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FC St. Pauli

FC St. Pauli

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf


FC ST. PAULI
FORTUNA DÜSSELDORF
15.
30.
45.





60.
75.
90.










St. Pauli spring auf Rang zwei - Düsseldorf geht unter

Viererpack: Thy mit rechts, links und mit Köpfchen

St. Pauli ist der große Gewinner des 14. Spieltags: Während die Aufstiegskonkurrenz allesamt nicht dreifach punkten konnte, fuhren die Hamburger am Montagabend einen ungefährdeten und hochverdienten 4:0-Heimsieg gegen überforderte Düsseldorfer ein. Fortuna-Torwart Rensing verhinderte ein Debakel, konnte den fulminanten Viererpacker Thy aber nicht stoppen.

Thy eiskalt

Sebastian Maier & Lennart Thy
An Tagen wie diesen: St. Paulis Lennart Thy (r.) schnürte gegen Düsseldorf einen Viererpack.
© imagoZoomansicht

St. Paulis Trainer Ewald Lienen brachte nach dem 1:1 beim VfL Bochum drei Neue: Choi und Maier verdrängten Dudziak und Kalla auf die Bank. Düsseldorfs Coach Frank Kramer vertraute hingegen auf dieselbe Startelf vom 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Beide Mannschaften lieferten sich von Anfang an ein intensives Duell mit beherzten Zweikämpfen und ordentlichem Tempo. Erste Torchancen ließen dementsprechend nicht lange auf sich warten: F95-Außenverteidiger Schauerte köpfte nach einem gegnerischen Standard beinahe ins eigene Tor (5.), auf der anderen Seite näherten sich Bolly (6.) und Sobottka (10.) an. Nach einem Fehlpass der Fortuna schlugen dann aber die Hamburger eiskalt zu: Die Kiez-Kicker schalteten blitzschnell um, Buballa fand mit einer Flanke Thy im Strafraum, der den Ball gekonnt weiterverarbeitete und dann aus zwölf Metern halbrechter Position an den linken Innenpfosten schoss, von wo die Kugel ins Tor sprang (12.).

Thy legt nach - Rensing verhindert Schlimmeres

Der Führungstreffer gab St. Pauli spürbar Auftrieb. Während Düsseldorf sehr fahrig in der Vorwärtsbewegung wirkte und sich immer wieder viele unnötige Dribblings und Ballverluste erlaubte, agierten die Hausherren handlungsschneller, präsenter in den Zweikämpfen und agierten meist mit langen Bällen schnörkellos in die Spitze. Ein kurz ausgeführter Freistoß brachte dann das 2:0: Sobota flankte auf den zweiten Pfosten, wo Ziereis an den linken Pfosten köpfte. Das Spielgerät prallte vor die Füße von Thy, der aus fünf Metern abstaubte (22.).

Die Fortuna war nun unter Zugzwang und stand mit der ohnehin schon wackeligen Defensive deutlich höher. Das lud die Kiez-Kicker förmlich zu schnellen Kontern ein. Es resultierte ein wahres Chancenfeuerwerk: Sobiech köpfte knapp über die Latte (30.), Thy (30.), Choi (35.), Rzatkowski (37.) und Maier (45.) tauchten jeweils frei vor Rensing auf, scheiterten aber an starken Paraden des Torwarts, der Düsseldorf vor dem Untergang bewahrte.

Nach dem Seitenwechsel kam die Fortuna deutlich offensiver aus der Kabine und hatte plötzlich mehr Ballbesitz. Gegen aufmerksam und leidenschaftlich verteidigende Hamburger kamen die Gäste aber partout nicht in die Box und entwickelten keinerlei Durchschlagskraft oder Torgefahr. Stattdessen lauerte St. Pauli auf schnelle Gegenangriffe: Choi traf aus spitzem Winkel das Außennetz (59.).

Kramer musste reagieren und ging mit der Hereinnahme der beiden Angreifer Pohjanpalo (60.) und Bebou (68.) durchaus ins Risiko. Düsseldorfs Offensivknoten konnten aber auch diese Maßnahmen nicht lösen. Stattdessen machten die Kiez-Kicker schon früh alles klar: Sobota flankte vom rechten Flügel nach innen und fand neun Meter vor dem Tor Thy, der aus zentraler Position zum 3:0 einköpfte und seinen Dreierpack damit perfekt machte (69.).

Viererpack: Thys i-Tüpfelchen auf einen perfekten Fußballabend

In der Schlussphase band Thy dann noch ein Schleifchen an einen ohnehin schon perfekten Fußballabend aus Hamburger Sicht: Rzatkowski tunnelte Bodzek auf dem rechten Flügel und flankte flach mit dem Außenrist aufs rechte Fünfmetereck, wo Thy den Ball bis zur Grundlinie mitnahm, dabei Rensing aussteigen ließ und mit links zum 4:0-Endstand ins leere Tor spitzelte (85.).

Nach der Länderspielpause geht es für St. Pauli am Samstag, den 21. November (13 Uhr), auswärts zum TSV 1860 München. Düsseldorf empfängt schon tags zuvor (18.30 Uhr) den MSV Duisburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Hornschuh (3)    
L. Sobiech (3)    
Ziereis (3) , 
Buballa (2,5) - 
Buchtmann (2)        
Rzatkowski (2) - 
Sobota (2) , 
Choi (2,5)        
Maier (3,5)    
Thy (1)                

Einwechslungen:
67. Dudziak für Maier
73. Kalla für Choi
84. Nehrig für Buchtmann

Trainer:
Lienen
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Rensing (2) - 
Schauerte (5) , 
Haggui (5)    
Bodzek (5)    
Bellinghausen (5)        
Koch (5) , 
Sobottka (5) - 
Bolly (4,5)    
Demirbay (4) , 
Sararer (4) - 
Ya Konan (4,5)    

Einwechslungen:
60. Pohjanpalo (4) für Bellinghausen
68. Bebou für Bolly

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Thy (12., Rechtsschuss, Buballa)
2:0
Thy (22., Rechtsschuss, Ziereis)
3:0
Thy (69., Kopfball, Sobota)
4:0
Thy (85., Linksschuss, Rzatkowski)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Buchtmann
(3. Gelbe Karte)
,
Choi
(1.)
,
Hornschuh
(2.)
Düsseldorf:
Bellinghausen
(3. Gelbe Karte)
,
Ya Konan
(4.)
,
Bodzek
(2.)

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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 34. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
34
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
34
11x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
32
9x
+ 1 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
09.11.2015 20:15 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29017 (ausverkauft)
Spielnote:  2
ein Feuerwerk von St. Pauli gegen Düsseldorfer, die anfangs offensivfreudig, defensiv aber vogelwild waren.
Chancenverhältnis:
12:3
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
souverän und immer richtig im Strafmaß, auch bei der Entscheidung, Bodzeks minimale Berührung gegen Rzatkowski nicht mit Strafstoß zu ahnden.
Spieler des Spiels:
Lennart Thy
war spielstark und nie zu kontrollieren, hätte noch häufiger treffen können.

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