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NFL: Salary-Cap steigt auf 255,4 Millionen Dollar

Anstieg von über 30 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr

Neuer Rekordwert: NFL-Salary-Cap steigt auf 255,4 Millionen Dollar

Der stetige Wachstum der NFL schlägt sich insbesondere auch im Salary Cap, der Gehaltsobergrenze, nieder.

Der stetige Wachstum der NFL schlägt sich insbesondere auch im Salary Cap, der Gehaltsobergrenze, nieder. picture alliance / Newscom

Dass der Salary Cap steigen würde, davon war auszugehen. Schließlich wächst die NFL seit Jahren in rasanter Geschwindigkeit - und das sowohl national wie international. Dass der Anstieg nun aber derart hoch ausfällt, kommt dann doch überraschend. Wie die Liga erklärte, stehen allen 32 Franchises für die kommende Saison 255,4 Millionen US-Dollar an Spielergehältern zur Verfügung. Das bedeutet im Vergleich zur gerade erst abgelaufenen Spielzeit einen Sprung von über 30 Millionen Dollar (224,8) - es ist der größte, den es seit der Einführung des Salary Cap im Jahr 1994 je gegeben hat.

Zwei Hauptgründe für den rasanten Anstieg

In den vergangenen 14 Jahren war der Salary Cap stets gestiegen - mit Ausnahme der Saison 2021, in der auch die NFL mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen hatte. Zwischen 2013 und 2020 waren es jedoch nie mehr als zwölf Millionen Dollar. 

Einer der zwei Hauptgründe für den nun gewaltigen Anstieg ist laut Mitteilung der NFL, dass sämtliche Nachwehen der Corona-Pandemie im Hinblick auf vertraglich vereinbarte, damals aber zurückgestellte Zahlungen, ausgestanden sind. Des Weiteren ist laut Liga ein "außerordentlicher Anstieg der Medieneinnahmen" für den gewaltigen Sprung verantwortlich.

Besonders die 32 General Manager der einzelnen Teams dürften die Meldung wohlwollend zur Kenntnis genommen haben, schließlich beginnt am 13. März das neue Liga-Jahr. Bis dahin müssen einige Teams, die die Gehaltsobergrenze nach derzeitigem Stand noch überschritten haben, einiges an Arbeit leisten, um die Schwarze Null stehen zu haben. Auch für die dann folgende Free Agency und anstehende Vertragsverhandlungen mit Spielern stehen den Teams nun unvorhergesehene finanzielle Mittel zur Verfügung - gleichzeitig dürften aber auch die Gehälter weiter wachsen. 

fys

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