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03.04.2019, 09:24

NHL: Minnesota eliminiert - Pittsburgh muss zittern

Dallas qualifiziert - Fotofinish im Osten

Die reguläre NHL-Saison 2018/19 befindet sich auf der Zielgeraden. Sowohl in der Eastern als auch in der Western Conference wird noch um die letzten Play-off-Plätze gekämpft. Im Westen qualifizierten sich die Dallas Stars für die Endrunde, auch die Colorado Avalanche setzten sich weiter ab. Im Osten kündigt sich ein Fotofinish an. Selbst die Pittsburgh Penguins müssen wieder zittern.

Wildcard-Rennen im Westen: Dallas durch - Minnesota eliminiert

Alexander Radulov
Ballerte Dallas mit einem Doppelpack in die Play-offs: Stars-Stürmer Alexander Radulov.
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In der Western Conference ist aus dem Vierkampf um zwei verbleibende Wildcard-Plätze ein Zweikampf um nur noch einen geworden. Die Dallas Stars nämlich buchten mit einem 6:2-Erfolg über die Philadelphia Flyers das Endrunden-Ticket. Jason Dickinson (2.) und Esa Lindell (5.) schossen die Texaner in Führung - die Gäste antworteten mit Toren von Oskar Lindblom (22.) und Shayne Gostisbehere (32.). Danach die Leistungsexplosion der Stars: Alexander Radulov (37.), Tyler Pitlick (39.), Blake Comeau (50.) und nur zehn Sekunden später erneut Radulov (50.) schraubten das Endergebnis in die Höhe. "Es ist schön, dass wir es geschafft haben und uns zu Hause vor unseren Fans qualifizieren konnten", freute sich Dallas-Kapitän Jamie Benn. "Wir haben viel harte Arbeit investiert und das ganze Jahr gekratzt, um uns eine gute Position zu verschaffen."

Ebenfalls aus dem Play-off-Rennen sind die Minnesota Wild - trotz eines 5:1-Heimsiegs gegen die favorisierten Winnipeg Jets. Doppelpacker Zach Parise (10., 13.), Victor Rask (19.), Joel Eriksson Ek (31.) und Marcus Foligno (56.) knipsten für die Truppe aus dem State of Hockey. Zu feiern gab es schlussendlich trotzdem nichts. "Das ist hart", sagte Foligno. "Wir haben ein richtig gutes Spiel geliefert, aber allgemein war es zu wenig und zu spät in dieser Saison. Wir hatten viele Gelegenheiten so zu spielen, nun hat es uns eingeholt. Es ist eine schwere Liga und du willst niemals, dass dein eigenes Schicksal in der Hand von einem anderem Team liegt." Für Winnipeg erzielte Jacob Trouba das einzige Tor des Tages. Durch den parallelen 3:2-Sieg der nun punktgleichen Nashville Predators bei den Buffalo Sabres müssen die Jets nun um die Spitzenposition in der Central Division bangen.

Um den letzten verbleibenden Wilcard-Platz im Westen streiten sich nun die Colorado Avalanche und die Arizona Coyotes. Einen großen Schritt gingen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Avs, die sich mit 6:2 gegen die bereits eliminierten Edmonton Oilers durchsetzten. Die Gäste aus Kanada gingen durch Milan Lucic (10.) und Darnell Nurse (14.) mit 2:0 in Front. Die Hausherren aus Denver aber zeigten sich davon unbeeindruckt und antworteten mit sechs Treffern am Stück: Nathan MacKinnon (25.), Tyson Barrie (26.), Alexander Kerfoot (28., 48.), Colin Wilson (33.) und Sven Andrighetto (56.) schraubten Colorados Punktekonto auf 88 Zähler. "Wir haben immer noch zwei Spiele zu gewinnen", trat Avalanche-Coach Jared Bednar auf die Euphoriebremse. Der Trainer hatte überraschend Semyon Varlamov (27 Saves, 93,1 Prozent Fangquote) statt des Deutschen Philipp Grubauer zwischen die Pfosten gestellt.

Federn ließen dagegen die Arizona Coyotes, die ihr Heimspiel gegen West-Schlusslicht Los Angeles Kings mit 1:3 verloren. Brad Richardson traf für die Wüstenhunde (37.), die daraufhin noch drei Tore von Kyle Clifford (40.), Trevor Lewis (44.) und Drew Doughty (60., Empty Net) schlucken mussten. Bei noch zwei ausbleibenden Partien in der Hauptrunde haben die Yotes nun vier Punkte Rückstand - es bleibt eine Minimalchance. "Es sind noch zwei Spiele. Wir müssen positiv bleiben und schauen, was noch möglich ist. Du kannst es nie wissen", hofft Arizonas Verteidiger Oliver Ekman-Larsson.

Wildcard-Rennen im Osten: Pittsburgh muss zittern - Montreal dicht dran

Montreal Canadiens
Unerwarteter Sieg: Die Montreal Canadiens sorgen für Hochspannung in der Eastern Conference.
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Deutlich enger ist das Play-off-Rennen in der Eastern Conference, wo mit den Pittsburgh Penguins (97 Punkte), Carolina Hurricanes (95), Columbus Blue Jackets (94) und Montreal Canadiens (94) noch vier Teams um drei Plätze kämpfen. Die schlechteste Ausgangslage haben die Habs, die allerdings mit einem 4:2-Sieg gegen den davongeeilten NHL-Spitzenreiter Tampa Bay Lightning ein großes Ausrufezeichen setzten. Steven Stamkos (3.) und Cedric Paquette (25.) brachten die Bolts zweimal in Führung. Nate Thompson (13.) und Joel Armia (28.) glichen jeweils für Montreal aus, ehe Artturi Lehkonen (48.) und Max Domi (51.) den Sieg eintüteten. "Jeder wusste, dass wir über 60 Minuten Gas geben mussten. Es war von jedem unserer Jungs ein gutes Spiel heute", zeigte sich Canadiens-Stürmer Domi zufrieden.

Punktgleich aber mit zwei Siegen mehr auf dem Konto stehen die Blue Jackets noch knapp über dem Strich. Die Situation hat sich deshalb verschärft, weil es auf heimischem Eis gegen die Boston Bruins eine 2:6-Niederlage setzte. Dabei war Columbus lange chancenlos: Jake DeBrusk (2., 37.), Marcus Johansson (18.), Brad Marchand (36.) und David Pastrnak (41.) schossen eine 5:0-Führung für die Bruins heraus. Mit zwei Powerplay-Toren durch Oliver Bjorkstrand (46.) und Matt Duchene (50.) betrieben die Jackets ein wenig Ergebniskosmetik. Kurz darauf besorgte Bostons Karson Kuhlman (51.) den Endstand. "Natürlich war es enttäuschend, aber wir können uns damit jetzt nicht mehr beschäftigen. Das ist Vergangenheit", hakte Columbus-Stürmer Nick Foligno die Niederlage schnell ab.

Carolina bejubelte derweil einen 4:1-Erfolg bei den Toronto Maple Leafs und nährte die Hoffnungen auf eine Play-off-Teilnahme. Justin Williams (19.), Dougie Hamilton (23., 60.) und Jordan Staal (50.) trugen sich für die Hurricanes in die Torschützenliste ein. Den einzigen Leafs-Treffer steuerte John Tavares bei (31.). "Es macht Spaß. Wir spielen schon seit einer Weile Play-off-Hockey. An Weihnachten waren wir noch tief in der Tabelle gestanden, dann haben wir nur noch von Spiel zu Spiel gedacht und hatten einen guten Lauf. Hoffentlich können wir das in den verbleibenden zwei Spielen beibehalten, dann sehen wir, wohin es uns führt", so Doppelpacker Hamilton.

Plötzlich wieder zittern müssen die Penguins, die nur noch drei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Rang haben. Pittsburgh brachte sich selbst in die Bredouille, denn bei den abgeschlagenen Detroit Red Wings setzte es eine 1:4-Niederlage. Einzig Phil Kessel traf für die Pens (20.), während Tyler Bertuzzi (11., 31.) und Anthony Mantha (52., 59.) jeweils doppelt für die Truppe aus "Motown" trafen. "Das darf uns jetzt nicht frustrieren, das wären unnötige Emotionen an dieser Stelle", warnte Pittsburghs Trainer Mike Sullivan. "Wir müssen sicherstellen, dass wir bereit für das nächste Spiel sind. Mit dieser Einstellung müssen wir rangehen. Wir müssen immer noch unseren Play-off-Platz festigen."


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, dem 2. April 2018:

Buffalo Sabres - Nashville Predators 2:3
Columbus Blue Jackets - Boston Bruins 2:6
Toronto Maple Leafs - Carolina Hurricanes 1:4
Montreal Canadiens - Tampa Bay Lightning 4:2
Detroit Red Wings - Pittsburgh Penguins 4:1
Minnesota Wild - Winnipeg Jets 5:1
Dallas Stars - Philadelphia Flyers 6:2
Colorado Avalanche - Edmonton Oilers 6:2
Vancouver Canucks - San Jose Sharks 4:2
Arizona Coyotes - Los Angeles Kings 1:3


Christian Rupp

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