Bundesliga

Neujustierung bei Sané - Freiburgs 80-Prozent-Quote

Sechs Zahlen zum 8. Bundesliga-Spieltag

Neujustierung bei Sané - Freiburgs eindrucksvolle 80-Prozent-Quote

Gesichter des 8. Spieltags: Leroy Sané und die Neuzugänge des SC Freiburg.

Gesichter des 8. Spieltags: Leroy Sané und die Neuzugänge des SC Freiburg. Getty Images, imago images

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Wenn es heutzutage noch Spitzenfußballer gibt, über die behauptet wird, dass sie ihren schwächeren Fuß nur zum Stehen hätten, zählt Leroy Sané vielleicht noch dazu. In diesen Wochen erlebt der formstarke Bayern-Angreifer allerdings eine regelrechte Neujustierung: Durch sein frühes 1:0 beim 4:0-Befreiungsschlag gegen Leverkusen erzielte der Linksfuß den dritten seiner jüngsten vier Bundesliga-Treffer mit rechts. Mit diesem Fuß hatte er von seinen vorigen 23 Toren in der Liga gerade einmal zwei geschossen.

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Vor dem 8. Spieltag hatte Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner die seltsame Heimschwäche der Hessen mannschaftsintern zum Thema gemacht. Dann kam mit Union Berlin ausgerechnet der Tabellen-Erste nach Frankfurt - was der SGE jedoch wunderbar in die Karten spielte. Der 2:0-Sieg dank Toren von Mario Götze und Jesper Lindström bedeutete Frankfurts vierten Erfolg in den vergangenen fünf Heimspielen gegen einen Bundesliga-Spitzenreiter. Und Glasner (ehemals Wolfsburg) gewann somit auch sein viertes Heimspiel gegen Union.

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Weiterhin ohne Sieg und mit erst einem Punkt steht Vorjahres-Aufsteiger VfL Bochum schon ein wenig abgeschlagen am Tabellenende. Etwas anderes hatte sich beim 0:4 in Leipzig auch gar nicht abgezeichnet, als die Mannschaft von Trainer Thomas Letsch zwei Elfmeter verursachte - von denen Christopher Nkunku sogar einen verschoss. Dennoch waren das bereits die Strafstöße fünf und sechs, die sich der VfL schon nach acht Spieltagen eingehandelt hat - gemeinsam mit Schalke und Köln aus der Saison 2020/21 ist das leidiger Spitzenwert.

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Seit 2011 hält sich der deutlich formverbesserte FC Augsburg nun in der Bundesliga, hatte aber noch in keiner der bisher elf Spielzeiten am 8. Spieltag gewinnen können. Durch den späten Sieg auf Schalke - sogar in Unterzahl - war es in dieser Saison endlich soweit, wodurch die Fuggerstädter nun an allen 34 Spieltagen mindestens einmal gewonnen haben. Das gilt mit zwei Ausnahmen auch für alle anderen Bundesligisten: RB Leipzig fehlt am 16. und 25. Spieltag noch ein Dreier, Union Berlin gewann sogar an sieben Spieltagen noch nicht.

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Stuttgarts Keeper Florian Müller hatte reichlich mitgeholfen, als Wolfsburgs Kapitän Maximilian Arnold beim 3:2-Sieg im Kellerduell das zwischenzeitliche 2:1 erzielte. Ziemlich ansatzlos war dieser Treffer aus der zweiten Reihe gefallen, allerdings nicht wirklich überraschend, wenn man sich die Bilanz des Torschützen ansieht. Arnolds 35. Bundesliga-Tor war das 16., das der Linksfuß von außerhalb des Sechzehners erzielen konnte. Von den aktuellen Bundesliga-Profis kann nur Dortmunds Marco Reus (19) mehr Fernschuss-Tore vorweisen.

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Der SC Freiburg hat an der Tabellenspitze zum punktgleichen Liga-Primus Union Berlin aufgeschlossen. Dafür haben beim 2:1 gegen Mainz in letzter Instanz Michael Gregoritsch und Daniel-Kofi Kyereh gesorgt. Letzterer avancierte durch seinen Treffer zum erst fünften Freiburger Bundesliga-Torschützen in dieser Saison, von denen - wie auch Gregoritsch - gleich vier Spieler Neuzugänge sind. Das macht eine eindrucksvolle Quote von 80 Prozent.

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