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19.03.2019, 09:30

Kahuns Hawks trotz Pleite mit Play-off-Chancen

Nationaltorhüter Greiss und Tampa Bay schreiben Geschichte

Historischer Abend in der NHL: Zum ersten Mal in ihrer Klubgeschichte haben die Tampa Bay Lightning die Presidents' Trophy geholt. Dominik Kahun hatte weniger Grund zur Freude. Nationaltorhüter Thomas Greiss wird derweil aus dem Feiern vorerst nicht rauskommen.

Er wurde für seine herausragenden Leistungen im März ausgezeichnet: Nationaltorhüter Thomas Greiss.
Er wurde für seine herausragenden Leistungen im März ausgezeichnet: Nationaltorhüter Thomas Greiss.
© imagoZoomansicht

Die wohl schon jetzt größte Nachricht der Woche vorab: Der deutsche Nationaltorhüter Thomas Greiss ist als erster Deutscher überhaupt als "Spieler der Woche" in der NHL ausgezeichnet worden. Der Torhüter der New York Islanders war für die Jury der NHL der dominante Spieler der vergangenen Woche (11. bis 17. März). Er landete vor Brendan Perlini von den Chicago Blackhawks und Superstar Connor McDavid von den Edmonton Oilers.

Greiss hatte die Islanders mit starken Leistungen zu drei Siegen aus vier Partien geführt. Im Schnitt ließ er dabei nur 1,25 Gegentore pro Spiel zu und wehrte 95,9 (!) Prozent der Schüsse auf sein Tor ab. Die NHL zeichnet die besten drei Spieler der Woche seit der Saison 2007/2008 aus.

Weniger Grund zur Freude hatte Nationalspieler Dominik Kahun, der mit den Chicago Blackhawks dennoch im Rennen um die Play-off-Plätze bleibt. Das Team aus Illinois musste sich am Montag (Ortszeit) in eigener Halle den Vancouver Canucks mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Kahun blieb dabei ohne Scorer-Punkt. Trotz der Pleite konnten die Blackhawks zehn Spiele vor dem Ende der regulären Saison ihren Rückstand auf die Play-off-Ränge auf vier Zähler verkürzen. Acht Spiele bleiben noch, um sich zu qualifizieren.

Andernorts haben die Tampa Bay Lightning erstmals in ihrer Klubgeschichte die Presidents' Trophy für das punktbeste Team der Hauptrunde geholt und damit in den gesamten Play-offs Heimvorteil. Das Team aus Florida steht nach dem 4:1 gegen die Arizona Coyotes bei 116 Punkten und ist uneinholbar. Damit steht auch fest, dass Tampa im Achtelfinale der Meisterrunde auf die Mannschaft trifft, die sich in der Eastern Conference die zweite Wildcard sichert.

Stamkos löst Lecavalier ab

Derzeit wären dies die Columbus Blue Jackets. Stürmer Steven Stamkos erzielte gegen Arizona seinen 384. NHL-Treffer und löste Vincent Lecavalier als besten Torschützen in der Historie der Lightning ab. Derzeit wären dies die Columbus Blue Jackets. Außerdem geschichtsträchtig: Stürmer Steven Stamkos erzielte gegen Arizona seinen 384. NHL-Treffer und löste Vincent Lecavalier als besten Torschützen in der Historie der Lightning ab.


NHL-Ergebnisse vom Montag, 18. März:

Tampa Bay Lightning - Arizona Coyotes 4:1
Chicago Blackhawks - Vancouver Canucks 2:3 n.V.
Los Angeles Kings - Winnipeg Jets 2:3
San Jose Sharks - Vegas Golden Knights 3:7

msc/sid

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