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Karlsruher SC

Karlsruher SC

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


KARLSRUHER SC
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.

60.
75.
90.










Kauczinskis Torwartwechsel greift

Diamantakos beendet Karlsruhes freien Fall

Der Karlsruher SC kann noch gewinnen: Beim 1:0-Heimssieg gegen Fürth beendete der KSC einen Negativlauf von drei Niederlagen in Folge und sorgte damit für einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Lange Gesichter dagegen bei der SpVgg, die keinerlei Durchschlagskraft entwickelte und aufgrund eines Abwehrfehlers in Rückstand geriet.

Torwartwechsel beim KSC - Fürth im 4-3-3

Tom Weilandt & Boubacar Barry
Viele Zweikämpfe im Mittelfeld: Karlsruhes Boubacar Barry (r.) gegen Fürths Tom Weilandt.
© picture allianceZoomansicht

Karlsruhes Coach Markus Kauczinski überraschte nach der dritten Niederlage in Folge, dem 1:2 in Bielefeld, und brachte mit Vollath für Orlishausen (Bank) einen neuen Torwart. Außerdem vertrat Traut (Comeback nach 16 Monaten) den gesperrten Valentini (Gelb-Rote Karte) als Rechtsverteidiger. Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 in Sandhausen auf zwei Positionen: Berisha und Gießelmann begannen für Sukalo (5. Gelbe) und Thesker (Bank).

Die Spielvereinigung zeigte sich taktisch neu formiert und agierte in einem 4-3-3-System mit Hofmann auf der Sechs sowie Gjasula und Zulj auf der Doppelacht. Mit der Viererkette stand das Kleeblatt sehr hoch. Zudem schalteten sich die beiden Außenverteidiger Caligiuri und Gießelmann immer wieder abwechselnd nach vorne mit ein. In der Anfangsviertelstunde traten die Franken entsprechend spielbestimmend und durchaus offensiv auf. Der KSC konzentrierte sich zunächst aufs Verteidigen, stand in der Defensive kompakt und lauerte im heimischen Wildpark auf Kontermöglichkeiten. In den beiden Strafräumen blieb es lange weitestgehend ruhig.

Ausgeglichen, aber spielerisch enttäuschend

Mit fortschreitender Spieldauer tauten die Badener immer weiter auf und entfalteten ihr spielerisches Potenzial besser. Bei ersten Torannäherungen haderten die Hausherren dann mit Schiedsrichter Sascha Stegemann: Gleich zweimal sprang das Spielgerät im Sechzehner an den Arm eines Fürthers (Röcker, 4., Berisha, 26.), doch ein Elfmeterpfiff blieb jeweils aus.

Bis zum Halbzeitpfiff nahm das Niveau immer weiter ab. Beide Mannschaften verstrickten sich in Mittelfeld-Zweikämpfe, verschleppten dabei das Tempo und streuten Fehlpässe ein. Die Torhüter Vollath und Mielitz blieben nahezu beschäftigungslos.

Diamantakos staubt ab

Karlsruhe kam besser aus der Kabine und näherte sich dem Tor immer mehr an (Meffert, 48.; Yamada, 49.). Einen Blackout in Fürths Hintermannschaft nutzte der KSC dann zur Führung: Kempe flankte ungestört von links und fand in der Mitte Torres, der aus acht Metern zum Schuss kam. Mielitz parierte zwar mit einem starken Reflex, doch stand Diamantakos für den Abstauber goldrichtig und schob zum 1:0 ein (51.). In der Folge war die Partie nun offener. Die Badener verbuchten weitere gute Möglichkeiten durch Barry (53.) und Yamada (58.), die SpVgg mühte sich meist vergeblich und setzte einzig durch Berisha ein Ausrufezeichen (53.).

Die Franken mussten nun ins Risiko gehen und öffneten die Schotten. Das ermöglichte einerseits Konter für die Karlsruher, andererseits schafften es die Gäste nicht, die sattelfeste KSC-Defensive aus den Angeln zu heben. Punktuell näherten sich die Weiß-Grünen durch Standards dem Tor an (69.). Ruthenbeck versuchte, mit Einwechslungen neue Impulse zu setzten und brachte mit Schröck (68.) und Maderer (75.) frische Offensivkräfte.

Mielitz weckt seine Jungs auf

Während sich das Kleeblatt aber weiterhin die Zähne ausbiss, ließen die Badener Konter anrollen: In einer Drei-auf-zwei-Situation tauchte Yamada frei vor Mielitz auf, doch der Torwart hielt die SpVgg mit einer Glanzparade im Spiel (79.). Danach starteten die Franken die Schlussoffensive und bauten noch einmal Druck auf. Zwingende Torschüsse sprangen weiterhin nicht heraus. Stattdessen verpasste Torres aus spitzem Winkel zu erhöhen (90.+1).

Zum Jahresabschluss 2015 muss Karlsruhe am kommenden Freitag (18.30 Uhr) beim FC St. Pauli ran. Fürth genießt tags darauf (13 Uhr) Heimrecht gegen RB Leipzig.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (3)    
Traut (3) , 
Stoll (3) , 
Gulde (3) , 
Kempe (2,5)    
Meffert (3)    
G. Krebs (3)    
Torres (3,5)    
Barry (3)    
Yamada (3) - 
Diamantakos (3)        

Einwechslungen:
65. Nazarov für Barry
79. Hoffer für Diamantakos
90. + 2 Manzon für Torres

Trainer:
Kauczinski
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (2) - 
M. Caligiuri (4,5)    
M. Franke (3) , 
B. Röcker (3,5) , 
Gießelmann (3) - 
A. Hofmann (3)    
J. Gjasula (5)    
Zulj (3) - 
Stiepermann (5) , 
Weilandt (5)    
Ve. Berisha (4,5)    

Einwechslungen:
68. Schröck für J. Gjasula
75. Maderer für Weilandt
83. Tripic für Ve. Berisha

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Diamantakos (51., Rechtsschuss, Torres)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
G. Krebs
(3. Gelbe Karte)
,
Kempe
(5., gesperrt)
,
Meffert
(2.)
Fürth:
A. Hofmann
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

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1.
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3.
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Spielinfo

Anstoß:
12.12.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
12396
Spielnote:  3,5
Fürth kam besser ins Spiel, ohne Durchschlagskraft zu entwickeln. Der KSC bäumte sich im zweiten Durchgang auf, erspielte sich zahlreiche Chancen und gewann verdient.
Chancenverhältnis:
5:1
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 3,5
hatte die kampfbetonte Partie im Griff, zeigte beim Verteilen der Gelben Karten aber keine klare Linie.
Spieler des Spiels:
Sebastian Mielitz
war beim Gegentor machtlos, betrieb mit tollen Paraden Schadensbegrenzung.

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