WM-Auslosung am Samstag ergibt lösbare Aufgabe

DBB gegen Frankreich, Dominikanische Republik und Jordanien

Basketball - 16.03. 12:57

Die deutschen Basketballer stehen in der Vorrunde der Weltmeisterschaft in China vor einer insgesamt lösbaren Aufgabe. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl trifft in Gruppe G auf Frankreich, WM-Dritter von 2014, die Dominikanische Republik und Jordanien.

Machbare Gruppe: Dennis Schröder und Bundestrainer Henrik Rödl. © imago

Das ergab die Auslosung durch den früheren NBA-Superstar Kobe Bryant am Samstag in Shenzhen. Die deutsche Mannschaft um NBA-Profi Dennis Schröder vermied damit in der ersten Phase eine schwerere Gruppe mit Titelverteidiger USA, der auf die Türkei, Tschechien sowie Japan trifft. Auf den Topfavoriten kann Deutschland frühestens im Viertelfinale treffen.

"Das war wahnsinnig aufregend. Gruppe A wäre sicher das Traumlos gewesen, aber so ist es okay. Zum Glück sind wir nicht in der USA-Gruppe gelandet", sagte Bundestrainer Henrik Rödl. "Ich bin mit der Auslosung ganz zufrieden. Natürlich haben wir keine leichten Gegner erwischt, aber ich bin der Überzeugung, dass wir für alle Mannschaften bei dieser WM ein unangenehmer Gegner sein werden", sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Kommt das DBB-Team weiter, warten in der Zwischenrunde zwei Teams aus der starken Gruppe H mit Litauen, Australien, Kanada und Senegal. "Die Überkreuzgruppe ist brutal schwer", sagte Rödl.

Die Einteilung wurde auf Grundlage der Weltrangliste getroffen, Deutschland liegt hier auf Platz 22. Die besten zwei Mannschaften jeder Gruppe erreichen die nächste Runde, dort geht es in vier Vierergruppen weiter. Die WM findet vom 31. August bis 15. September statt.

Die WM-Vorrundengruppen im Überblick

Gruppe A (Peking): China, Venezuela, Polen, Elfenbeinküste
Gruppe B (Wuhan): Argentinien, Russland, Südkorea, Nigeria
Gruppe C (Guangzhou): Spanien, Puerto Rico, Iran, Tunesien
Gruppe D (Foshan): Serbien, Italien, Philippinen, Angola
Gruppe E (Shanghai): USA (TV), Türkei, Tschechien, Japan
Gruppe F (Nanjing): Griechenland, Brasilien, Montenegro, Neuseeland
Gruppe G (Shenzhen): Frankreich, Dominikanische Republik, Deutschland, Jordanien
Gruppe H (Dongguan): Litauen, Australien, Kanada, Senegal

aho/dpa

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