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20.03.2019, 09:25

NHL: Bruins gewinnen das Duell der Bollwerke

Grubauer rettet Colorado den nächsten Sieg

Philipp Grubauer bleibt die Lebensversicherung der Colorado Avalanche bei ihrer Aufholjagd in der Western Conference: Der deutsche Torwart brillierte auch beim wichtigen 3:1-Auswärtssieg bei den Minnesota Wild. Im Duell der Abwehr-Bollwerke gelang den Boston Bruins ein überraschend deutlicher 5:0-Erfolg bei den New York Islanders. Die Nashville Predators feierten derweil den zweiten Shutout im zweiten Treffen mit den Toronto Maple Leafs.

Grubauer in Top-Form - Avalanche landen wichtigen Sieg und holen auf

Philipp Grubauer
Kaum zu bezwingen: Colorados Torwart Philipp Grubauer.
© imagoZoomansicht

Mit den Minnesota Wild und den Colorado Avalanche trafen sich die beiden besten Verfolger für einen Wildcard-Rang in der Western Conference in St. Paul. In diesem wichtigen Vergleich setzten sich die Avs mit 3:1 durch, verkürzten den Abstand auf die Wild auf einen Punkt sowie den Rückstand auf einen Play-off-Platz auf zwei Zähler. Mit einer direkt abgenommenen Fackel von der blauen Linie stellte Colorados Offensivverteidiger Tyson Barrie auf 1:0 (11.) und markierte damit seinen dritten Treffer in zwei Spielen. Minnesota glich Anfang des zweiten Drittels aus, als Zach Parise einen Schuss von Ryan Suter erfolgreich abfälschte (22.). Doch schon bald waren die Avalanche zurück im Fahrersitz: Tyson Jost trat blitzschnell an und verwandelte seinen Alleingang mit der Rückhand (34.). Kurz vor Schluss machte ein "Empty Net"-Tor von Ian Cole alles klar - der Verteidiger traf von der eigenen Grundlinie ins mittlerweile leere Tor (59.).

Zum Spieler des Spiels schwang sich erneut der deutsche Torwart Philipp Grubauer auf. Der 27-jährige Rosenheimer stoppte 36 Schüsse und kam auf eine Fangquote von 97,3 Prozent. Der Avs-Goalie präsentiert sich in Play-off-Form: In seinen letzten sechs Starts gelangen ihm drei Shutouts. Im Monat März kam "Grubi" in sechs von neun möglichen Partien (fünf Starts) zum Einsatz und hat mit einem Gegentorschnitt von 0,99 sowie einer Fangquote 96,3 herausragende Statistiken.

5:0! Boston gewinnt das Duell der Bollwerke

Adam Pelech, David Pastrnak & Mathew Barzal
Doppelbewachung auf Islanders-Art: Bostons David Pastrnak gegen Adam Pelech (l.) und Mathew Barzal (r.).
© Getty ImagesZoomansicht

Mit den New York Islanders und den Boston Bruins begegneten sich die beste und die drittbeste Defensive der gesamten Liga - mit einem überraschend deutlichen Endergebnis: Die Gäste aus Boston nahmen das Islanders-Gehäuse unter Dauerbeschuss (39 Torschüsse), limitierten New Yorks Offensive auf 13 Schüsse (Saison-Tiefstwert!) und setzten sich am Ende mit 5:0 durch. Dabei bestraften die Bruins teils haarsträubende Abwehrfehler der Isles eiskalt. Doppelpacker Sean Kuraly (2., 37.), Noel Acciari (23.), Patrice Bergeron (47.) und Jake DeBrusk (51.) traten als Torschützen in Erscheinung.

"13 Schüsse und ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt fünf Torchancen hatten. Ich bin beeindruckt", staunte Bostons Goalie Tuukka Rask über den klinischen Auftritt seiner Vorderleute und feierte seinen vierten Saison- sowie 45. Karriere-Shutout. Sein Gegenüber Robin Lehner (34 Saves, 87,2 Prozent Fangquote), der nach Verletzungspause zurückkehrte und den Vorzug vor dem Deutschen Thomas Greiss erhielt, war dagegen nur wenig begeistert: "Von uns allen war das nicht gut genug. Wir müssen das Spiel schnell vergessen." Auch Bruins-Stürmer David Pastrnak gab nach fünfeinhalb Wochen Verletzungspause (Daumen) sein Comeback, blieb aber ohne Scorerpunkt.

Zwei Treffen, zwei Shutouts: Nashville überzeugt gegen Toronto

In "Music City" empfingen die Nashville Predators die Toronto Maple Leafs und feierten wie schon im Hinspiel (4:0) einen Shutout: Beim 3:0-Erfolg trafen Brian Boyle (5.), Wayne Simmonds (50.) und Filip Forsberg (58., Empty Net) für "Smashville". Preds-Goalie Pekka Rinne stoppte die viertbeste NHL-Offensive mit 22 Paraden zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit und fuhr seinen vierten Saison- sowie 55. Karriere-Shutout ein. Nashville nimmt nach schweren Wochen wieder an Fahrt auf, feierte den dritten Sieg in Serie und ist nur noch einen Punkt hinter Central-Division-Spitzenreiter Winnipeg Jets. Toronto schwächelt dagegen und holte nur einen Sieg aus den letzten fünf Runden (1-4-0). Platz drei in der Atlantic Division ist für die Maple Leafs aber nicht gefährdet.

Carolina und Montreal landen Big Points im Play-off-Rennen

Auch in der Eastern Conference ist das Play-off-Rennen eng und spannend. Einen wichtigen 3:2-Erfolg n.P. feierten die Carolina Hurricanes beim Metropolitan-Division-Rivalen Pittsburgh Penguins. Canes-Verteidiger Dougie Hamilton versenkte den einzigen Penaltyschuss im Shootout und ermöglichte so den nächsten kreativen Siegesjubel seiner Mannschaft. Pittsburgh (89 Punkte) und Carolina (87) stehen nach wie vor über dem Strich, genauso wie die Columbus Blue Jackets (84), die sich den Calgary Flames auswärts mit 2:4 geschlagen geben mussten. Für die Jackets wird die Luft immer dünner, denn der stärkste Verfolger, die Montreal Canadiens, stockten ihr Punktekonto mit einem 3:1-Auswärtssieg bei den Philadelphia Flyers auf 83 auf. Im Westen müssen die Edmonton Oilers wohl ihre Play-off-Hoffnungen nach einer 2:7-Klatsche bei den St. Louis Blues begraben. Jaden Schwartz gelang dabei ein Hattrick, während die beiden Deutschen Leon Draisaitl und Tobias Rieder ohne Scorerpunkt blieben. Ferner haben die San Jose Sharks auch ohne zu spielen und trotz dreier Niederlagen in Folge die Play-offs rechnerisch erreicht.


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, dem 19. März 2019:

New Jersey Devils - Washington Capitals 1:4
New York Islanders - Boston Bruins 0:5
New York Rangers - Detroit Red Wings 2:3
Philadelphia Flyers - Montreal Canadiens 1:3
St. Louis Blues - Edmonton Oilers 7:2
Carolina Hurricanes - Pittsburgh Penguins 3:2 n.P.
Nashville Predators - Toronto Maple Leafs 3:0
Minnesota Wild - Colorado Avalanche 1:3
Dallas Stars - Florida Panthers 4:2
Calgary Flames - Columbus Blue Jackets 4:2


Christian Rupp

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