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TuS Koblenz

TuS Koblenz

2
:
2

Halbzeitstand
1:1
Karlsruher SC

Karlsruher SC


TUS KOBLENZ
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.





60.
75.
90.


















TuS verpasst einen wichtigen Sieg

Mavric vergibt, Staffeldt steht zu frei

Die TuS Koblenz verpasste es, im Heimspiel gegen den Karlsruher SC einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf einzufahren. Nach einem frühen Rückstand schien die TuS das Spiel komplett zu verschlafen, steigerte sich dann aber vor allem im zweiten Durchgang, agierte aber in den entscheidenden Augenblicken unglücklich und unaufmerksam. Der KSC hat sich mit dem Punkt vom Deutschen Eck wohl aus dem Abstiegskampf verabschiedet.

Schrecksekunde zu Beginn: Stindl tauchte vogelfrei vor Paucken auf und verwandelte zur KSC-Führung.
Schrecksekunde zu Beginn: Stindl tauchte vogelfrei vor Paucken auf und verwandelte zur KSC-Führung.
© picture-allianceZoomansicht

TuS-Coach Petrik Sander musste im Vergleich zum 1:1 in Aachen auf Stammkeeper Yelldell verzichten, brachte dafür Paucken. Zudem kam Glockner für Pourie neu in die erste Elf.

Karlsruhes Trainer Markus Schupp beließ seine Anfangsformation nach dem 2:1-Sieg über Rostock unverändert.

Kaum hatte die Partie begonnen verstummte das Stadion Oberwerth. Der KSC führte nach nur 75 Sekunden durch einen Stindl-Treffer und zerstörte somit früh alle hochambitionierten Pläne der Gastgeber, die zum Siegen verdammt waren.

Der Schrecken war den TuS-Akteuren dann über weite Strecken der ersten Hälfte deutlich anzumerken - Petrik Sander stand hilflos neben seiner Bank, sah zu, wie seine Elf völlig hilflos agierte und quasi um den nächsten Gegentreffer bettelte. Der KSC hingegen kombinierte fast nach Belieben, Fink (14.) und Chrisantus (19.) verpassten es, das Ergebnis nach oben zu korrigieren.

Nach einer halben Stunde war dann die TuS aber wieder im Spiel. Unter gütiger Mithilfe Sebastian Langkamps, der sich bei einem Kopfball schwer verschätze, kam Winterneuzugang Kapllani erstmals in Position und schloss wuchtig ab (31.).

Der Bann war jetzt gebrochen - Koblenz spielte ab sofort mit und agierte mutiger. Bis zum Kabinengang änderte das aber nichts mehr am Spielstand.

Nach der Pause, Krontiris war bei der TuS Pourie gewichen, kam es schnell zu einer kniffligen Szene. Der neue Mann fiel im Strafraum nach einem Duell mit KSC-Keeper Miller, der Elfmeterpfiff von Referee Christian Fischer blieb aber aus (47.).

Als Pourie das zweite Mal im Strafraum daniedersank gab es jedoch keine Diskussionen. Matip hatte seinen Gegenspieler rüde umgesenst, Mavric erledigte die restliche Arbeit vom Strafstoßpunkt aus erst im zweiten Anlauf (62.), da sich zuvor beim Schuss schon Spieler im Strafraum aufgehalten hatten.

Enges Duell: Chrisantus versucht hier Hartmann zu entwischen.
Enges Duell: Chrisantus versucht hier Hartmann zu entwischen.
© picture-allianceZoomansicht

Wenige Minuten später standen sich dann Mavric und MIller erneut gegenüber, nachdem der kurz zuvor eingewechselte Matthias Langkamp Kapllani vor dem Tor zu Boden gezogen hatte. Diesmal aber blieb der KSC-Keeper Sieger, und das gleich doppelt. Erst entschärfte er den Strafstoß, dann auch den Nachschuss des Slowenen (68.).

Die große Chance zum 3:1 hatte die TuS somit vergeben, das sollte sich in der Schlussphase rächen. Staffeldt nickte nach einem Blackout der kompletten TuS-Defensive einen Engelhardt-Freistoß zum Ausgleich in die Maschen (82.). Koblenz warf noch einmal alles nach vorne, Stieber und Skela kamen noch für Gunkel und Dzaka (87.), doch ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen. Der KSC hat sich mit dem Punktgewinn wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Die TuS hingegen vergab die große Chance, an die direkten Rivalen um den Ligaerhalt aufzuschließen.

Beide Teams sind am Freitag wieder im Einsatz. Koblenz reist zu St.Pauli ans Millerntor, während der KSC Kellerkind Ahlen empfängt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TuS Koblenz
Aufstellung:
Paucken (3) - 
Mavric (3)        
Man. Hartmann (3,5)    
Lense (3) , 
Wiblishauser (3,5)    
Gunkel (4,5)        
Everson (3,5)    
Krontiris (4,5)        
Glockner (3,5)    
Kapllani (3)    
Dzaka (4,5)    

Einwechslungen:
46. Pourié (3) für Krontiris
87. Stieber für Dzaka
88. Skela für Gunkel

Trainer:
Sander
Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (2) - 
M. Zimmermann (3,5) , 
M. Matip (4,5)    
Langkamp (5)    
Demirtas (4)    
Staffeldt (3)        
Stindl (2,5)        
A. Fink (4) , 
Iashvili (3)        
G. Krebs (3,5) - 

Einwechslungen:
67. M. Langkamp     für Langkamp
67. A. Schäfer für Demirtas
75. Engelhardt für Iashvili

Trainer:
Schupp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stindl (2., Rechtsschuss, Iashvili)
1:1
Kapllani (31., Rechtsschuss)
2:1
Mavric (62., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Pourié)
2:2
Staffeldt (82., Kopfball, Engelhardt)
Gelbe Karten
Koblenz:
Mavric
(9. Gelbe Karte)
,
Krontiris
(2.)
,
Glockner
(4.)
,
Everson
(8.)
,
Gunkel
(5., gesperrt)
,
Wiblishauser
(3.)
Karlsruhe:
Stindl
(6. Gelbe Karte)
,
Staffeldt
(7.)
,
M. Matip
(2.)
,
M. Langkamp
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Miller hält Foulelfmeter von Mavric (68.)

Spielinfo

Anstoß:
16.04.2010 18:00 Uhr
Stadion:
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer:
9255
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)   Note 4,5
lag bei zwei Elfmeterentscheidungen richtig, hätte der TuS allerdings einen weiteren Strafstoß zusprechen müssen, als Miller Pourie zu Fall brachte (47.), ungleiches Maß bei der Verteilung der Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Markus Miller
sicherer Rückhalt, hielt die Gäste mit einem parierten Elfmeter im Spiel.

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