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Karlsruher SC

Karlsruher SC

3
:
0

Halbzeitstand
0:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


KARLSRUHER SC
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Beide Fangruppen melden sich erst nach einer Stunde zu Wort

Diamantakos schießt Karlsruhe zum Sieg

Es bleibt dabei: Der SV Sandhausen kann im Wildparkstadion nicht gewinnen. Am Montagabend mussten sich die Kurpfälzer dem Karlsruher SC mit 0:3 geschlagen geben. Beide Teams boten eine Stunde lang eine äußerst dürftige und biedere Vorstellung. Just zu dem Zeitpunkt, als beide Fangruppen ihren stillen Protest gegen Montagsspiele beilegten, agierte der KSC entschlossener - und traf dreimal.

Zu spät gekommen: Karlsruhes Bjarne Thoelke (li.) spielt den Ball ab, Korbinian Vollmann kommt zu spät.
Zu spät gekommen: Karlsruhes Bjarne Thoelke (li.) spielt den Ball ab, Korbinian Vollmann kommt zu spät.
© picture allianceZoomansicht

KSC-Coach Markus Kauczinski nahm nach dem 1:1 in Bochum vier Wechsel an seiner ersten Elf vor. Anstelle von Gulde, Hoffer, Barry (alle Bank) und Peitz (Sperre) spielten Thoelke, Krebs, Nazarov und Diamantakos.

Sandhausens Trainer Alois Schwartz beließ es nach dem 1:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt bei einem Tausch: Für Paqarada rückte Linsmayer ins Team.

Vor der Partie sinnte Kauczinski auf eine Revanche für das mit 1:3 verlorene Hinspiel Ende November. Zumal der SVS eines seiner Tore provokativ vor der Karlsruher Kurve gefeiert hatte. Dies versprach Brisanz im Baden-Derby. Und doch gingen beide Teams im ersten Abschnitt äußerst zaghaft und verhalten zu Werke. Die Gastgeber hatten zwar weitaus mehr Ballbesitz, schafften es aber nicht, Sandhausen in der Defensive auszuhebeln.

Bouhaddouz vergibt die einzige herausgespielte Chance

So brachte es der KSC in den ersten 45 Minuten lediglich auf zwei Distanzschüsse: Einen gab Nazarov ab, den Knaller über den Querbalken lenkte (28.), einen Gouaida, der sein Ziel deutlich verfehlte (43.). Sonst blieben die Bemühungen von Kauczinskis Team Stückwerk.

Sandhausens Konter versandeten meist schon im Ansatz. In der Abwehr standen die Kurpfälzer kompakt, in der Offensive brachten sie allerdings nur eine Möglichkeit zustande: Nach einem Doppelpass mit Vollmann zog Bouhaddouz von der Strafraumgrenze ab - und verfehlte sein Ziel mit seinem Flachschuss nur knapp (44.). Dies war die einzige herausgespielte Gelegenheit im ersten Abschnitt und zugleich der Schlusspunkt einer sehr dürftigen ersten Halbzeit, in der beide Fangruppen aus Protest gegen Montagsspiele schwiegen.

Meffert verfehlt das Tor aus zwei Metern

Auch nach dem Seitenwechsel ließen beide Mannschaften den letzten Zug zunächst vermissen. Trotzdem hatte der KSC bald die erste Großchance der Partie: Nach einer Traut-Ecke und einer Kopfballablage kam Meffert aus zwei Metern freistehend zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor (53.). Nach einer Stunde meldeten sich die Fans zu Wort und machten Stimmung - der Weckruf für die Heimelf.

Karlsruhe trat nun entschlossener und zielorientierter auf. Die Badener trugen ihre Angriffe meist über die rechte Bahn aus. Dort waren Traut und Torres Aktivposten. Die beiden waren auch am 1:0 beteiligt: Traut flankte flach, der Spanier rutschte zwar an der Kugel vorbei, doch Diamantakos lauerte dahinter und grätschte den Ball ins Tor (68.).

Prömel und Diamantakos legen noch zwei Tore nach

Sandhausen musste nun offensiver werden, tat sich aber schwer, das Spiel zu gestalten. Karlsruhe erarbeitete sich nun deutlich Vorteile und legte in der Schlussphase zwei Tore nach: Erst traf Prömel nach einer Ecke und Kopfballverlängerung von Thoelke (84.), wenig später schloss Diamantakos eine feine Kombination mit dem 3:0-Endstand ab, der Schlusspunkt (88.).

Der KSC gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) bei RB Leipzig. Sandhausen empfängt zur gleichen Zeit den MSV Duisburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (3) - 
Traut (3) , 
Gordon (3)    
Thoelke (2,5) , 
Sallahi (2,5) - 
Meffert (4) , 
G. Krebs (3)    
Torres (3,5) , 
Nazarov (4)    
Gouaida (4)    
Diamantakos (1)        

Einwechslungen:
58. Prömel (3)     für Nazarov
58. Yamada (3) für Gouaida
84. Valentini für G. Krebs

Trainer:
Kauczinski
SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (3,5) - 
Thiede (4,5) , 
Olajengbesi (3) , 
Kister (4) , 
Roßbach (4) - 
Linsmayer (4,5) , 
Kulovits (4)    
Vollmann (4)    
Pledl (4,5)    
Mühling (4,5)    
Bouhaddouz (3)    

Einwechslungen:
66. Wooten für Vollmann
66. Jovanovic für Bouhaddouz
84. Vunguidica für Mühling

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Diamantakos (68., Linksschuss, Traut)
2:0
Prömel (84., Linksschuss, Thoelke)
3:0
Diamantakos (88., Linksschuss, Yamada)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
-
Sandhausen:
Pledl
(3. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
28
12x
 
2.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
29
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
29
9x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
27
8x
 
5.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
29
8x
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Spielinfo

Anstoß:
02.05.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
13405
Spielnote:  4
erst in der letzten halben Stunde gewann eine zuvor fade Partie an Rasanz, allerdings nur dank des KSC.
Chancenverhältnis:
5:1
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Christian Dietz (München)   Note 2
blieb in einer einfach zu leitenden Partie nahezu fehlerlos. Bisweilen etwas großzügig.
Spieler des Spiels:
Dimitrios Diamantakos
gab nie auf, obwohl er kaum gute Bälle erhielt. Eiskalt im Abschluss: zwei Schüsse, zwei leitete er ein.

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