3) , 
P. Förster (5)    
Wooten (3,5)    

Einwechslungen:
67. E. Taffertshofer     für Zenga
72. Zhirov für Karl
80. Verlaat für Kister

Trainer:
Koschinat

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wooten (4., Kopfball, Diekmeier)
1:1
Drexler (49., Rechtsschuss, Geis)
2:1
Modeste (83., Kopfball, Schaub)
3:1
Modeste (90. + 5, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Köln:
Koziello
(2. Gelbe Karte)
Sandhausen:
Kister
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Diekmeier
(2.)
,
E. Taffertshofer
(2.)
,
P. Förster
(6.)

Spieldaten

1. FC Köln       SV Sandhausen
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 23 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 462 : 336 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 354 : 216 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 8 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.02.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
49600
Spielnote:  3
der Favorit tat sich eine Halbzeit lang sehr schwer, Sandhausen verlegte sich nach der Führung auf Defensive und Zeitspiel. Nach der Pause war Köln besser, auch dank der klugen Wechsel.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
8:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 1
eine Glanzleistung des Trios in einem Spiel mit vielen Nickligkeiten. Gräfe musste mitunter nicht einmal pfeifen, ein Handzeichen genügte oft. Beeindruckend.
Spieler des Spiels:
Anthony Modeste
seine Dynamik entschied das Spiel. Dem Franzosen hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen.

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