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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


1. FC UNION BERLIN
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.





60.
75.
90.









KSC enttäuscht an der Alten Försterei auf ganzer Linie

Quaner führt Union zum Premierensieg

Erster Saisonsieg für Union Berlin! Am Samstagmittag bezwangen die Eisernen den Karlsruher SC mit 4:0. Während die Badener erschreckend schwach auftraten, spielten die Köpenicker phasenweise sehr ansehnlichen Fußball. So bleibt der KSC sieglos - und hat gehörig Arbeit vor sich.

Unbändiger Einsatz: Unions Stephan Fürstner (li.) grätscht gegen Karlsruhes Moritz Stoppelkamp.
Unbändiger Einsatz: Unions Stephan Fürstner (li.) grätscht gegen Karlsruhes Moritz Stoppelkamp.
© picture allianceZoomansicht

Unions Trainer Jens Keller nahm nach dem spektakulären 4:4 vor der Länderspielpause in Bielefeld eine Änderung an seiner Startelf vor: Schönheim erhielt den Vorzug vor Puncec im Abwehrzentrum.

Auch KSC-Coach Tomas Oral beließ es nach dem 0:0 gegen 1860 München bei einem Tausch: Hoffer spielte für den gesperrten Torres (Gelb-Rot).

Vor der Partie hatte Keller verraten, mit defensiv eingestellten Gästen zu rechnen. Da es in diesem Fall an seiner Elf liegt, die Initiative zu ergreifen, sagte Berlins Coach: "Es wird für uns bei den angekündigten Temperaturen kein einfaches Spiel." Die Aufgabe meisterten die Eisernen jedoch mit Bravour. Keller behielt Recht: Der KSC stand tief - und sein Team rannte an.

Kreilach trifft mit Fortune zum 1:0

Die erste Großchance bot sich Quaner, er scheiterte alleine vor Karlsruhes Keeper Vollath an ebendiesem (11.). Zehn Minuten später ließ Kreilach eine glänzende Kopfballchance aus rund fünf Metern aus. Kurz darauf war aber der Bann gebrochen: Kreilachs Schuss aus der zweiten Reihe wurde entscheidend abgefälscht - 1:0 (22.). Wenig später hätten die Köpenicker bereits erhöhen können, doch Skrzybski schob die Kugel am leeren Gehäuse vorbei (24.).

Die Gäste indes traten in der Offensive kaum einmal in Erscheinung. Lediglich bei zwei ruhenden Bällen wurde Orals Team gefährlich: Stoppelkamp trat beide um Zentimeter am Berliner Tor vorbei (13., 41.). Die aktivere und gefälligere Mannschaft war die Heimelf - und dafür belohnte sie sich: Quaner traf kurz vor der Pause zum verdienten 2:0.

Kreilach hat das 3:0 auf dem Fuß

Auch nach der Pause hatte Union die erste Möglichkeit: Quaner legte für Kreilach ab, dieser kam freistehend zum Schuss - und schob den Ball Vollath in die Arme. Das hätte eigentlich das 3:0 bedeuten müssen (46.). Karlsruhe agierte nun etwas offensiver, die Bemühungen zeitigten allerdings nur bedingt Torgefahr. Kinsombi (50.), Stoppelkamp (52.) und Thoelke (55.) zielten vorbei.

Effektiver waren die Berliner: Quaner wurde im Sechzehner von Vollath gelegt, Skrzybski ließ sich vom Elfmeterpunkt nicht zweimal bitten - 3:0 (61.). Auch wenn noch eine halbe Stunde zu spielen war, erweckte der KSC nicht den Eindruck, die Köpenicker nochmal in Verlegenheit bringen zu können. Wenn Orals Team mal gefährlich wurde, hatte meist Stoppelkamp, noch der auffälligste Gästeakteur, seine Füße im Spiel. Sein Schuss aus der zweiten Reihe war allerdings eine Beute von Busk (66.).

Quaner schnürt den Doppelpack

So war wieder Union erfolgreich: Quaner nahm eine Zejnullahu-Ecke volley - und traf (76.). Die Schlussviertelstunde wurde für die Köpenicker zum Schaulaufen, da der KSC nichts mehr entgegen zu setzen hatte.

Die Badener warten somit weiter auf den ersten Dreier. Ob der Bann am fünften Spieltag gebrochen wird? Dann trifft Karlsruhe im Wilpark sonntags (13.30 Uhr) auf den FC St. Pauli. Union ist bereits am Freitag beim TSV 1860 München zu Gast (18.30).

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3) - 
Trimmel (2,5) , 
Leistner (2)    
Schönheim (2) , 
Pedersen (2,5) - 
Fürstner (2,5) - 
F. Kroos (3)        
Kreilach (2,5)    
Skrzybski (2)    
Quaner (1)            
Nikci (3,5)    

Einwechslungen:
64. Redondo für Nikci
73. Zejnullahu für F. Kroos
79. Hosiner für Quaner

Trainer:
Keller
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (4)    
Valentini (4)    
Thoelke (5) , 
Sallahi (4)    
Yann (4) , 
Prömel (4) , 
Kinsombi (5)        
Stoppelkamp (3)    
Hoffer (5)    

Einwechslungen:
59. Mavrias (4) für Kinsombi
64. Kom für Hoffer
81. Barry für Stoppelkamp

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kreilach (22., Rechtsschuss, Quaner)
2:0
Quaner (44., Rechtsschuss, Skrzybski)
3:0
Skrzybski (61., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Quaner)
4:0
Quaner (76., Rechtsschuss, Zejnullahu)
Gelbe Karten
Union:
Leistner
(1. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Kinsombi
(1. Gelbe Karte)
,
Sallahi
(1.)
,
Vollath
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
29
12x
 
2.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
30
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
30
10x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
30
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
28
8x
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Spielinfo

Anstoß:
10.09.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
19356
Spielnote:  2,5
von Seiten der Berliner die bisher beste Saisonleistung, der KSC hatte allerdings wenig entgegenzusetzen.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Arne Aarnink (Nordhorn)   Note 3,5
beide Mannschaften bereiteten den Unparteiischen kaum Probleme, allerdings stand Quaner in der Situation, die zum Elfmeter führte, im Abseits (60.). Es hätte deshalb auch keine Verwarnung für Vollath geben dürfen.
Spieler des Spiels:
Collin Quaner
der Angreifer war an allen vier Toren beteiligt, zweimal netzte er selbst ein.

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