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Würzburger Kickers

Würzburger Kickers

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
Karlsruher SC

Karlsruher SC


WÜRZBURGER KICKERS
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.





60.
75.
90.








Die Badener nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt zum Sieg

KSC behält in Würzburg den Durchblick

Einen wichtigen Dreier feierte der Karlsruher SC mit dem 2:0-Erfolg bei den Würzburger Kickers. Die Gäste überzeugten mit einer kompakten Defensive, die den Hausherren den Spielaufbau gehörig erschwerte. In der Offensive schlug der KSC derweil eiskalt zu, womit sie einen nicht unverdienten Auswärtssieg einfuhren. Die Kickers ihrerseits zeigten zu wenig Tempo und Ideen im Spiel nach vorne. Die zweite Hälfte startete indes mit zehnminütiger Verspätung, da das Flutlicht in Würzburg ausgefallen war.

Dennis Kempe
Setzte sich mit seinem Team in Würzburg durch: KSC-Torschütze Dennis Kempe.
© imagoZoomansicht

Der Würzburger Trainer Bernd Hollerbach nahm im Vergleich zum 1:0-Sieg in Bielefeld eine Änderung vor: Rama begann anstelle von Weihrauch.

KSC-Coach Tomas Oral musste wie schon beim 0:3 gegen den 1. FC Nürnberg auf Keeper Vollath (Bauchmuskelzerrung) verzichten, erneut stand dafür Orlishausen zwischen den Pfosten. Auch sonst nahm er gegenüber der Niederlage keinerlei Wechsel vor.

KSC geht früh in Front

Der KSC zog sich von Beginn an bis zur Mittellinie zurück und überließ den Kickers den Spielaufbau. Die Unterfranken taten sich gegen die kompakten Karlsruher schwer, sobald sie auch nur in die Nähe des Badener Tors kamen, war ein Gästespieler zur Stelle. Die Oral-Mannschaft versuchte es immer wieder mit einzelnen Nadelstichen, für Gefahr sorgten sie zunächst nicht. Mit der ersten zwingenden Offensivaktion gingen die Gäste dann prompt in Front: Stoppelkamp erhielt am rechten Flügel den Ball, er zog vom rechten Strafraumrand ab. Neumann fälschte den Ball noch leicht per Kopf ab - das Leder schlug damit unhaltbar für Wulnikowski ein (16.).

Die Führung spielte den Badenern mit ihrer eher defensiveren Ausrichtung in die Karten. Die Kickers waren nun gefordert, es fehlten ihnen jedoch die Ideen und das Tempo im Spiel nach vorne. Der KSC verteidigte geschickt und lauerte auf schnelle Umschaltsituationen. Wirklich gefährlich wurde es dadurch im Laufe der restlichen ersten Hälfte weder auf der einen noch auf der anderen Seite, somit blieb es bei der knappen Führung für die Oral-Schützlinge.

Für mehr Aufregung sorgte dann das Flutlicht, denn als beide Mannschaften schon zum Anstoß des zweiten Durchgangs bereitstanden, fiel auf der einen Seite hinter dem Tor das Licht aus - mit zehnminütiger Verspätung ging es dann weiter. Am Spiel änderte sich derweil nicht viel, zwingende Torchancen gab es zunächst nicht zu vermelden. Somit musste eine Standardsituation für die erste wirkliche Torannäherung der Kickers herhalten, Daghfous hämmerte einen Freistoß aus knapp 30 Metern direkt auf das Tor, das Leder strich knapp vorbei (57.).

Stoppelkamp scheitert, Kempe erhöht

Auf der Gegenseite ließ Hoffer die Chance aus, auf 2:0 zu erhöhen, als er von Kamberi bedient an Wulnikowski scheiterte (59.). Doch Mitte der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste den Druck: Zunächst lenkte Wulnikowski einen Schuss von Stoppelkamp über den Querbalken zur Ecke (66.). Doch aus dieser sollte das 0:2 resultieren: Zunächst schlug Yamada über den Ball, im Anschluss landete das Leder in Ping-Pong-Manier bei Kempe, der ins lange Ecke einschoss (67.).

Würzburg war um eine schnelle Antwort bemüht, dem eingewechselten Königs bot sich die bisher beste Kickers-Chance, doch sein Schuss wurde zur Ecke abgeblockt (71.). Doch die Möglichkeit bildete die Ausnahme, die Hausherren waren in ihrem Offensivspiel zu ideenlos, sodass der KSC den Sieg locker über die Zeit brachte. Hoffer bot sich noch die Chance zur endgültigen Entscheidung, doch der Stürmer zielte nach einem Konter vom Strafraumrand knapp daneben (76.). Somit blieb es beim 2:0-Auswärtssieg.

Würzburg hat am Dienstag (18.30 Uhr) in der Pokalbegegnung gegen 1860 München Heimrecht, in der 2. Liga geht es für die Unterfranken am Sonntag, den 30. Oktober (13.30 Uhr), in Hannover weiter. Karlsruhe ist erst am kommenden Wochenende in der Liga wieder gefordert, die Badener empfangen am ebenfalls am Sonntag, den 30. Oktober (13.30 Uhr), den VfB Stuttgart zum badisch-schwäbischen Derby.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Würzburger Kickers
Aufstellung:
Wulnikowski (3,5) - 
Pisot (5)    
Schoppenhauer (4,5) , 
S. Neumann (3,5)    
Junior Diaz (4,5) - 
Schröck (5) , 
Benatelli (4,5) - 
Rama (6)    
F. Müller (5)    
Daghfous (4,5) - 
Soriano (5)    

Einwechslungen:
46. Nagy (5) für Rama
55. Königs (4,5) für F. Müller
80. Weil für Pisot

Trainer:
Hollerbach
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Valentini (3) , 
Thoelke (2,5)    
Kinsombi (3) , 
Kempe (2,5)    
Prömel (2,5) , 
Yamada (2)    
Mavrias (3,5)        
Stoppelkamp (2,5)        
Hoffer (2,5)    
Kamberi (3,5)    

Einwechslungen:
83. Diamantakos für Hoffer
83. Torres für Mavrias
90. Kom für Kamberi

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stoppelkamp (16., Rechtsschuss, Mavrias)
0:2
Kempe (67., Linksschuss, Kamberi)
Gelbe Karten
Würzburg:
Soriano
(2. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Thoelke
(2. Gelbe Karte)
,
Stoppelkamp
(3.)
,
Yamada
(1.)
,
Mavrias
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Wegen Flutlichtausfalls begann die zweite Hälfte zehn Minuten später als geplant.
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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 34. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
21.10.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Flyeralarm-Arena, Würzburg
Zuschauer:
11054
Spielnote:  3,5
konzentrierte und mit zunehmender Dauer immer freier aufspielende Karlsruher setzten sich hochverdient gegen maßlos enttäuschende Würzburger durch.
Chancenverhältnis:
0:6
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Stockach)   Note 4
wenige Probleme in einem fairen Spiel, allerdings mit großen Schwächen in der Auslegung der Vorteilsregel.
Spieler des Spiels:
Hiroki Yamada
technisch stark, umsichtig und offensiv wie defensiv fleißig.

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