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05.04.2019, 10:21

NHL am Donnerstag: Deutscher Doppeltorschütze

Draisaitl bei 49 - Sturm feiert Debüt mit Minnesota

Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers im vorletzten Hauptrundenspiel in der NHL die fünfte Niederlage in Folge kassiert - zwei Treffer könnten ihn etwas trösten. Mit Nico Sturm feierte ein weiteres deutsches Talent sein NHL-Debüt.

Leon Draisaitl
Steht bei 104 Scorer-Punkten: Leon Draisaitl im Spiel gegen die Sharks.
© picture-allianceZoomansicht

Draisaitl erzielte am Donnerstag (Ortszeit) bei der 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)-Niederlage gegen die San Jose Sharks beide Treffer. Für den Nationalspieler waren es die Tore Nummer 48 und 49 in der laufenden Saison. Im letzten Vorrundenspiel gegen die Calgary Flames am Samstag könnte Draisaitl die 50-Tore-Marke durchbrechen. Der Kölner ist damit aktuell Zweiter in der Torjägerliste hinter dem russischen Superstar Alex Ovechkin (Washington Capitals, 51 Tore) und Vierter in der Scorerliste (104 Punkte, Erster ist Nikita Kucherov/Tampa Bay mit 126 Punkten). Draisaitls Landsmann Tobias Rieder blieb ohne Scorer-Punkt. Aus dem Rennen um die Play-off-Plätze mussten sich die Kanadier bereits verabschieden.

34 Grubauer-Paraden: Avalanche in den Play-offs

Nationaltorhüter Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche konnten sich derweil mit einem 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets sicher für die bevorstehende K.-o.-Runde qualifizieren. Der 27-jährige Rosenheimer überzeugte mit 34 Paraden im Tor der Avs. Colorado ist aktuell Achter in der Western Conference.

Die New York Islanders um Torhüter Thomas Greiss und Stürmer Tom Kühnhackl konnten sich mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Florida Panthers durchsetzen. Greiss stoppte 29 von 30 Schüssen. Kühnhackl blieb ohne Zählbares. Verteidiger Dennis Seidenberg kam nicht zum Einsatz. Die New Yorker belegen den zweiten Platz in der Metropolitan Division.

Bei 3:0-Sieg: Sturm feiert NHL-Debüt mit Minnesota

Nico Sturm
Nico Sturm, hier im Trikot der Clarkson University, feierte sein NHL-Debüt.
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Nico Sturm hat am Donnerstag (Ortszeit) sein NHL-Debüt gegeben. Der 23 Jahre alte Stürmer stand beim 0:3 seiner Minnesota Wild gegen die Boston Bruins gleich in der Startformation. Der Augsburger, der nicht mit dem früheren Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm verwandt ist, spielte seit 2016 für die Clarkson University und hatte bei Minnesota Wild einen Vertrag für die letzte Woche dieser NHL-Saison gekommen.

In der Nacht zum Sonntag im letzten Saisonspiel soll Sturm in Dallas erneut zum Einsatz kommen, ehe er für das Ende des Semesters an sein College in Potsdam im US-Bundesstaat New York zurückkehren will. Chancen auf die Playoff-Teilnahme hat Minnesota nicht mehr.

"Wenn ich wieder auf dem Campus bin und realisiere, was passiert ist, werde ich wahrscheinlich ein bisschen überwältigt sein", sagte Sturm nach seinem ersten Spiel in der stärksten Liga der Welt. "Ich denke, ich habe einen ziemlich guten Job gemacht." Seine Eltern Gaby und Klaus Sturm sowie sein jüngerer Bruder Timo waren für die NHL-Premiere extra aus Deutschland angereist, wie Minnesota Wild auf seiner Webseite schrieb.

Im vergangenen Jahr war Nico Sturm in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft bereits für das Nationalteam nominiert gewesen, hatte dann aber absagen müssen. Auch für den Kader der diesjährigen Weltmeisterschaft vom 10. bis 26. Mai in der Slowakei ist er ein Kandidat.


NHL, Donnerstag, 04. April

Buffalo Sabres - Ottawa Senators 5:2
Toronto Maple Leafs - Tampa Bay Lightning 1:3
Florida Panthers - New York Islanders 1:2 n.P.
Washington Capitals - Montreal Canadiens 2:1
Carolina Hurricanes - New Jersey Devils 3:1
Pittsburgh Penguins - Detroit Red Wings 4:1
St. Louis Blues - Philadelphia Flyers 7:3
Nashville Predators - Vancouver Canucks 3:2
Minnesota Wild - Boston Bruins 0:3
Colorado Avalanche - Winnipeg Jets 3:2 n.V.
Edmonton Oilers - San Jose Sharks 2:3
Vegas Golden Knights - Arizona Coyotes 1:4

aho/dpa

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