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SV Sandhausen

SV Sandhausen

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


SV SANDHAUSEN
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.




60.
75.
90.











Erster Sieg des BTSV nach der Winterpause

Omladic zielt ganz genau

Am Hardtwald sicherte sich Braunschweig beim SVS in einem chancenarmen Duell auf mäßigem Niveau einen verdienten 1:0-Sieg. Der erste Durchgang lieferte wenig Höhepunkte, Sekunden vor dem Wechsel aber dann doch einen großen Aufreger. Nach Wiederanpfiff änderte sich nicht viel, konstruktive Offensivaktionen hatten Seltenheitswert. Ein Standard entschied die Partie, die Eintracht hat damit Sandhausens Rekord- und die eigene Negativserie beendet.

Reichel vs. Stiefler
Sandhausens Manuel Stiefler im Duell mit Braunschweigs Kapitän Ken Reichel.
© picture-allianceZoomansicht

Sandhausens Trainer Alois Schwartz musste nach dem 3:2-Auswärtssieg beim TSV 1860 München auf Kapitän Kulovits (Faserriss im Oberschenkel) verzichten, für den der Ex-Braunschweiger Kratz ins Team rückte.

Braunschweigs Chefcoach Torsten Lieberknecht drehte im Vergleich zur 0:2-Heimpleite gegen FC St. Pauli viermal am Personalkarussell: Für Correia (kurzfristig verletzt), Vrancic, Hochscheidt und Berggreen standen Hedenstad, Sauer, Zuck und Ryu in der Startelf.

Am Hardtwald ergriff der SVS auf teils recht holprigem Rasen sofort die Initiative. Reichel rettete schon nach zwei Minuten nach Adlers Abschluss für seinen geschlagenen Keeper Gikiewicz vor der Linie. Die Anfangsphase gehörte komplett den Hausherren, die die Löwen regelrecht einschnürten, aber keinen weiteren Abschluss kreierten.

Die Eintracht sendete das erste Lebenszeichen nach knapp zehn Minuten bei einem Konter - die Initialzündung für nun mutigere Spielweise. Omladic per Freistoß (11.) und nach schönem Solo (14.) riefen SVS-Keeper Riemann auf den Plan.

Bei der Schwartz-Elf schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, der BTSV dagegen war nun optisch überlegen, gewann vorübergehend an Sicherheit und spielerischer Linie - aber auch nur bis kurz vor die gefährliche Zone, wo es am finalen Zuspiel mangelte.

Mitte des ersten Durchgangs sank das Niveau in den Keller. Exemplarisch schlenzte Nielsen einen direkten Freistoß aus aussichtsreicher Position hoch über den Balken (23.). Die Kontrahenten begegneten sich in einer zweikampfbetonten Auseinandersetzung vor allem im Mittelfeld und neutralisierten sich weitgehend.

Linsmayers von Gikiewicz parierter Fernschuss (29.) blieb aus Sicht der Gastgeber der letzte Höhepunkt vor dem Wechsel. Die Eintracht reklamierte Sekunden vor dem Pausenpfiff einen Elfmeter. Ryu kam zu Fall, nachdem er Riemann umspielt hatte - Referee Dietz beurteilte die Situation als "Schwalbe" des Angreifers und zückte Gelb.

Die Eintracht begann Abschnitt zwei engagierter, tauchte aber nicht gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, ehe sich Sandhausen nach gut zehn Minuten aus seiner abwartenden Haltung löste. Viele Unterbrechungen hemmten immer wieder den Spielfluss, der SVS versprühte bei zwei Standards (Kratz, 55., Adler, 61.) Gefahr.

Die Zeit der Wechsel brach an. Bei den optisch weiterhin überlegenen Gästen ersetzte Hochscheidt Sauer (58.), später Berggren Ryu (69.). Beim Team aus dem Hardtwald brachte Schwartz für den Gelb-Rot-gefährdeten Kratz Zellner (63.) und Okoronkwo für Wooten (70.). Konstruktives Spiel nach vorne blieb aber auch mit frischen Kräften in einem ganz schwachen zweiten Durchgang ein Fremdwort auf beiden Seiten, der Zufall regierte.

Ein Standard sorgte schließlich für die Entscheidung: Omladic zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern um die Mauer herum flach ins linke Eck - Premierentreffer des Slowenen (77.). Danach verwaltete der BTSV den Vorsprung, brachte diesen souverän über die Zeit und feiert den ersten Sieg nach der Winterpause.

Am Freitag (18.30 Uhr) gastiert der SV Sandhausen, der nach fünf ungeschlagenen Spielen wieder einmal verlor, beim FSV Frankfurt, während Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig tags darauf (13 Uhr) zu Hause gegen Spitzenreiter FC Ingolstadt gefordert ist.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Riemann (4) - 
Kübler (3,5)    
Kister (3)    
F. Hübner (3) , 
Achenbach (3,5) - 
Linsmayer (4)    
Kratz (4)        
Wooten (4,5)    
Stiefler (3,5) , 
Adler (4,5)        

Einwechslungen:
63. Zellner für Kratz
70. S. Okoronkwo für Wooten
82. Jovanovic für Adler

Trainer:
Schwartz
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (3) - 
Kessel (3) , 
Decarli (2,5) , 
Reichel (3,5)        
Boland (3,5) - 
Sauer (4,5)    
Omladic (2,5)        
Nielsen (3) , 
Zuck (4)    
Ryu (3,5)        

Einwechslungen:
58. Hochscheidt (3,5) für Sauer
69. Berggreen     für Ryu
84. Theuerkauf für Zuck

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Omladic (77., direkter Freistoß, Linksschuss)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Adler
(1. Gelbe Karte)
,
Kratz
(2.)
,
Kübler
(2.)
,
Kister
(1.)
Braunschweig:
Omladic
(2. Gelbe Karte)
,
Ryu
(3.)
,
Reichel
(7.)
,
Berggreen
(2.)

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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 33. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
33
14x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
31
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
33
11x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
31
9x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
31
9x
+ 1 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
15.03.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Hardtwaldstadion, Sandhausen
Zuschauer:
5831
Spielnote:  4
wenig Höhepunkte, viel spielte sich im Mittelfeld ab, Torraumszenen hatten Seltenheitswert.
Chancenverhältnis:
1:3
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Christian Dietz (München)   Note 4,5
eigentlich ein unaufgeregter Leiter, aber ein Aufreger: Riemann traf Ryu in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts elfmeterwürdig und hätte dann auch mit Rot gehen müssen.
Spieler des Spiels:
Nik Omladic
schlug gefährliche Standards, entschied mit seinem ersten Treffer für die Eintracht die umkämpfte, enge Partie.

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