3. Liga

Wahnsinnsspiel in Braunschweig - FCK setzt Siegesserie fort

3. Liga, 12. Spieltag: Osnabrück meldet sich zurück - FCM jubelt wieder

Neun Wiesbadener verlieren spät - Wahnsinnsspiel in Braunschweig - FCK setzt Serie fort

Die Mannschaft der Eintracht bedankt sich bei den Fans in der Südkurve.

Die Mannschaft der Eintracht bedankt sich bei den Fans in der Südkurve. imago images/regios24

Keine Veränderung an der Tabellenspitze. Der 1. FC Magdeburg (25 Punkte) führt das Tableau weiter an, der Vorsprung auf Borussia Dortmund II (20) beträgt nun sogar fünf Zähler. Nicht dazwischenschieben konnte sich an diesem Wochenende der SV Waldhof, dessen Spiel beim kriselnden TSV 1860 München wegen zu vieler Corona-Fälle bei den Mannheimern abgesagt worden war.

Die Chance für den SVW wäre dagewesen, weil die BVB-Reserve in Braunschweig 2:4 verlor. Es war ein Wahnsinnsspiel, allein die Anfangsphase hatte es in sich. 11. Minute: Pfanne fälscht einen Henning-Schuss unhaltbar zur Eintracht-Führung ab. 13. Minute: Dortmunds Pohlmann gleicht aus. 15. Minute: Erneut trifft Henning. Als im zweiten Durchgang Pena Zauner (62.) auf 3:1 für Braunschweig stellte, fühlte sich das nach Vorentscheidung an. Doch Maloney (74.) brachte den BVB nochmal heran und dann gab es auch noch einen Handelfmeter für Dortmund. Fejzic hielt aber überragend gegen Taz (89.). In der Nachspielzeit machte Kobylanski (90.+2) den Deckel drauf. Braunschweig kletterte dadurch vom 8. auf den 4. Platz.

Saarbrücken gleichauf mit Dortmund

Einen Sprung nach oben machte auch der 1. FC Saarbrücken, der sich beim Halleschen FC mit 3:2 durchsetzte, dadurch auswärts weiter ungeschlagen blieb und in der Tabelle mit Dortmund auf Platz 2 gleichzog. Eberwein (43.) und Boyd (45.+1) sorgten per Doppelschlag für das zwischenzeitliche 2:1 für den HFC, nachdem Saarbrücken durch Grimaldi (25., Foulelfmeter) in Führung gegangen war. Jacob (49.) glich für die Saarländer aus, Grimaldi (88.) machte den FCS-Sieg perfekt.

Ganz schön zittern musste Spitzenreiter Magdeburg beim formstarken SV Meppen. Erst in der 87. Minute gelang Bittroff der entscheidende Treffer zum 3:2-Sieg. Käuper (24.) hatte Meppen zunächst in Front gebracht, ehe Matchwinner Bittroff (27.) nach einem Freistoß die prompte Antwort gab und Ceka (34.) das Spiel wenig später drehte. Im zweiten Durchgang gelang Blacha (63.) der zwischenzeitliche Ausgleich für die Emsländer.

Lautern feiert souveränen Heimsieg

Kaiserslauterns Mike Wunderlich bejubelt den Treffer zum 3:0.

Kaiserslauterns Mike Wunderlich bejubelt den Treffer zum 3:0. imago images/Eibner

Der 1. FC Kaiserslautern feierte den vierten Drittliga-Sieg in Folge und kletterte weiter. Die Roten Teufel bezwangen daheim den SC Freiburg II mit 3:0. Die Tore erzielten Götze (11.), Tomiak (48.) und Wunderlich (61.).

Der FSV Zwickau schaffte es, das Spiel gegen Duisburg in den Schlussminuten komplett zu drehen. Baumann (87.) und Voigt (90.+2) machten aus einem 1:2 ein 3:2, zwischenzeitlich sah Bakalorz bei den Gästen die Rote Karte (90.). Zuvor hatten Ajani (29.) und Ademi (46.) die Zebras zweimal zwischenzeitlich in Führung gebracht, und Gomez (44., Foulelfmeter) dazwischen für den FSV ausgeglichen. Kein Erfolgserlebnis also für den MSV im ersten Ligaspiel unter Interimscoach Uwe Schubert nach der Entlassung von Cheftrainer Pavel Dotchev. 

Viktoria wartet weiter - VfL beendet Niederlagen-Serie

Der VfL Osnabrück ist am Freitagabend mit einem 2:1 bei Viktoria Berlin in den 12. Spieltag der 3. Liga gestartet und hat seine seit drei Spielen andauernde Niederlage-Serie gestoppt. In der Liga gingen die Lila-weißen zuletzt zweimal leer aus und lagen in Berlin dann auch nach einer guten Anfangsphase des Hauptstadtklubs 0:1 hinten. Der VfL schüttelte sich kurz und drehte durch Heider und Köhler, der sein erstes Drittliga-Tor erzielte, noch vor der Pause die Partie. Chancen waren auf beiden Seiten einige vorhanden, am Ende entführte Osnabrück aber die Punkte und zieht im Verfolgerfeld an der Viktoria vorbei. 

Wiesbaden kassiert zwei Mal Rot - Krisen-Duell beim Schwarz-Debüt

Türkgücü

Später Jubel im Olympiastadion: Türpitz schoss Türkgücü noch zum Sieg. imago images/Ulrich Wagner

Einen Dämpfer musste SV Wehen Wiesbaden am Sonntag bei Türkgücü München hinnehmen. Nach Roten Karten gegen Wurtz (Kopfstoß, 25.) und Schlussmann Stritzel (Handspiel außerhalb des Strafraums, 35.) schon vor der Pause hielten neun Gästespieler das 0:0 bis zur 88. Minute, ehe Türpitz die Hyballa-Elf mit dem späten 1:0 erlöste.

Keinen Sieger gab es anschließend im Krisenduell zwischen Viktoria Köln und dem Vorletzten Würzburger Kickers, das mit Danny Schwarz als neuem Trainer anreiste. Die Mainfranken gerieten früh in Rückstand, zeigten dann aber Moral und glichen durch Pourié schon vor dem Pausenpfiff aus. Es blieb beim 1:1.

Den Spieltag beendet am Montag (19 Uhr) das Spiel zwischen dem SC Verl und Schlusslicht TSV Havelse.

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