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TeBe Berlin geht mit Markus Zschiesche in die Regionalliga

Oberliga NOFV-Nord

Neuer Trainer: TeBe Berlin geht mit Markus Zschiesche in die Regionalliga

Markus Zschiesche wird neuer Cheftrainer bei Tennis Borussia Berlin

Will bei Tennis Borussia Berlin auch einen Imagewandel vollziehen: Der neue Cheftrainer Markus Zschiesche imago images

Weil Aufstiegstrainer Dennis Kutrieb das Abenteuer in Englands 5. Liga reizte, musste sich Tennis Borussia Berlin zuletzt nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Der ist nun gefunden und die Wahl fiel auf Markus Zschiesche. Der 38-Jährige, der die UEFA-Pro-Lizenz besitzt, trainierte zuletzt die U 17 und U 19 von Energie Cottbus. Die Regionalliga ist für den ehemaligen TeBe-Jugendtrainer aber auch kein unbekanntes Terrain, stand er schließlich beim Bonner SC und beim Berliner AK schon in der 4. Liga als verantwortlicher Chefanweiser an der Seitenlinie. Zschiesche, der einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat, bringt seinen Co-Trainer Ronny Ermel mit.

Berlins sportlicher Leiter Claudio Offenberg gibt auf der vereinseigenen Internetseite die Richtung mit dem neuen Führungspersonal vor: "Mit der Verpflichtung des Trainerteams Markus Zschiesche und Ronny Ermel setzt Tennis Borussia konsequent den Weg des Aufbruchs in Richtung Solidität und Innovation fort." Auf was es genau ankommt, umschreibt Offenberg auch: "Das Trainerteam soll zunächst innerhalb des Kaders eine gute Symbiose zwischen Alt- und Neuborussen herstellen, um so eine feste Einheit zu bilden. Darüberhinaus sind zum Bestehen in der Liga die Fähigkeiten der neuen Trainer gefragt, die dem Team durch modernes Training und intelligentes Coaching die nötigen Erfolge sichern. Last but not least wird durch ihre Arbeit auch der Zusammenhalt des Teams auf dem Platz mit den Fans auf den Rängen gestärkt werden."

Zschiesche geht seine Aufgabe mit einer Mischung aus Vorfreude und Demut an: "TeBe ist ein Traditionsverein mit einer großen Geschichte, tollen Fans und einem tollen Stadion. Der Reiz liegt für mich darin, TeBe ein neues Gesicht zu geben und mit jungen Leuten einen mutigen und attraktiven Fußball zu spielen. Ich möchte, dass die Menschen das Bild des oft genannten 'Unruhevereins' aus den Köpfen bekommen. Wir wollen hier zusammen etwas aufbauen und den Leuten zeigen, wofür wir stehen. Der Erfolg wird dann durch harte Arbeit kommen. Bei aller Euphorie werden wir aber bescheiden bleiben und Taten sprechen lassen."

stw